J. Becker - Executive Business Coaching Wissen Management

Es ist doch alles immer schon vergangen, wenn es auf die Welt kommt: der Satz schon gedacht, der Blick schon geworfen, das Licht immer schneller als das Bild. Beim Coaching sollte möglichst keine Frage offen, keine Meinung unkommentiert bleiben. Vielleicht kann man sich ja gegenseitig etwas von der Welt erklären. Worin dann auch die eigentliche Nachricht des erzählenden Coachings steckt: Man muss mit so vielem fertigwerden. Auch wenn viele schon längst nicht mehr zu wissen scheinen, wer sie sind und was sie für wahr halten sollen?

J. Becker Denkstudio – KI-generierte Sachbücher

 

Automatisierte Sachbucherstellung

KI-generierte Sachbücher existieren bereits – oft als Zusammenstellung bestehender Inhalte.

Künftig könnten spezialisierte KI-Modelle faktenbasierte Sachbücher schneller und günstiger produzieren.

Gefahr: Masse an KI-generierten Büchern könnte Qualität und Originalität verwässern.

 

Veränderungen im Buchmarkt & Vertrieb

 

KI-gestützte Personalisierung & Empfehlung

Algorithmen von Amazon, Google & Co. analysieren Leserpräferenzen und schlagen gezielt passende Bücher vor.

Dies verstärkt Bestseller-Trends, kann aber auch neuen Autoren helfen, eine Nische zu finden.

Self-Publishing mit KI

KI-gestützte Layout- und Korrekturtools erleichtern unabhängigen Autoren das Veröffentlichen.

Automatische Übersetzungen erweitern den Markt für mehrsprachige Veröffentlichungen.

KI als Konkurrenz für traditionelle Verlage

KI kann Autoren und Verlage teilweise ersetzen, indem sie strukturierte Inhalte automatisch generiert.

Verlage müssen sich stärker auf Qualität, tiefgehende Analysen und exklusive Inhalte konzentrieren.

 

 

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BÜRGERMEISTER-COACHING LEADERSHIP WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Facettenreiche Standortwelten

 

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FÜHRUNGSKRÄFTE COACHING – WIRTSCHAFTSMATHEMATIK

Strategische Kompetenz 

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Mi

02

Apr

2025

J. Becker Denkstudio - Standortökonomie mit Nutzenvorteilen

 

Verbesserte Kommunikation mit Unternehmen und Investoren

 

  • Eine solide Kenntnis der Standortökonomie versetzt Bürgermeister und Wirtschaftsförderer in die Lage, Unternehmen auf Augenhöhe zu begegnen.
  • Sie können Investoren mit fundierten Argumenten überzeugen und maßgeschneiderte Angebote zur Standortentwicklung machen.

 

Erfahrung im Umgang mit datenbasierten Entscheidungsinstrumenten

 

  • Viele moderne Standortanalysen basieren auf quantitativen Methoden, Modellrechnungen und KI-gestützten Prognosen.
  • Die Beschäftigung mit diesen Werkzeugen schult den Umgang mit datengetriebenen Entscheidungen und erhöht die Qualität politischer Maßnahmen.

 

 

 

J. #Becker #Denkstudio

  

 

#Bürgermeister #Wirtschaftsförderung – #Standortzukunft gestaltbar machen – Inspirierende KI-Gesprächehttps://buchshop.bod.de/buergermeister-wirtschaftsfoerderung-standortzukunft-gestaltbar-machen-joerg-becker-9783869920535

 

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Di

01

Apr

2025

Standortökonomie – Scharnier zwischen gesellschaftlichen und infrastrukturellen Aspekten

 

Erweiterung analytischer und strategischer Fähigkeiten

 

  • Die Nutzung systematischer Instrumente erfordert eine präzise Analyse der Standortbedingungen, wodurch Bürgermeister und Wirtschaftsförderer lernen, Daten und Trends fundiert zu interpretieren.
  • Sie gewinnen die Fähigkeit, strategische Maßnahmen zur Standortentwicklung gezielter zu planen und umzusetzen.

 

Förderung vernetzten Denkens

 

  • Standortökonomie verbindet wirtschaftliche, gesellschaftliche und infrastrukturelle Aspekte.
  • Die Auseinandersetzung mit den Instrumenten hilft, Synergien zwischen verschiedenen Akteuren – wie Unternehmen, Verwaltung und Bildungseinrichtungen – zu erkennen und gezielt zu nutzen.

 

 

 

J. #Becker #Denkstudio  

 

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Mo

24

Mär

2025

Bildung Wissen - Rationalität oder Inspiration

 

Viele Probleme haben ihre Ursache darin, dass sich das Ausbalancieren zwischen Denken und Fühlen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen nicht (mehr) im Gleichgewicht befindet.

 

 

 

Die heutige Zeit gilt als das von rationalem Denken beherrschte wissenschaftliche Zeitalter. Rationalität gilt als das Maß aller Dinge, ein intuitives Wissen (das genauso zuverlässig und gültig sein kann) wird eher abschätzig bewertet.

 

 

 

Die mechanistische Sicht der Welt bildet die Grundlage des Alltags, Robotisierung und Industrie 4.0 sind allseits bekannte Ausdrucksformen hiervon.

 

 

 

Viele Systeme (beispielsweise das der Ökologie) funktionieren nur so lange, solange sie in einem dynamischen Gleichgewicht (welches auf Zyklen und kontinuierlichen Schwankungen beruht) gehalten werden.

 

 

 

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Fr

21

Mär

2025

Wirtschaft Mittelstand - branchenübergreifende Inspiration

 

Ideen aus Kunst und Design fließen in Technik, Wissenschaft und Wirtschaft ein:
Visionäre Konzepte: Kreative Produkte entwerfen die Zukunft und geben Unternehmen eine Richtung vor. Nutzerzentrierte Innovation: Kreative Prozesse helfen dabei, Technologie verständlich und attraktiv zu machen.

 

Design Thinking: Kreativität als Problemlösungsmethode

 

Innovative Unternehmen wie Apple, Tesla oder Dyson nutzen kreative Prozesse zur Entwicklung technischer Produkte.

 

  • Prototyping: Künstler und Designer bauen zuerst Modelle, bevor Ingenieure technische Umsetzungen testen.
  • User Experience: Kreative Storytelling-Techniken helfen dabei, Produkte intuitiver und emotionaler zu gestalten.

 

Beispiel: Steve Jobs ließ sich bei der Entwicklung des iPhones stark von Kalligrafie und Bauhaus-Design inspirieren.

 

Neue Geschäftsmodelle durch Kreativwirtschaft

 

  • Streaming-Dienste wie Netflix haben nicht nur die Filmbranche verändert, sondern auch neue Abomodelle für Software, Bildung und sogar Autos inspiriert.
  • Künstliche Intelligenz in der Kunst (z. B. KI-generierte Bilder) eröffnet neue Möglichkeiten für personalisierte Produktentwicklung.
  • Gamification-Ansätze aus Videospielen beeinflussen den Finanzsektor (z. B. Trading-Apps wie Robinhood).

 

Beispiel: Der Erfolg von Spotify führte dazu, dass Autohersteller wie BMW Musik-Streaming direkt in ihre Infotainment-Systeme integrierten.

 

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Mi

19

Mär

2025

Wirtschaft Mittelstand - KI-Wissensmanagement vereint Strategie, Technologie und Nutzerfreundlichkeit.

 

 

Durch eine strukturierte Umsetzung mit Hilfe einer Checkliste lässt sich Wissen intelligent organisieren und produktiv nutzen. Zum Beispiel:

 

Nutzerfreundlichkeit & Zugänglichkeit gewährleisten

 

Intuitive Suchfunktionen bereitstellen: Semantische Suche, Frage-Antwort-Systeme.
Personalisierung ermöglichen: Nutzerindividuelle Empfehlungen & Filter.
Wissensvisualisierung nutzen: Dashboards, Mindmaps, interaktive Grafiken.
Barrierefreiheit berücksichtigen: KI für alle nutzbar machen (z. B. Sprachsteuerung).

 

Immer mehr Daten sammeln ist schön und gut: nur nutzt es wenig, wenn mit den Daten nichts passiert. Ob nun Geschäftsdaten, Kundendaten, Inhalte aus dem Web, Kommunikation zwischen Maschinen oder soziale Netzwerke: über allem steht stets die richtige Frage: d.h. wer in großen Datenbergen gute Antworten finden will, braucht gute Fragen

 

Sicherheit & Compliance sicherstellen

 

Datenschutzrichtlinien einhalten: DSGVO, ISO 27001, branchenspezifische Vorgaben.
Rollen- & Berechtigungskonzepte umsetzen: Zugriffskontrolle nach Bedarf.
Bias & Fairness prüfen: KI-Modelle auf Verzerrungen untersuchen.
Revisionssichere Speicherung einrichten: Nachvollziehbarkeit und Dokumentation.

 

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Mi

19

Mär

2025

Wirtschaft Mittelstand - Checkliste für KI-Wissensmanagement

 

Eine strukturierte Herangehensweise an das Wissensmanagement mit Künstlicher Intelligenz (KI) hilft Unternehmen und Organisationen, Wissen effizient zu erfassen, zu organisieren und nutzbar zu machen.

Strategie & Ziele definieren

Ziele klären: Welche Wissensbereiche sollen durch KI verwaltet oder verbessert werden?
Nutzergruppen festlegen: Wer benötigt welchen Zugang zu welchem Wissen?
Erwartete Vorteile bestimmen: Effizienzsteigerung, Automatisierung, bessere Entscheidungen etc.
Richtlinien für KI-Nutzung formulieren: Datenschutz, Ethik, Transparenz.

Wissensquellen identifizieren & strukturieren

Datenquellen analysieren: Interne Dokumente, Datenbanken, E-Mails, Expertenwissen, externe Quellen.
Datenformate vereinheitlichen: Standardisierte Struktur für eine bessere KI-Verarbeitung.

 

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Di

18

Mär

2025

Mittelstand: Wachstumsbremsen lösen

 

Bürokratie und Regulierung

Hohe bürokratische Hürden erschweren das Tagesgeschäft, z. B. in der Steuer- und Berichtspflicht.

Langwierige Genehmigungsprozesse behindern Innovationen und Investitionen.

Forderung: Bürokratieabbau und schnellere Verwaltungsverfahren.

Der deutsche Mittelstand leidet erheblich unter Fachkräftemangel und Bürokratie, zwei Faktoren, die seine Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft stark beeinträchtigen. Hier sind die wesentlichen Auswirkungen:

Bürokratie: Ein Wachstumshemmnis

Überregulierung: Vorschriften zu Datenschutz, ESG-Reporting und Arbeitsrecht sind besonders für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eine Belastung.

Lange Genehmigungsprozesse: Ob neue Produktionshallen oder digitale Förderungen – alles dauert zu lange.

EU-Regulierungen: Viele Mittelständler empfinden die EU-Gesetzgebung als hinderlich statt förderlich.

Zeit- und Kostenaufwand: Verwaltungsaufgaben binden Ressourcen, die in Innovation und Expansion fließen könnten.

Bürokratie abbauen:

Digitalisierung von Verwaltungsprozessen

Schnellere Genehmigungsverfahren (z. B. nach dem Prinzip „Genehmigt, wenn nicht innerhalb einer Frist widersprochen“)

Bürokratieabbau für KMU durch vereinfachte Berichts- und Dokumentationspflichten

Fazit: Ohne eine klare Strategie gegen diese zwei Bremsklötze droht der deutsche Mittelstand seine Rolle als Rückgrat der Wirtschaft zu verlieren. Ein Umdenken in Politik und Verwaltung ist dringend nötig.

 

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Di

18

Mär

2025

Wirtschaftsstandort Deutschland: der Mittelstand ist das Rückgrat

 

Der Mittelstand prägt maßgeblich den Wirtschaftsstandort Deutschland. Seine Bedeutung wird aus der Sicht von zahlreichen Perspektiven unterstrichen. Zum Beispiel:

Wirtschaftliche Leistung & Innovationskraft

Der Mittelstand umfasst rund 99 % aller Unternehmen in Deutschland und trägt wesentlich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei.

Mittelständische Unternehmen, insbesondere die Hidden Champions, sind oft Technologieführer in Nischenmärkten und tragen zur globalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Sie investieren kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, was die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft stärkt.

Arbeitsmarkt & Ausbildung

Über 60 % aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze werden vom Mittelstand gestellt.

Mittelständische Unternehmen sind der Hauptträger des dualen Ausbildungssystems, das als Vorbild für viele andere Länder gilt und zur geringen Jugendarbeitslosigkeit beiträgt.

 

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Mo

17

Mär

2025

Bildungserfolge in die Praxis der Wirtschaftswelt umsetzen

 

Veränderte Inhalte von Qualifizierungsmaßnahmen stellen Personalverantwortliche ebenfalls vor veränderte Herausforderungen.

Mehr denn je werden Anleitung und Hilfe zum Selbstlernen im Mittelpunkt stehen.

Die neuen Arbeitswelten stellen den Menschen einen Wandel „von der Muss-Arbeit zur Lust-Arbeit“ in Aussicht.

Von der Uni zum Start-up – BioNTech

  • Bildungserfolg: Die Gründer von BioNTech, Uğur Şahin und Özlem Türeci, haben sich intensiv mit mRNA-Technologie befasst.
  • Praxis: Ihre Forschung wurde in ein Unternehmen umgewandelt, das während der COVID-19-Pandemie einen der ersten mRNA-Impfstoffe entwickelte.

Google – Von der Forschung zur Weltmarke

  • Bildungserfolg: Larry Page und Sergey Brin entwickelten an der Stanford University den Algorithmus PageRank.
  • Praxis: Die Technologie wurde zur Basis von Google, einem der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Tesla – Elektromobilität durch interdisziplinäre Bildung

  • Bildungserfolg: Elon Musk und sein Team nutzen Wissen aus Physik, Maschinenbau und Informatik, um Elektrofahrzeuge marktfähig zu machen.
  • Praxis: Tesla revolutionierte die Automobilbranche mit neuen Produktionsmethoden und nachhaltigen Innovationen.

J. Becker Denkstudio

#Strategie im #KI-Zeitalter – #Erfolgsfaktoren für #Führungskräfte auf dem Prüfstand

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Quantitäten und Qualitäten einer #Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen – #Executive #Coaching mit #Rechenmodellen

 

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So

16

Mär

2025

Bildung Wissen – Innovationdynamik und Wettbewerbsfähigkeit

 

Bei immer kürzeren Innovationszyklen wird die Qualität der Ausbildung für den Wirtschaftsstandort Deutschland zum strategischen Erfolgsfaktor:

Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken

Unternehmen müssen kontinuierlich innovieren, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Hochqualifizierte Mitarbeiter tragen durch kreative Problemlösung und effiziente Umsetzung neuer Technologien maßgeblich zum Erfolg bei.

Wissenstransfer und Innovationsdynamik fördern

Die Verknüpfung von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ermöglicht einen schnellen Wissenstransfer. Wenn Fachkräfte bereits in ihrer Ausbildung lernen, interdisziplinär zu denken und neue Technologien praxisnah anzuwenden, wird die Innovationskraft der gesamten Wirtschaft gestärkt.

J. #Becker #Denkstudio - #Bildung #Wissen

#Berufserfolg mit #Bildungsintelligenz im KI-Gespräch – Lebenslage #Kompetenzrendite

 

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Sa

15

Mär

2025

Wirtschaft Mittelstand - Herausforderungen im internationalen Wettbewerb

 

  • Fachkräftemangel: Der demografische Wandel führt zu Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften.
  • Bürokratische Hürden: Deutschland gilt als bürokratisch anspruchsvoll, was Innovationsgeschwindigkeit und Expansion bremsen kann.
  • Digitalisierung und KI-Transformation: Viele Unternehmen hinken bei digitalen Technologien und KI-Anwendungen hinterher, während internationale Wettbewerber, insbesondere in den USA und China, aggressiv in diese Bereiche investieren.
  • Energiepreise und Produktionskosten: Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Energie- und Lohnkosten hoch, was die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen kann.
  • Abhängigkeit von globalen Lieferketten: Die jüngsten Krisen (z. B. Pandemie, Ukraine-Krieg) haben gezeigt, wie anfällig deutsche Unternehmen für globale Störungen sind.

J. #Becker #Denkstudio - #Wirtschaft #Mittelstand:

#Kreativwirtschaft und #Wirtschaftsstandort im KI-Gespräch – #Analysen, #Fallbeispiele, #Handlungsempfehlungen

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#Gründen im KI-Gespräch – Skizzen einer #Innovationsgesellschaft

 

https://buchshop.bod.de/gruenden-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769304039

Fr

14

Mär

2025

J. #Becker #Denkstudio – #Wirtschaft #Mittelstand: tragende Säule Wirtschaftliche Leistung

  • Der Mittelstand erwirtschaftet rund 35 % des gesamten Unternehmensumsatzes in Deutschland.
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen etwa 55 % der gesamten Bruttowertschöpfung der Unternehmen.

#Arbeitsplätze & #Beschäftigung

  • Mittelständische Unternehmen stellen über 60 % der Arbeitsplätze in Deutschland.
  • Etwa 80 % der Auszubildenden werden von KMUs ausgebildet.

#Innovationskraft & #Wettbewerbsfähigkeit

  • Mittelständische Unternehmen investieren rund 50 % der F&E-Ausgaben aller deutschen Unternehmen.
  • Deutschland zählt etwa 1.500 „Hidden Champions“ – mittelständische Weltmarktführer.

 

J. #Becker #Denkstudio -  #Bürgermeister #Wirtschaftsförderung:

#Bürgermeister #Wirtschaftsförderung – #Standortzukunft gestaltbar machen – Inspirierende KI-Gespräche

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#Bürgermeister – #Coaching #Leadership #Wirtschaftsförderung – Facettenreiche #Standortwelten

 

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Do

13

Mär

2025

J. Becker Denkstudio - Standortanalyse mit harten und weichen Faktoren

 

Die Standortzukunft ist geprägt durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Globalisierung und den demografischen Wandel:

  • Harte Faktoren: Quantifizierbare und messbare Faktoren wie Kosten (Mieten, Löhne, Steuern), Verkehrsanbindung, Logistik, Verfügbarkeit von Ressourcen.
  • Weiche Faktoren: Subjektive oder schwer messbare Faktoren wie Lebensqualität, Image der Region, Kultur- und Bildungsangebot.

J. Becker Denkstudio - #Bürgermeister #Wirtschaftsförderung

 

#Bürgermeister – #Coaching #Leadership #Wirtschaftsförderung – Facettenreiche #Standortwelten

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#Coaching #Wirtschaftsförderung XXL – #Kommunikationsplattform mit Scharnierfunktion

 

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Mi

12

Mär

2025

J. Becker Denkstudio – Vorteile, wenn Sachbücher von KI-Autoren bei einem Verlag erscheinen

 

Professionelle Unterstützung:

o   Verlage übernehmen Lektorat, Coverdesign, Layout und Druck.

o   Man profitierst von ihrer Expertise und ihrem Netzwerk.

Höhere Glaubwürdigkeit:

o   Ein Buch, das über einen Verlag veröffentlicht wird, wirkt oft professioneller und wird von Lesern und Fachkreisen ernster genommen.

Breitere Reichweite:

o   Verlage haben Zugang zu Buchhandlungen, Bibliotheken und internationalen Märkten.

o   Ihr Marketingteam sorgt für Sichtbarkeit.

Keine Vorabkosten:

o   Man muss keine eigenen Mittel für die Produktion aufbringen.

 

Blog Beckinfo für:

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Di

11

Mär

2025

Berufserfolg Karriere – Stress kann positiv wirken

 

Besonders gefährdet für einen Burnout seien geistig arbeitende Personen, körperlich Arbeitende leiden bei Überbelastungen dann eher unter körperlichen Symptomen.

Ein kleiner Trost: bis zu einem gewissen Grad kann Stress auch positiv wirken, stimulieren und anstacheln:

Leistungssteigerung: Eine gewisse Stressmenge kann die Konzentration und Motivation erhöhen, was zu besseren Leistungen führt, z. B. bei Sportwettkämpfen oder Prüfungen.

Kreativitätsförderung: Stress kann helfen, schneller Lösungen zu finden, indem er das Gehirn auf Höchstleistung bringt – besonders in kniffligen Situationen oder bei knappen Deadlines.

 

Buchinhalte mit Schwerpunkt #Bildung #Wissen

 

#Führungskräfte #Coaching #Wirtschaftsmathematik – #Strategische #Kompetenz

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#Bildung #Wissen – Inspiration der #Geldanlage im KI-Gespräch – SMART: Ziele sollen spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein

https://buchshop.bod.de/bildung-wissen-inspiration-der-geldanlage-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769327502

#Berufserfolg mit #Bildungsintelligenz im KI-Gespräch – Lebenslage #Kompetenzrendite

 

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Di

11

Mär

2025

J. Becker Denkstudio – Makro- und Mikroanalyse der Standortbewertung

 

Die Standortanalyse ist ein entscheidender Prozess zur Bewertung der Eignung eines Standorts für wirtschaftliche, strategische oder betriebliche Zwecke. Wesentliche Merkmale sind:

Makro- und Mikroanalyse

  • Makroanalyse: Untersuchung von gesamtwirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Faktoren (z. B. Wirtschaftsstruktur, politische Stabilität, rechtliche Rahmenbedingungen).
  • Mikroanalyse: Betrachtung standortspezifischer Aspekte (z. B. Infrastruktur, Arbeitskräfte, Wettbewerb).

Blog derStandortbeobachter für:

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Mo

10

Mär

2025

Berufserfolg Karriere – aber wo bleibt die Balance?

 

Ausufernde Arbeitsbelastungen verführen allzu leicht zu Heldengeschichten mit Superlativen

Solange es gut läuft, gilt der eigene Ansporn immer neuen Bestleistungen: bis dieses kämpfen, kämpfen um jeden Preis eines Tages nicht mehr geht und der Körper gewissermaßen die Notbremse zieht

 

Technologische Entwicklung: KI, Algorithmen und Automatisierung setzen neue Maßstäbe. Wer nicht Schritt hält, fürchtet, abgehängt zu werden. Das erzeugt einen subtilen Druck, sich permanent weiterzuentwickeln.

Der Drang nach Kontrolle: In einer Welt voller Unsicherheiten suchen wir nach Wegen, unser Leben zu steuern. Selbstoptimierung gibt uns das Gefühl, zumindest über uns selbst die Kontrolle zu haben.

Wer immer nur optimiert, verliert das Genießen. Vielleicht brauchen wir mehr Mut zur Unperfektion – und die Erkenntnis, dass wir nicht „besser“ sein müssen, um wertvoll zu sein.

 

 

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So

09

Mär

2025

Berufserfolg Karriere mit dem Zwang zur Selbstoptimierung?

 

Die Kollegen, die Nachbarn, die Familie: allen versuchen wir etwas zu beweisen, nämlich unser Perfektsein. Wir leben in einer Welt von Selbstoptimierern, einer Welt des „immer-mehr“ und des „immer-besser“  Warum stehen wir unter dem Zwang, uns ständig selbst optimieren zu müssen?

Der Zwang zur Selbstoptimierung kommt aus mehreren Richtungen:

Gesellschaftlicher Druck: Unsere Kultur belohnt Leistung, Erfolg und Effizienz. Wer ständig an sich arbeitet, gilt als ehrgeizig und diszipliniert – Eigenschaften, die hoch angesehen sind. Social Media verstärkt das, indem es perfekte Inszenierungen des Lebens zeigt.

Wirtschaftliche Interessen: Die Selbstoptimierung ist ein riesiger Markt. Fitness-Apps, Coaching-Programme, Ernährungstrends – überall wird uns suggeriert, dass wir noch besser, schlauer, gesünder sein können. Die Idee dahinter: Wer stehen bleibt, verliert.

Psychologische Mechanismen: Viele Menschen verknüpfen ihren Selbstwert mit Leistung. Anerkennung und Wertschätzung werden oft erst dann als verdient empfunden, wenn man etwas „geleistet“ hat.

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So

09

Mär

2025

J. Becker Denkstudio - Bildung Wissen – leben wir in einer neuen sozialen Zeitordnung?

 

Das soziale Chaos, das die industrielle Revolution hervorgerufen habe und das die Gesellschaft an den Rand des Zusammenbruchs alter Strukturen führen sollte, wird auch als „neue soziale Zeitordnung“ beschrieben: Architekten entwerfen Städte, die sich in den Stoffwechsel der Biosphäre integrieren, Wissenschaftler suchen nach einer Antwort, „wie lang und gewaltig der Hebel ist, mit dem die heutigen Industriegesellschaften Einfluss auf Klima, Evolution und geologische Beschaffenheit der künftigen Erde nehmen?“

Wandel der Arbeitswelt und Fachkräftemangel

  • Die Automatisierung und KI verändern die Anforderungen an Arbeitskräfte. Routinetätigkeiten werden zunehmend ersetzt, während kreative, analytische und soziale Kompetenzen wichtiger werden.
  • Der Fachkräftemangel verschärft sich durch den demografischen Wandel. Deutschland benötigt qualifizierte Zuwanderung und bessere Bildungssysteme, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Die Work-Life-Balance gewinnt an Bedeutung, hybride Arbeitsmodelle setzen sich durch.

Verschiebung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse

  • Globale Tech-Giganten und datengetriebene Geschäftsmodelle dominieren zunehmend Märkte, während Deutschland mit seinem starken industriellen Mittelstand den digitalen Wandel bewältigen muss.
  • China und die USA setzen auf massive staatliche Förderung neuer Technologien, während Deutschland und Europa oft regulatorische Hürden aufbauen.

 

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Sa

08

Mär

2025

Berufserfolg Karriere – Burnout ist ein Warnsignal mit fließendem Übergang

 

Burnout ist keine Krankheit im klassischen medizinischen Sinne, sondern ein Risikozustand, weil es sich nicht um eine spezifische physiologische oder psychische Störung mit eindeutigen diagnostischen Kriterien handelt. Vielmehr ist es ein Zustand chronischer Erschöpfung, der durch anhaltenden Stress und Überlastung entsteht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt Burnout in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) als „faktorbezogene Gesundheitsstörung“, nicht als eigenständige Krankheit.

Individuelle Unterschiede
Nicht jeder, der stark belastet ist, entwickelt Burnout. Persönliche Bewältigungsstrategien, soziale Unterstützung oder genetische Faktoren spielen eine Rolle dabei, wie jemand mit Stress umgeht.

Fließender Übergang zu anderen Erkrankungen
Burnout kann das Risiko für ernsthafte psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen erhöhen. Während Burnout selbst als Risikozustand betrachtet wird, können daraus tatsächlich behandlungsbedürftige Krankheiten entstehen.

Burnout sollte daher als Warnsignal verstanden werden – als ein Hinweis darauf, dass eine Person oder ein System an Belastungsgrenzen stößt. Die Herausforderung besteht darin, rechtzeitig gegenzusteuern, bevor aus dem Risikozustand eine chronische oder krankhafte Beeinträchtigung wird.

 

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So

02

Mär

2025

Bildung Wissen - globale Verbreitung synthetischer Chemikalien

 

Die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Geologie, das Klima und die Biosphäre sind tiefgreifend und könnten sogar langfristige natürliche Prozesse wie Eiszeiten beeinflussen. Hier sind einige zentrale Aspekte dieser Entwicklung:

Industriechemikalien, Pestizide, Mikroplastik und langlebige organische Schadstoffe sind heute weltweit nachweisbar – selbst in entlegenen Regionen wie der Arktis.

  • Der „globale Destillationseffekt“ sorgt dafür, dass flüchtige Substanzen in warme Regionen abgegeben und durch Windströmungen in kältere Gebiete transportiert werden.
  • Mikroplastik wurde bereits in den tiefsten Ozeangräben und auf Gletschern gefunden.
  • Auswirkungen auf Ökosysteme sind teilweise noch unbekannt, aber hormonaktive Chemikalien verändern bereits das Verhalten und die Fortpflanzung von Tieren.

 

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Sa

01

Mär

2025

Wirtschaft Mittelstand – emotionale Resilienz für Gründer

 

Ein Gründer kann von diesem Gedanken in mehrfacher Hinsicht profitieren:

 

Innere Stabilität als Erfolgsfaktor

Wenn ein Unternehmer sein Leben nicht nur nach außen auf den Markt, Kunden oder Investoren richtet, sondern bewusst nach innen schaut, stärkt das seine emotionale Resilienz. Er wird weniger abhängig von externer Bestätigung und entwickelt eine tiefere innere Klarheit. Das reduziert Ängste, die oft mit Unsicherheiten in der Gründungsphase einhergehen.

 

Authentizität statt Selbstdarstellung

Viele Gründer fühlen sich unter Druck, sich und ihr Unternehmen ständig zu präsentieren. Wer jedoch innerlich gefestigt ist, hat weniger das Bedürfnis, sich zu produzieren. Stattdessen kann er authentischer auftreten, was langfristig vertrauenswürdiger und überzeugender wirkt – sei es bei Kunden, Partnern oder Investoren.

 

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Fr

28

Feb

2025

Bildung Wissen - Wie kann man die komplexe Spieltheorie für die Geldanlage nutzen?

 

Die Spieltheorie ist ein mächtiges Werkzeug für die Geldanlage, weil sie dabei hilft, strategische Entscheidungen unter Unsicherheit und in Konkurrenz mit anderen Marktteilnehmern zu analysieren. Zum Beispiel:

Konkurrenzanalyse: Wer spielt gegen wen?

Finanzmärkte sind ein strategisches Spielfeld mit Millionen von Akteuren – von Kleinanlegern bis zu institutionellen Investoren. Spieltheoretische Modelle helfen dabei, zu verstehen:

  • Wie reagieren Märkte auf bestimmte Ereignisse?
  • Welche Strategien verfolgen Hedgefonds und Market Maker?
  • Wann kann eine Strategie zu einem „Nash-Gleichgewicht“ führen, bei dem niemand einen Vorteil durch einseitige Änderungen hat?

Beispiel: Ein Unternehmen überlegt, Aktien zurückzukaufen. Investoren können spieltheoretisch bewerten, ob der Markt positiv oder negativ darauf reagiert – abhängig von den Reaktionen anderer Marktteilnehmer.

Koordination und Marktzyklen: Wann ist der beste Zeitpunkt zum Investieren?

  • Märkte bewegen sich oft in Zyklen, weil Anleger sich an der Masse orientieren („Herdentrieb“).
  • Die Spieltheorie kann helfen, optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu berechnen, indem sie Abschätzungen trifft, wie sich andere Investoren verhalten werden.

Beispiel: In einer Baisse denken viele, dass der Markt weiter fällt. Doch wer als Erster kauft, wenn alle pessimistisch sind, kann überproportional profitieren.

 

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Do

27

Feb

2025

Berufserfolg Karriere – reflektiert und klar denken

 

in einer sich immer schneller ausbreitenden Alltags-Hektik sollte man entgegen alten Gewohnheiten auch einmal stillsitzen und niemandem sonst verantwortlich zur inneren Ruhe finden.

In einer Welt, die immer hektischer wird, kann bewusste Stille und Innehalten ein entscheidender Vorteil für Beruf und Karriere sein. Wie das bewusste Still-Sitzen und die innere Ruhe förderlich sein können:

Bessere Entscheidungsfindung

Manager und Unternehmer stehen oft unter hohem Druck, schnell Entscheidungen zu treffen. Wer sich regelmäßig Zeit für Stille nimmt, kann jedoch reflektierter und klarer denken. Steve Jobs war bekannt dafür, Meditation und Stille zu nutzen, um kreative und durchdachte Entscheidungen zu treffen.

Steigerung der Kreativität

Innovationen entstehen nicht im Chaos, sondern oft in Momenten der Ruhe. Künstler, Wissenschaftler und Unternehmer berichten immer wieder, dass ihre besten Ideen in der Stille oder bei bewusster Muße entstanden sind. Einstein hatte viele seiner Geistesblitze beim Spazierengehen und Tagträumen.

Erhöhte Belastbarkeit und Stressresistenz

Wer sich bewusst Momente der Stille gönnt, trainiert seine mentale Widerstandskraft. Führungskräfte, die meditieren oder bewusst Stille suchen, können mit Druck besser umgehen. Dies zeigt sich beispielsweise bei hochrangigen CEOs wie Satya Nadella (Microsoft), der Achtsamkeit als Führungskompetenz schätzt.

 

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Mi

26

Feb

2025

Mittelstand - Die Kreativwirtschaft kann eine breite Zielgruppe ansprechen und dabei gleichzeitig immer neue Trends setzen

 

So spricht sie nicht nur bestehende Zielgruppen an, sondern inspiriert auch immer wieder neue:

Vielfalt als Schlüssel zur Zielgruppenansprache

  • Breites Spektrum an Stilrichtungen: Die Kreativwirtschaft bietet von minimalistischen Designs bis hin zu extravaganten Ausdrucksformen eine enorme Bandbreite. Dadurch finden sowohl Nischenmärkte als auch Massenpublikum das passende Angebot.
  • Inklusivität: Indem diverse Perspektiven einbezogen werden – sei es in Bezug auf Alter, Ethnie, Geschlecht oder Lebensstil –, wird die Zielgruppe bewusst erweitert.

Experimentierfreude und Risikobereitschaft

  • Ständiges Testen neuer Ideen: Kreative Unternehmen und Künstler setzen auf experimentelle Projekte, die oft unerwartete Trends hervorrufen.
  • Prototyping und Feedback: Durch kontinuierliche Rückmeldungen aus der Community entstehen iterativ neue Ansätze, die sich präzise an den Wünschen der Zielgruppe orientieren.

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Di

25

Feb

2025

Kreativwirtschaft mit kontinuierlicher Neuerfindung und Vielfalt an Ausdrucksformen

 

Die kontinuierliche Neuerfindung und die Vielfalt an Ausdrucksformen sind zentrale Merkmale der Kreativwirtschaft und tragen entscheidend dazu bei, eine breite Zielgruppe anzusprechen und neue Trends zu setzen:

Dynamische Anpassung an gesellschaftliche Veränderungen

  • Resonanz mit kulturellen Strömungen: Kreative Branchen beobachten und reflektieren gesellschaftliche Trends, etwa in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Diversität oder Digitalisierung. Diese Themen fließen in ihre Produkte und Dienstleistungen ein, wodurch sie immer relevant bleiben.
  • Lokale und globale Perspektiven: Durch das Zusammenspiel lokaler Inspirationen und globaler Vernetzung entstehen hybride Ausdrucksformen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Belebung der Innenstädte

Unternehmen der Kulturwirtschaft können in Verbindung mit gastronomischen Angeboten wichtige Frequenzbringer sein

Ortskerne werden in ihrer Funktion und Auenthaltsqualität gestärkt

Bündelung zu einem kleinteilig strukturierten alltagstauglichen Nutzungsmix (z.B. Buchhandel, CD-Shops, Tanzschulen, Fitnesscenter, Sprachschulen, spezialisierte Einzelhändler, Weinkontore)

 

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Mo

24

Feb

2025

Lernen ist eine der wirksamsten Investitionen, um beruflichen Erfolg und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen

 

Zum Beispiel:

Berufsqualifikationen erwerben

  • Beispiel: Eine Ausbildung oder ein Studium in gefragten Bereichen wie IT, Ingenieurwissenschaften, Medizin oder Finanzen ermöglicht den Zugang zu gut bezahlten Berufen.
  • Effekt: Je spezialisierter die Qualifikation, desto höher das Einkommenspotenzial.

Unternehmerische Fähigkeiten entwickeln

  • Beispiel: Kurse oder Bücher zu Unternehmensgründung, Marketing oder Finanzmanagement helfen dabei, ein eigenes Geschäft aufzubauen.
  • Effekt: Durch Wissen über Marktanalyse, Kundenbindung und Innovation wird langfristiger finanzieller Erfolg möglich.

 

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So

23

Feb

2025

Digitalisierung + KI = Die nächste Stufe der Transformation

 

Digitalisierung allein reicht nicht mehr – die Zukunft gehört der KI-gestützten Automatisierung.
Unternehmen, Gesellschaft und Individuen müssen sich anpassen, um nicht abgehängt zu werden.

a) Daten als Treibstoff für KI

  • Datenmenge: Social Media und Smartphones erzeugen riesige Mengen an Daten (Text, Bilder, Videos), die zur Entwicklung und Verbesserung von KI-Algorithmen genutzt werden.
  • Diversität der Daten: Smartphones liefern standortbasierte, zeitliche und persönliche Daten, die es ermöglichen, KI-Modelle präziser und kontextbezogener zu gestalten.

b) Fortschritte in Computer Vision und NLP

  • Bild- und Spracherkennung: Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok fördern die Entwicklung von KI-Modellen für Gesichtserkennung, Emotionserkennung und Sprachverarbeitung.
  • Automatisierte Moderation: KI wird genutzt, um unangemessene Inhalte in sozialen Medien zu erkennen und zu entfernen.

c) Personalisierung und Empfehlungssysteme

  • Algorithmen für Social Media: KI treibt die Personalisierung von Feeds und die Optimierung von Werbeplatzierungen voran.
  • Interaktive KI-Anwendungen: Chatbots, virtuelle Assistenten und generative Modelle wie ChatGPT haben durch die Integration in Smartphones und Social-Media-Plattformen neue Anwendungsbereiche gefunden.

 

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Sa

22

Feb

2025

Globalisierte Welt: Veraltetes Wissen und fehlende Anpassungsfähigkeit

 

Die Geschwindigkeit des technologischen und gesellschaftlichen Wandels macht die Unbeweglichkeit des Bildungssystems besonders problematisch. Wissen, das heute relevant ist, kann morgen bereits veraltet sein – doch Lehrpläne ändern sich nur schleppend. Während andere Länder frühzeitig auf digitale Bildung setzen, wird in Deutschland immer noch über die Einführung von Informatik als Pflichtfach debattiert.

Zudem fehlt die Anpassungsfähigkeit an neue globale Herausforderungen:

  • Wie wirkt sich KI auf den Arbeitsmarkt aus?
  • Welche geopolitischen Veränderungen bestimmen die Wirtschaft?
  • Wie müssen Menschen mit immer neuen Wertedebatten umgehen?

Während Werte früher relativ stabil waren, müssen junge Menschen heute eine Vielzahl von Perspektiven verstehen, bewerten und eigene Positionen entwickeln – ohne dass sie dabei von der Schule ausreichend unterstützt werden.

Fazit: Ein Bildungssystem für das 21. Jahrhundert?

 

Das deutsche Bildungssystem verharrt in einem Konzept, das Wissen als statische Größe begreift. Doch in einer Welt, in der lebenslanges Lernen, kritisches Denken und

Anpassungsfähigkeit immer wichtiger werden, braucht es dringend einen Paradigmenwechsel. Statt die Köpfe der Schüler mit unnützem Wissen zu füllen, sollte das Bildungssystem ihnen beibringen, wie man lernt, sich selbst weiterentwickelt und mit Unsicherheiten umgeht.

 

 

 

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Sa

22

Feb

2025

Wirtschaft Mittelstand – Werkbank der Moderne,  das neue Schaufenster und der stille Partner

 

Smartphones und Social Media haben die wirtschaftliche Entwicklung beschleunigt und als Katalysator für Innovationen in der KI gewirkt. Sie bieten Chancen für neue Geschäftsmodelle und technologische Fortschritte, bringen aber auch Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, ethische Verantwortung und gesellschaftliche Auswirkungen mit sich.

Smartphones und Social Media sind die Werkzeuge, die den Mittelstand befähigen, global zu denken, lokal zu handeln und digital zu wachsen. Doch wo Daten fließen und Algorithmen lenken, muss der Mensch die Richtung bestimmen.

Smartphones – die Werkbank der Moderne:

  • Sie bringen die Werkstatt in die Hosentasche und machen den Mittelstand mobil.
  • Von der Buchhaltung bis zur Kundenkommunikation: Alles ist nur einen Fingertipp entfernt.

Social Media – das neue Schaufenster:

  • Kleine Betriebe präsentieren sich global, wie früher nur Großunternehmen.
  • Lokale Produkte erreichen eine weltweite Zielgruppe mit einem gezielten Post.

KI – der stille Partner:

  • Automatisierung von Prozessen gibt dem Mittelstand Zeit, kreativ zu sein.
  • Datenanalysen helfen, Kundenwünsche besser zu verstehen und schneller zu reagieren.

Die Chancen:

  • Mit einer App zur Innovation, mit einem Post zur Marke.
  • Kollaboration wird leicht, Wissen ist jederzeit verfügbar.

Die Herausforderungen:

  • Ohne digitale Bildung droht Stillstand.
  • Datenschutz und Datenethik sind Schlüssel zur Glaubwürdigkeit.

Der Weg nach vorne:

  • Mittelständler, die Technologie und Tradition verbinden, bleiben relevant.
  • Smartphones und KI sind Werkzeuge – der Mensch bleibt der Meister.

 

 

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Do

20

Feb

2025

Bildung Wissen - Schulen als Kompetenzzentren der Zukunft

 

Um Wissen und Kompetenzen gleichermaßen zu vermitteln, müssen Schulen ihre Lehrmethoden anpassen. Dazu gehören:

  • Projektbasiertes Lernen: Schüler arbeiten an realen Problemstellungen, die kreatives und vernetztes Denken erfordern.
  • Interdisziplinäre Ansätze: Fächerübergreifender Unterricht hilft, Zusammenhänge zu erkennen und Wissen praktisch anzuwenden.
  • Flexible Lernräume: Klassenzimmer sollten anpassungsfähig gestaltet werden, um kollaboratives und eigenständiges Lernen zu fördern.
  • Einbindung externer Experten: Kooperationen mit Unternehmen, Universitäten oder Fachleuten aus der Praxis bringen aktuelle und praxisnahe Perspektiven in den Unterricht.

Die subjektive Erschließung von Lerninhalten bedeutet, dass Schüler nicht nur Wissen aufnehmen, sondern es auch selbst erarbeiten, hinterfragen und anwenden. Der Lehrer übernimmt dabei die Rolle eines Moderators, der diesen Prozess unterstützt und begleitet. Schulen müssen sich zunehmend darauf konzentrieren, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die notwendigen Kompetenzen für eine erfolgreiche Zukunft in einer sich ständig wandelnden Welt.

 

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Do

20

Feb

2025

Bildung Wissen - Kompetenzen für Problemlösung

 

Lernerfolg kann als die Relevanz des Gelernten für die Realität beschrieben werden, wenn das Erlernte nicht nur theoretisches Wissen bleibt, sondern aktiv in konkreten Lebenssituationen, Problemlösungen oder Entscheidungen angewendet werden kann:

Realitätsnähe im Fokus: Lernerfolg misst sich daran, wie gut Schüler in der Lage sind, Probleme zu erkennen, zu analysieren und kreative Lösungen zu entwickeln.

  • Beispiel: In einem Geografieprojekt analysieren Schüler die Folgen von Klimawandel und entwickeln konkrete Maßnahmen für ihre eigene Region.

Persönliche und berufliche Relevanz

  • Alltagstauglichkeit: Wissen und Fähigkeiten, die im Alltag und Berufsleben nützlich sind, steigern den wahrgenommenen Wert des Gelernten.
  • Beispiel: Kommunikationskompetenzen aus dem Sprachunterricht helfen nicht nur bei Prüfungen, sondern auch in Bewerbungsgesprächen oder internationalen Projekten.

 

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Mi

19

Feb

2025

Wirtschaft Mittelstand – der strategisch entscheidende Pfad im Blickfeld der Geschäftsplanung

 

In Verbindung mit einer Wissensbilanz können mit dem Strategie-Check Freiräume für neue, kreative Lösungswege gefunden werden.

Der Strategie-Check in Verbindung mit einer Wissensbilanz dient als methodisches Werkzeug, um den „kritischen Weg“ einer Organisation oder eines Projekts zu identifizieren. Der „kritische Weg“ bezeichnet dabei den strategisch entscheidenden Pfad, der den größten Einfluss auf den langfristigen Erfolg hat und gleichzeitig die größten Risiken birgt, wenn er nicht beachtet wird.

Analyse der Ausgangslage: Mithilfe der Wissensbilanz werden alle vorhandenen Ressourcen, Kompetenzen und Wissensbestände erfasst und bewertet. Dabei werden auch Schwachstellen und kritische Engpässe sichtbar.

Zieldefinition: Klar definierte strategische Ziele sind essenziell. Der Strategie-Check sorgt dafür, dass alle Beteiligten wissen, wohin sie wollen – denn ohne Ziel kann man leicht „anderswo“ landen.

Identifikation strategischer Handlungsfelder: Es werden Schlüsselbereiche identifiziert, die für den Erfolg am wichtigsten sind, etwa Innovationsfähigkeit, Kundenbindung oder Prozessoptimierung.

Bewertung der Einflussfaktoren: Der Strategie-Check bewertet interne und externe Einflussfaktoren (z. B. Markttrends, Wettbewerbsdruck, technologische Entwicklungen) hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Zielerreichung.

 

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Di

18

Feb

2025

Wirtschaft Mittelstand – Entscheidungsunterstützung durch Performance-Kennziffern der Wissensbilanz

 

Strategisches Management endet nicht mit der Festlegung von Finanz- und Wachstumszielen – es erfordert eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung. Performance-Kennziffern der Wissensbilanz bieten hierbei wertvolle Unterstützung, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.

Marktanteile zeigen, wie wettbewerbsfähig das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz ist. Ein Rückgang deutet darauf hin, dass entweder Produkte, Dienstleistungen oder Marketingstrategien angepasst werden müssen.

Mitarbeiterfluktuation gibt Hinweise auf die Zufriedenheit und Motivation der Belegschaft. Eine hohe Fluktuation signalisiert mögliche Defizite in der Unternehmenskultur, Vergütung oder Führung, die behoben werden müssen, um Produktivität und Innovationskraft zu sichern.

Kundenzufriedenheit reflektiert die Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Sinkt sie, kann dies auf mangelhaften Service, unzureichende Produktqualität oder eine nicht erfüllte Kundenbetreuung hinweisen, was direkte Auswirkungen auf die Erreichung der Umsatz- und Wachstumsziele hat.

Verspätungen in Produktion und Lieferung deuten auf operative Engpässe oder ineffiziente Prozesse hin. Solche Verzögerungen können Kosten erhöhen, Kunden verärgern und den Ruf des Unternehmens schädigen.

Diese Kennziffern ermöglichen Managern eine kontinuierliche Analyse der Unternehmensleistung. Abweichungen von den gesetzten Kernzielen werden durch ein regelmäßiges Monitoring schnell sichtbar. Dies schafft die Basis für zielgerichtete Maßnahmen, wie Prozessoptimierungen, Investitionen in Mitarbeiterentwicklung oder Anpassungen im Produktportfolio. So bleibt das Unternehmen auf Kurs, um seine strategischen Ziele zu erreichen.

 

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Mo

17

Feb

2025

Beruf Karriere – oft machen die „weichen“ Faktoren den Unterschied zwischen einer guten und einer herausragenden Stellenbesetzung aus

 

Die Annahme, dass die Managementzukunft besonders im Bereich des Intellektuellen Kapitals liegt, lässt sich direkt auf Bewerbungs- und Stellenbesetzungsverfahren übertragen. Während die klassischen Produktionsfaktoren – Arbeit, Kapital, Boden – weitgehend optimiert und gemanagt sind, ist der Bereich der „weichen“ Faktoren, wie Motivation, Kreativität, Teamfähigkeit oder kulturelle Passung, in vielen Unternehmen noch wenig systematisiert.

Gerade in Bewerbungsprozessen zeigt sich zunehmend, dass Fachwissen allein nicht ausreicht. Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Anpassungsvermögen, Innovationskraft und emotionale Intelligenz sind oft ausschlaggebend dafür, ob ein Bewerber langfristig erfolgreich im Unternehmen ist. Diese Faktoren sind jedoch schwer zu messen und werden häufig als subjektiv oder schwer greifbar betrachtet – ähnlich wie das Intellektuelle Kapital im Unternehmen.

Die Managementzukunft in diesem Bereich könnte darin liegen, bessere Methoden und Verfahren zu entwickeln, um diese „weichen“ Faktoren objektiver zu bewerten. Dazu könnten moderne Technologien wie KI-gestützte Analysen von Persönlichkeitsprofilen, simulationsbasierte Tests oder umfassendere Feedbackverfahren beitragen. Unternehmen, die in der Lage sind, diese Faktoren zu identifizieren, zu messen und gezielt zu fördern, werden im Wettbewerb um Talente im Vorteil sein.

Letztlich sind es gerade diese „milde belächelten“ weichen Faktoren, die oft den Unterschied zwischen einer guten und einer herausragenden Besetzung ausmachen – und damit auch den langfristigen Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflussen.

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So

16

Feb

2025

Warum Bürgermeister und Wirtschaftsförderung über den Tellerrand hinausschauen müssen

 

Bürgermeister und Wirtschaftsförderer sind maßgeblich dafür verantwortlich, den Standort ihrer Kommune attraktiv, wettbewerbsfähig und zukunftsfähig zu gestalten. In einer globalisierten Welt ist es jedoch nicht mehr ausreichend, sich nur auf lokale Belange zu konzentrieren. Vielmehr müssen sie nationale und internationale Entwicklungen im Blick behalten, um wirtschaftliche Potenziale zu erkennen, Fördermittel zu sichern und Innovationen in ihre Kommune zu bringen. Kirchturm-Denken, also die Fixierung auf die eigenen Stadtgrenzen, gefährdet die nachhaltige Entwicklung und den Wohlstand einer Region.

Fallbeispiele, die die Bedeutung eines weiten Blickwinkels verdeutlichen:

Wolfsburg und Volkswagen: Wolfsburg verdankt seine wirtschaftliche Stärke maßgeblich dem Automobilhersteller Volkswagen. Die Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung arbeiten eng mit dem Konzern zusammen, blicken aber auch über die Stadtgrenzen hinaus. Sie engagieren sich in internationalen Netzwerken der Automobilbranche, fördern Kooperationen mit Hochschulen weltweit und werben um internationale Zulieferer. Nur durch diese globale Vernetzung bleibt Wolfsburg ein wettbewerbsfähiger Standort im internationalen Automobilsektor.

Ingolstadt und die Digitalisierung: Ingolstadt, traditionell durch die Automobilindustrie geprägt, hat früh erkannt, dass die Zukunft in der Digitalisierung liegt. Die städtische Wirtschaftsförderung hat sich daher nicht nur auf regionale Initiativen beschränkt, sondern überregionale und europäische Förderprogramme genutzt. Durch die Einbindung in EU-Projekte zur Smart-City-Entwicklung konnte Ingolstadt Mittel für die digitale Infrastruktur und Start-up-Förderung sichern. Das Ergebnis: Ein Innovationscluster, das weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus anerkannt ist.

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Sa

15

Feb

2025

Wirtschaftsstandort – Verständigungsbrücke zwischen zahlenorientierter Finanzplanung und schöpferischer Kreativwirtschaft

 

Die Standortbilanz bietet als Managementinstrument eine strukturierte Grundlage, um die vielfältigen Wirkungen eines Unternehmens oder einer Institution auf ihr Umfeld sichtbar und messbar zu machen. Sie erweitert den rein finanziellen Blickwinkel um soziale, kulturelle und ökologische Dimensionen. Dies eröffnet eine Möglichkeit, eine Verständigungsbrücke zwischen den zahlenorientierten Denkweisen von Finanzleuten und den schöpferisch-kreativorientierten Ansätzen von Kunst- und Kulturschaffenden zu bauen.

1. Gemeinsame Sprache durch Messbarkeit und Transparenz:
Finanzexperten benötigen klare Kennzahlen und messbare Ergebnisse, während Kunst- und Kulturschaffende oft qualitative Werte betonen, die schwer in Zahlen zu fassen sind. Die Standortbilanz integriert beides, indem sie nicht nur monetäre Aspekte, sondern auch kulturelle Beiträge und soziale Wirkung erfasst und darstellt. So werden kulturelle Projekte nicht nur als „Kostenfaktoren“, sondern als wertschöpfende Elemente sichtbar, die zur Attraktivität und Identität eines Standorts beitragen.

2. Sichtbarmachung von immateriellen Werten:
Kunst- und Kulturprojekte erzeugen immaterielle Werte wie Inspiration, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Standortbilanz übersetzt diese „weichen“ Faktoren in nachvollziehbare Indikatoren, die den Mehrwert kultureller Initiativen für Wirtschaft und Gesellschaft verdeutlichen – ein Ansatz, der Finanzexperten hilft, den Nutzen solcher Projekte jenseits von Umsatz und Gewinn zu verstehen.

3. Gemeinsame Zieldefinition und Evaluation:
Die Standortbilanz ermöglicht eine partizipative Entwicklung von Zielen, an der sowohl Finanzverantwortliche als auch Kulturschaffende mitwirken. Durch diesen Dialog werden gegenseitige Erwartungen und Anforderungen offengelegt und in konkrete, messbare Zielsetzungen übersetzt, was zu einer besseren Verständigung und Zusammenarbeit führt.

4. Förderung interdisziplinärer Kooperationen:
Das Instrument bietet einen Rahmen, um Potenziale und Synergien zu identifizieren. Beispielsweise können Unternehmen kulturelle Projekte fördern, die wiederum zur positiven Außenwirkung und Standortattraktivität beitragen. Kunst- und Kulturschaffende profitieren von finanzieller Unterstützung und professionellen Managementstrukturen.

Fazit:
Die Standortbilanz schafft eine gemeinsame Basis für den Dialog zwischen Finanz- und Kulturschaffenden, indem sie die Stärken beider Denkweisen kombiniert: die analytische Präzision und Zielorientierung der Finanzwelt mit der Innovationskraft und Kreativität des Kulturbereichs. Dadurch entsteht eine nachhaltige Verständigungsbrücke, die beide Welten bereichert und zu einer ganzheitlichen Standortentwicklung beiträgt.

 

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Fr

14

Feb

2025

Wissen - Vorteile und Nachteile des langsamen Denkens in der Geldanlage

 

Es gibt verschiedene Systeme, in denen Menschen denken: im System „langsames Denken“ achten sie darauf, etwas tiefer zu durchdringen, zu analysieren, rational zu planen, zu berechnen, abzuwägen. Ohne diese Fähigkeiten sind bei der Geldanlage erfolgversprechende Entscheidungen kaum denkbar. 

Vorteile des langsamen Denkens in der Geldanlage

Bessere Risikokontrolle: Durch Analyse von Marktdaten und Szenarien können Verluste minimiert werden.
Nachhaltige Rendite: Langfristige Strategien sind oft erfolgreicher als spontane Entscheidungen.
Emotionale Kontrolle: Rationales Denken schützt vor impulsiven Fehlentscheidungen.
Effiziente Steuerplanung: Bewusst geplante Investments können steuerliche Vorteile nutzen.

Nachteile des langsamen Denkens in der Geldanlage

Gelegenheitskosten: Zu viel Analyse kann dazu führen, dass gute Chancen verpasst werden („Paralysis by Analysis“).
Zeitaufwand: Detaillierte Recherchen erfordern Geduld und Wissen.
Marktveränderungen: Langfristige Pläne können durch unvorhersehbare Entwicklungen überholt werden.

Fazit: Die richtige Balance finden

Langsames Denken ist essentiell für eine erfolgreiche Geldanlage, doch es sollte nicht in reiner Theorie enden. Die Kombination aus analytischem Vorgehen und pragmatischer Umsetzung führt zu den besten Ergebnissen. Wer langfristig investiert, profitiert von rationalen Entscheidungen – darf aber auch Chancen nicht aus Angst vor Risiken verstreichen lassen.

 

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Do

13

Feb

2025

Bildung - Lehrkompetenz ist weit mehr als das Weitergeben von Wissen

 

Das Verhältnis zwischen Lernkompetenz und Lehrkompetenz ist wechselseitig und tief miteinander verknüpft. Lernkompetenz beschreibt die Fähigkeit, Wissen zu erwerben, zu verarbeiten und anzuwenden, während Lehrkompetenz die Fähigkeit umfasst, Lernprozesse anzuleiten, zu fördern und zu begleiten. Doch wie genau bestimmt die Lehrkompetenz die Lernkompetenz? Es geht um:

Vermittlung von Methodenkompetenz: „Lernen lernen“

 

Lehrkompetenz zeigt sich darin, dass Lehrende nicht nur Inhalte vermitteln, sondern den Lernenden Strategien und Werkzeuge an die Hand geben, um selbstständig und effektiv zu lernen.

  • Beispiel: Ein guter Lehrer vermittelt nicht nur mathematische Formeln, sondern auch, wie man Probleme strukturiert und logisch denkt.
  • Auswirkung: Lernende entwickeln metakognitive Fähigkeiten (z. B. Selbstreflexion, Planung, Lernstrategien).

 

Förderung von kritischem Denken und Problemlösungskompetenz

Lehrkompetenz bedeutet, Fragestellungen so zu gestalten, dass sie zum eigenständigen Nachdenken, Forschen und Diskutieren anregen.

  • Beispiel: Anstatt vorgefertigte Lösungen zu liefern, stellt eine Lehrkraft offene Fragen, die kreative Lösungsansätze fordern.
  • Auswirkung: Lernende entwickeln Transferkompetenzen und die Fähigkeit, Wissen auf neue Situationen anzuwenden.

 

 

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Mi

12

Feb

2025

Bürgermeister Wirtschaftsförderung – vernetztes und barrierefreies Denken stärkt den Standort  

 

Der Weg zu einem umfassenden System der Standortökonomie zwingt zu logisch sauberem Denken, zu konsequent strukturierter Vorgehensweise sowie zu vernetztem Denken. Die Auseinandersetzung mit einem umfassenden System der Standortökonomie bietet Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern wertvolle Erkenntnisse und praxisnahe Vorteile. Schon allein die Beschäftigung mit den Instrumenten dieses Systems verschafft einen Mehrwert an Wissen und Erfahrung:

Besseres Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge

  • Durch die strukturierte Auseinandersetzung mit Standortfaktoren und wirtschaftlichen Mechanismen entwickeln Entscheidungsträger ein tieferes Verständnis für die eigene Kommune als Wirtschaftsstandort.
  • Sie erkennen, welche Faktoren die Attraktivität ihrer Stadt oder Region beeinflussen und wie sich Investitionsentscheidungen von Unternehmen formen.

Erweiterung analytischer und strategischer Fähigkeiten

  • Die Nutzung systematischer Instrumente erfordert eine präzise Analyse der Standortbedingungen, wodurch Bürgermeister und Wirtschaftsförderer lernen, Daten und Trends fundiert zu interpretieren.
  • Sie gewinnen die Fähigkeit, strategische Maßnahmen zur Standortentwicklung gezielter zu planen und umzusetzen.

Förderung vernetzten Denkens

  • Standortökonomie verbindet wirtschaftliche, gesellschaftliche und infrastrukturelle Aspekte.
  • Die Auseinandersetzung mit den Instrumenten hilft, Synergien zwischen verschiedenen Akteuren – wie Unternehmen, Verwaltung und Bildungseinrichtungen – zu erkennen und gezielt zu nutzen.

Verbesserte Kommunikation mit Unternehmen und Investoren

  • Eine solide Kenntnis der Standortökonomie versetzt Bürgermeister und Wirtschaftsförderer in die Lage, Unternehmen auf Augenhöhe zu begegnen.
  • Sie können Investoren mit fundierten Argumenten überzeugen und maßgeschneiderte Angebote zur Standortentwicklung machen.

Erfahrung im Umgang mit datenbasierten Entscheidungsinstrumenten

  • Viele moderne Standortanalysen basieren auf quantitativen Methoden, Modellrechnungen und KI-gestützten Prognosen.
  • Die Beschäftigung mit diesen Werkzeugen schult den Umgang mit datengetriebenen Entscheidungen und erhöht die Qualität politischer Maßnahmen.

Langfristige Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

  • Wer sich intensiv mit Standortökonomie auseinandersetzt, kann frühzeitig Trends erkennen und die eigene Stadt aktiv an kommende Herausforderungen anpassen.
  • Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig gesichert und Innovation gefördert.

Fazit:
Bereits die Beschäftigung mit den Instrumenten der Standortökonomie fördert ein logisch sauberes, strukturiertes und vernetztes Denken. Bürgermeister und Wirtschaftsförderer erhalten tiefere Einsichten in die wirtschaftlichen Mechanismen ihres Standortes und können fundiertere Entscheidungen treffen. Dies führt nicht nur zu kurzfristigen Erfolgen, sondern stärkt auch die langfristige Entwicklungsstrategie ihrer Kommune.

 

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Di

11

Feb

2025

Wirtschaft Mittelstand - Das intellektuelle Kapital: Ein Kopfschatz, der mit den Menschen kommt und geht

 

Das intellektuelle Kapital eines Unternehmens ist keine feste Größe, die sich in Bilanzen abbilden lässt wie Maschinen oder Gebäude. Es besteht aus den Fähigkeiten, Erfahrungen, Qualifikationen und der Kreativität der Mitarbeitenden. Dieses Wissen ist stets untrennbar mit den Menschen selbst verbunden – und genau darin liegt eine Herausforderung für Unternehmen: Wenn eine Person das Unternehmen verlässt, nimmt sie ihr Wissen mit.

Wissen ist im Kopf gespeichert

Während Prozesse, Datenbanken oder Dokumentationen ein gewisses Maß an Wissen festhalten, liegt das wirklich wertvolle Wissen oft in den Köpfen der Mitarbeitenden:

  • Erfahrungswissen: Wie löse ich ein Problem effizient? Welche Fehler habe ich in der Vergangenheit gemacht?
  • Beziehungswissen: Wer sind die richtigen Ansprechpartner? Wie pflege ich Kundenbeziehungen?
  • Kreatives Wissen: Wie können neue Lösungen entwickelt werden? Welche Trends sind wichtig?

Dieses Wissen lässt sich nicht einfach aufschreiben oder übertragen, sondern entsteht oft durch Praxis, Austausch und persönliche Erlebnisse.

Verlust durch Mitarbeiterfluktuation

Sobald eine Person das Unternehmen verlässt, geht nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch ihr spezifisches Wissen verloren:

  • Spezialisten nehmen ihr Know-how mit, das schwer ersetzbar ist.
  • Führungskräfte verlieren den Überblick über interne Strukturen und Prozesse.
  • Kundenkontakte und Vertrauensverhältnisse brechen ab.

Möglichkeiten der Wissenssicherung

Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, das intellektuelle Kapital so gut wie möglich zu bewahren und weiterzugeben:

  • Dokumentation & Wissensmanagement: Erfahrene Mitarbeitende sollten ihr Wissen weitergeben – etwa durch Handbücher, Datenbanken oder Schulungen.
  • Mentoring & Coaching: Neue Mitarbeitende profitieren von der engen Begleitung durch erfahrene Kollegen.
  • Unternehmenskultur des Wissensaustauschs: Regelmäßige Meetings, offene Kommunikationsstrukturen und interdisziplinäre Teams helfen, Wissen zu teilen.

Das heißt, das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind nicht Maschinen oder Immobilien, sondern die Menschen. Sie bringen nicht nur Wissen mit, sondern nehmen es auch wieder mit, wenn sie gehen. Deshalb sollten Unternehmen strategisch daran arbeiten, Wissen im Unternehmen zu verankern, um den Verlust durch Mitarbeiterwechsel zu minimieren.

 

Das Intellektuelle Kapital umfasst alle Eigenschaften und Fähigkeiten, die einzelne Personen in ein Unternehmen einbringen, zum Beispiel Qualifikation, Kompetenz, Motivation u.a.

 

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Mo

10

Feb

2025

Wirtschaft Mittelstand – Wissen entsteht nicht auf Knopfdruck

 

 

Niemand kann dazu gezwungen werden, einen genialen Einfall zu haben (auch nicht durch eine Verdoppelung von Forschungsbudgets). Der Prozess der Wissensentwicklung bewegt sich daher auch im kreativen Bereich und ist dementsprechend schwerer steuerbar, jedenfalls kaum planbar.

Das heißt, die Entwicklung von Wissen – insbesondere bahnbrechender Ideen – entzieht sich einer rein mechanistischen Steuerung. Kreativität und echte Innovation folgen nicht einer linearen Logik, sondern entstehen oft aus einem Zusammenspiel von Intuition, Serendipität (glücklichen Zufällen) und interdisziplinärem Austausch.

Warum ist Wissensentwicklung schwer planbar?

  1. Nichtlineare Kreativität
    Kreative Durchbrüche sind oft das Ergebnis von Querdenken, Umwegen oder scheinbar zusammenhangslosen Ideen, die sich plötzlich verbinden. Das lässt sich kaum mit mehr Geld oder strengeren Vorgaben erzwingen.
  2. Erfolgsfaktoren sind nicht rein monetär
    Mehr Forschungsbudgets können Infrastruktur und Ressourcen verbessern, aber sie garantieren keine innovativen Ideen. Geniale Einfälle brauchen oft Freiräume, Scheitern als Lernprozess und inspirierende Umgebungen.
  3. Zufall und Timing spielen eine Rolle
    Viele Entdeckungen (z. B. Penicillin oder die Röntgenstrahlen) wurden zufällig gemacht. Selbst in systematischen Forschungsprozessen sind unerwartete Erkenntnisse oft die wertvollsten.
  4. Menschliche Intuition und KI als Ergänzung
    Während KI immense Datenmengen analysieren kann, fehlt ihr oft die echte Intuition, die neue Ideen hervorbringt. Die Verbindung von menschlicher Kreativität mit KI-gestützter Analyse könnte die zukünftige Wissensentwicklung beeinflussen.

Was bedeutet das für Unternehmen und Gesellschaft?

  • Förderung von Experimentierkultur statt reiner Budgeterhöhung
  • Interdisziplinäre Netzwerke schaffen, um kreative Impulse zu ermöglichen
  • Akzeptanz von Unsicherheit – nicht alles ist planbar, aber das richtige Umfeld kann Innovation begünstigen

Das bedeutet: Wissen entsteht nicht auf Knopfdruck. Es lässt sich zwar fördern, aber nicht vollständig kontrollieren. Und genau darin liegt die Herausforderung – und der Reiz – für Wissenschaft, Unternehmen und Gesellschaft.

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So

09

Feb

2025

Bildung Wissen - Neue Wege im Bewerbermarketing

 

Im Rahmen von  Bewerbungen ist das Intellektuelle Kapital das Wichtigste, auf das eine Einzelperson ihre Vermarktung aufbauen kann. Was also liegt näher, als für gut und ausgereift befundene Wissensbilanzkonzepte auf einen dazu noch leichter überschaubaren Bereich wie den einer Bewerbung zu übertragen und gleichzeitig für neue Wege im Bewerbermarketing zu nutzen?

Das Konzept der Wissensbilanz – ursprünglich für Unternehmen entwickelt, um immaterielle Werte wie Wissen, Kompetenzen und Netzwerke systematisch zu erfassen – kann sehr gewinnbringend auf Bewerbungen übertragen werden. Dabei geht es darum, das eigene Intellektuelle Kapital gezielt zu identifizieren, strukturiert darzustellen und als überzeugendes Argument für die eigene Eignung zu nutzen.

Die Wissensbilanz als Bewerbungsstrategie

Die klassische Wissensbilanz besteht aus drei Hauptkomponenten, die sich hervorragend auf das Bewerbermarketing übertragen lassen:

  1. Humankapital (persönliches Wissen und Kompetenzen)
    • Fachwissen: Relevante Qualifikationen, Zertifikate, Studienabschlüsse
    • Berufserfahrung: Praxisbezogene Kenntnisse und Spezialisierungen
    • Soft Skills: Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz, Führungserfahrung
  2. Strukturkapital (persönliche Arbeitsmethoden und Ressourcen)
    • Effizienz und Produktivität: Wie organisiere ich meine Arbeit?
    • Innovationsfähigkeit: Fähigkeit zur Verbesserung von Prozessen
    • Digitale Kompetenz: Umgang mit Technologien und Tools
  3. Beziehungskapital (Netzwerke und Kontakte)
    • Branchenkontakte: Relevante Netzwerke und Verbindungen
    • Empfehlungen: Referenzen von früheren Arbeitgebern oder Mentoren
    • Kundenbeziehungen: Falls relevant, bestehende Verbindungen zu Geschäftspartnern

Praktische Umsetzung in der Bewerbung

Anstatt eine Bewerbung rein chronologisch oder standardisiert aufzubauen, kann sie nach dem Wissensbilanz-Prinzip strukturiert werden:

  • Lebenslauf als Kompetenzbilanz:
    Statt einer simplen Auflistung von Positionen kann der Lebenslauf stärker auf Fähigkeiten, Leistungen und Netzwerke fokussiert werden.
  • Anschreiben als Wertversprechen:
    Hier sollte die Wissensbilanz direkt genutzt werden, um zu zeigen, welchen Mehrwert man für das Unternehmen bietet.
  • Digitale Präsenz als erweiterte Wissensbilanz:
    Plattformen wie LinkedIn, persönliche Websites oder Fachartikel können das Struktur- und Beziehungskapital dokumentieren und den professionellen Auftritt abrunden.

Neue Wege im Bewerbermarketing

  • Künstliche Intelligenz zur Stärkenanalyse nutzen
    KI-gestützte Tools wie Skill-Matching-Programme oder Lebenslauf-Optimierer helfen, das eigene Wissenskapital objektiv einzuschätzen.
  • Datenvisualisierung für die persönliche Wissensbilanz
    Eine grafische Darstellung der eigenen Fähigkeiten und Erfolge kann in der Bewerbung überzeugen, z. B. durch Kompetenz-Radare oder Mindmaps.
  • Storytelling im Bewerbungsprozess
    Durch eine geschickte Verknüpfung von Erfahrungswerten, Kompetenzen und Visionen wird eine Bewerbung nicht nur faktenbasiert, sondern auch emotional ansprechend.

 

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Sa

08

Feb

2025

Wirtschaft Mittelstand – Wissensbilanzen als verkanntes Management-Tool?

 

Jedermann, der sich näher mit Wissensbilanzen beschäftigt, ist angetan von der Eleganz und durchgängigen Logik der hier verwendeten Konzepte. Damit stellt sich die Frage, warum in der täglichen Praxis solche Wissensbilanzen nur zögerlich oder überhaupt nicht eingesetzt werden? Obwohl Wissensbilanzen als Instrument zur systematischen Erfassung und Bewertung immaterieller Werte überzeugend sind. Ursachenforschung:

Mangelndes Bewusstsein und Verständnis

  • Viele Entscheidungsträger sind sich der Existenz und des Nutzens von Wissensbilanzen nicht bewusst.
  • Es fehlt an konkreten Erfolgsbeispielen, die den Mehrwert belegen.

Dominanz traditioneller Kennzahlen

  • In vielen Unternehmen und Institutionen dominiert nach wie vor eine finanzielle Berichtslogik.
  • „Was sich nicht in Euro messen lässt, existiert nicht“ – dieser Denkansatz verhindert oft die systematische Nutzung von Wissensbilanzen.

Komplexität und Implementierungsaufwand

  • Die Erhebung, Strukturierung und Analyse immaterieller Werte ist anspruchsvoll.
  • Es fehlt oft an standardisierten Methoden und einfachen Tools zur Umsetzung.

Kurzfristige Denkmuster in der Führung

  • Wissensbilanzen entfalten ihren Wert vor allem langfristig, doch viele Unternehmen und öffentliche Institutionen agieren mit einem Fokus auf kurzfristige Erfolge.
  • In dynamischen Märkten fehlt häufig der strategische Atem, um Wissensbilanzen konsequent zu nutzen.

Mangelnde Integration in bestehende Managementsysteme

  • Wissensbilanzen werden oft als „zusätzlicher Aufwand“ wahrgenommen und nicht in bestehende Steuerungsinstrumente eingebettet.
  • Ohne klare Verbindung zu strategischen Entscheidungsprozessen fehlt die Akzeptanz.

Fehlender regulatorischer Druck

  • Während finanzielle Berichterstattung gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es für Wissensbilanzen kaum verbindliche Standards oder Anreize.
  • Unternehmen setzen daher oft auf das Nötigste – und das sind meist klassische Bilanzkennzahlen.

 

Damit Wissensbilanzen in der Praxis breiter eingesetzt werden, braucht es mehr Bewusstsein, einfachere Methoden, eine bessere Integration in Managementsysteme und stärkere Anreize. Erst wenn Unternehmen erkennen, dass ihr immaterielles Kapital der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg ist, werden sie Wissensbilanzen nicht mehr als optional, sondern als essenziell betrachten.

 

 

https://buchshop.bod.de/strategie-im-ki-zeitalter-joerg-becker-9783758339707

Fr

07

Feb

2025

Bildungsexpansion – Fortschritt oder Illusion?

 

Eine Schule für besonders Begabte, die von nahezu der Hälfte aller Schüler besucht wird, bereits ein Widerspruch in sich ist, das Abitur heutzutage nicht unbedingt ein tatsächlicher Garant für Studierfähigkeit und eigenständiges Denken:

Steigende Abiturientenquote – eine Frage der Relativität

Während in den 1960er-Jahren nur etwa 5 % eines Jahrgangs das Abitur erreichten, liegt die Quote heute in Deutschland bei über 50 %. Das bedeutet nicht zwingend, dass das Niveau gesunken ist, aber es stellt das ursprüngliche Konzept des Gymnasiums als einer „Schule für besonders Begabte“ infrage.

Niveaustabilität vs. Niveauverlust

Es gibt Indizien dafür, dass die Anforderungen in einigen Bereichen gesenkt wurden, etwa durch:

  • Vereinfachung von Prüfungsaufgaben (z. B. weniger komplexe Texte in Deutsch, anwendungsorientierte statt theoretisch-mathematische Aufgaben in Mathe).
  • Mehrfachversuche und weichere Bewertungskriterien in einigen Bundesländern.
  • Fokussierung auf Kompetenzen statt auf Wissen – ein Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik.

Gleichzeitig gibt es aber auch eine Spezialisierung des Wissens: Schüler sind heute stärker mit digitalen Medien, Fremdsprachen und interdisziplinären Methoden vertraut als frühere Generationen.

Studierfähigkeit und eigenständiges Denken

Viele Universitäten berichten von steigenden Defiziten in den Grundlagenfächern (Mathematik, Textverständnis, Argumentationsfähigkeit). Dies zeigt sich u. a. in:

  • Hoher Abbruchquote in MINT-Fächern (bis zu 50 %).
  • Einführung von Brückenkursen an Universitäten, um Grundwissen nachzuholen.
  • Tendenz zu stärker verschulten Studiengängen, da selbstständiges Lernen schwieriger wird.

Das deutet darauf hin, dass das Abitur nicht mehr automatisch für eine hohe Studierfähigkeit steht, sondern oft nur noch als formaler Zugangsnachweis dient.

Die Bildungsexpansion sollte ursprünglich soziale Mobilität fördern. Doch wenn fast jeder ein Abitur hat, verliert es an Exklusivität – was wiederum den Trend verstärkt, dass Arbeitgeber zunehmend zusätzliche Qualifikationen (z. B. Masterabschlüsse, Auslandserfahrung) verlangen.

Fazit:

  • Eine Schule für besonders Begabte, die von der Hälfte aller Schüler besucht wird, verliert ihren exklusiven Charakter.
  • Das Abitur garantiert nicht mehr in jedem Fall Studierfähigkeit oder kritisches Denken.
  • Ob dies als Niveauverlust oder als Anpassung an eine sich verändernde Bildungslandschaft zu werten ist, bleibt eine offene Frage.

 

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Fr

07

Feb

2025

Ein Wirtschaftsstandort muss potenziellen Investoren eine gute Story liefern

 

Proaktives Agieren ist eine zentrale Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. Eine gute Story für den Wirtschaftsstandort Deutschland sollte auf dessen Stärken und Zukunftschancen aufbauen, aber auch eine glaubwürdige Vision für die kommenden Jahrzehnte vermitteln. Zum Beispiel:

Deutschland als Innovationsmotor Europas

Deutschland bleibt führend in Schlüsseltechnologien wie Maschinenbau, Automatisierung, Elektromobilität, KI und Quantencomputing. Durch gezielte Förderung von Startups, enge Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft und eine agile Innovationspolitik entsteht ein dynamisches Ökosystem für Zukunftstechnologien.

Nachhaltige Wirtschaft: Green Tech & Circular Economy

Deutschland nutzt seine Ingenieurskunst, um weltweit führend in nachhaltigen Technologien zu werden – von Wasserstoffwirtschaft über klimaneutrale Produktion bis zur Kreislaufwirtschaft. Unternehmen profitieren von einem klaren regulatorischen Rahmen, grünen Finanzierungsmodellen und einer wachsenden globalen Nachfrage nach klimafreundlichen Lösungen.

Starke Industrie trifft digitale Transformation

Als exportstarke Industrienation integriert Deutschland modernste KI-Lösungen und Automatisierung in seine Produktionslandschaft. Das „Industrial Metaverse“ verknüpft Maschinenparks mit digitalen Plattformen, wodurch neue Effizienzpotenziale entstehen.

Talente und Bildung: Deutschland als Wissens-Hub

Mit einer exzellenten Hochschullandschaft, dualer Ausbildung und international ausgerichteten Fachkräften ist Deutschland ein attraktiver Standort für Talente. Die Kombination aus praxisorientierter Ausbildung und Spitzenforschung sorgt für eine starke Wissensbasis.

Standortvorteile: Infrastruktur und Stabilität

Deutschland bietet hervorragende Logistik- und Energieinfrastrukturen, eine hohe Rechtssicherheit sowie ein stabiles politisches Umfeld – essenzielle Faktoren für langfristige Investitionen.

Europäische Vernetzung: Zugang zu einem riesigen Markt

Als Herzstück der EU profitieren Investoren in Deutschland von einem nahtlosen Zugang zum europäischen Binnenmarkt mit über 450 Millionen Verbrauchern. Zudem fungiert Deutschland als Drehscheibe für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa, den USA und Asien.

„Made in Germany“ als globales Qualitätssiegel

Die Marke „Made in Germany“ steht für Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in Zeiten wachsender Unsicherheiten in globalen Lieferketten.

Die Storyline:

Deutschland positioniert sich als der Wirtschaftsstandort, an dem Nachhaltigkeit und Hightech-Industrie zusammenkommen. Mit Innovationskraft, einer starken Infrastruktur und verlässlichen Rahmenbedingungen bietet es Investoren die perfekte Kombination aus Stabilität und Dynamik.

 

 

https://buchshop.bod.de/coaching-wirtschaftsfoerderung-xxl-joerg-becker-9783758328725

Do

06

Feb

2025

Kann man einen Wirtschaftsstandort überhaupt messen?

 

In der Finanzwelt dominieren harte, quantifizierbare Daten wie BIP, Beschäftigungsquoten oder Steueraufkommen. Doch für eine umfassende Standortbewertung sind auch schwer messbare Faktoren entscheidend, wie Innovationskraft, Lebensqualität, Bildungsniveau oder politische Stabilität.

Warum sind „weiche Faktoren“ für Standortanalysen so schwer messbar?

  1. Subjektivität – Die Wahrnehmung von Faktoren wie Lebensqualität oder Unternehmenskultur variiert stark.
  2. Datenlücken – Es gibt keine standardisierten Messmethoden für viele immaterielle Standortvorteile.
  3. Verzögerte Wirkung – Der Einfluss weicher Faktoren zeigt sich oft erst langfristig in wirtschaftlichen Erfolgen.

Lösungsansätze zur besseren Messbarkeit

  • KI-gestützte Datenanalysen: Neue Modelle nutzen Machine Learning, um qualitative Standortmerkmale aus Social Media, Umfragen und Expertenmeinungen zu quantifizieren.
  • Indexbildung & Scoring-Modelle: Kombinierte Indizes wie der „Global Innovation Index“ oder der „Ease of Doing Business Index“ machen immaterielle Standortvorteile vergleichbar.
  • Big Data & Sentiment-Analysen: Echtzeitauswertung öffentlicher und wirtschaftlicher Daten kann Stimmungsbilder und Trends frühzeitig erkennen.

Fazit: Die Standortbewertung muss sich weiterentwickeln und sowohl harte als auch weiche Faktoren integrieren. KI und datengetriebene Analysemethoden bieten neue Chancen, um auch immaterielle Standortqualitäten objektiver darzustellen.

 

https://buchshop.bod.de/managementcoaching-standortwissen-joerg-becker-9783746098463

Di

04

Feb

2025

Bürgermeister Standortökonomie - Wissen schafft Handlungsspielraum, Gewinn und Mehrwert

 

Die Beschäftigung mit den Instrumenten und Indikatoren der Standortökonomie verschafft einem Bürgermeister wertvolle Einsichten und praktische Vorteile, indem sie ihm hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen und die wirtschaftliche Entwicklung seiner Gemeinde gezielt zu steuern. Dabei profitiert er auf mehreren Ebenen:

 

Logisches und strukturiertes Denken

  • Die Analyse von Standortindikatoren (z. B. Wirtschaftskraft, Arbeitsmarkt, Infrastruktur) zwingt zu einer klaren, datenbasierten Betrachtung der Gemeinde.
  • Das Arbeiten mit wirtschaftlichen Kennzahlen fördert strukturiertes Problemlösen, indem Herausforderungen und Chancen systematisch erkannt werden.

Vernetztes Denken und strategische Planung

  • Standortökonomie verbindet verschiedene Bereiche: Wirtschaft, Bildung, Verkehr, Umwelt, Digitalisierung usw.
  • Ein Bürgermeister erkennt so Zusammenhänge: Wie beeinflussen z. B. Bildungspolitik und Fachkräfteangebot die Ansiedlung neuer Unternehmen?
  • Dadurch kann er langfristige Strategien entwickeln, anstatt nur kurzfristige Maßnahmen umzusetzen.

Praxisrelevante Werkzeuge für Standortentwicklung

  • Die Beschäftigung mit Standortindikatoren zeigt, welche Hebel ein Bürgermeister gezielt nutzen kann, um seinen Standort attraktiver zu machen (z. B. Gewerbeflächenentwicklung, Innovationsförderung).
  • Vergleichsstudien mit anderen Städten oder Regionen liefern Benchmarks, an denen sich die eigene Kommune messen kann.
  • Ein gezieltes Monitoring hilft, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.

Bessere Kommunikation und Überzeugungskraft

  • Ein Bürgermeister kann mit datenbasierten Argumenten besser gegenüber Bürgern, Unternehmen und Investoren auftreten.
  • Eine fundierte Kenntnis der Standortfaktoren hilft, Fördermittel und Investitionen gezielt einzuwerben.
  • Durch bessere Entscheidungsgrundlagen entsteht Vertrauen in die Verwaltung, da Entscheidungen nachvollziehbar und transparent begründet werden.

Langfristiger Mehrwert durch Erfahrung

  • Durch die regelmäßige Auseinandersetzung mit Standortfaktoren entwickelt ein Bürgermeister ein tieferes Verständnis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamiken.
  • Er kann auf Erfahrungswerte aus der Vergangenheit zurückgreifen, um zukünftige Entwicklungen besser zu antizipieren.
  • Standortökonomie wird zu einem strategischen Werkzeug, um nicht nur auf Veränderungen zu reagieren, sondern aktiv die Zukunft der Gemeinde zu gestalten.

Ein Bürgermeister, der sich intensiv mit den Instrumenten und Indikatoren der Standortökonomie befasst, gewinnt nicht nur mehr Wissen und Erfahrung, sondern auch konkrete Steuerungsmöglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung seiner Kommune. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und schafft eine zukunftsfähige Perspektive für Bürger und Unternehmen.

 

 

https://buchshop.bod.de/buergermeister-coaching-leadership-wirtschaftsfoerderung-joerg-becker-9783758387852

Di

04

Feb

2025

Wirtschaft Mittelstand - Wissen ist mehr als Technologie

 

Wenn Erfahrungen zum Wissensmanagement zeigen, dass der wirtschaftliche Erfolg zu 80 Prozent von „soft factors“, d.h. der Wissenskultur, den gelebten Werten und Normen einer Organisation abhängig sind und nur zu etwa 20 Prozent von den genutzten Informations- und Kommunikationstechniken, was bedeutet das für den Mittelstand?

Für den Mittelstand bedeutet diese Erkenntnis, dass technologische Investitionen allein nicht ausreichen, um langfristig erfolgreich zu sein. Stattdessen müssen Unternehmen gezielt an ihrer Wissenskultur arbeiten. Konkret bedeutet das:

 

Wissenskultur aktiv gestalten

  • Offene Kommunikation und Vertrauen schaffen, damit Wissen geteilt wird.
  • Fehlerkultur etablieren, die Lernen aus Fehlern fördert, statt Bestrafung.
  • Anreize für Wissensaustausch setzen, etwa durch Anerkennung oder Belohnungssysteme.

Führungskräfte als Vorbilder

  • Führungskräfte müssen Wissen nicht nur konsumieren, sondern aktiv teilen.
  • Sie sollten eine Umgebung schaffen, in der Mitarbeiter ihr Wissen wertgeschätzt sehen.

Werte und Normen strategisch nutzen

  • Unternehmenskultur bewusst definieren und pflegen.
  • Klare Werte und Normen als Richtschnur für Zusammenarbeit und Innovation setzen.

Technik als Unterstützung – nicht als Selbstzweck

  • Digitalisierung gezielt nutzen, um Wissensmanagement zu erleichtern (z. B. KI-gestützte Systeme).
  • Tools zur Vernetzung einsetzen, aber immer mit Fokus auf die Menschen und ihre Zusammenarbeit.

Das heißt:

Mittelständische Unternehmen sollten ihre Unternehmenskultur als strategischen Erfolgsfaktor begreifen. Nur wenn Wissen aktiv geteilt und weiterentwickelt wird, entfaltet es wirtschaftlichen Nutzen. Die besten Technologien nützen wenig, wenn die Menschen sie nicht mit Leben füllen.

 

 

https://buchshop.bod.de/fuehrungskompetenz-handlungsorientierung-mit-ki-dialogen-joerg-becker-9783759794321

Di

04

Feb

2025

Wissen ist eines der wertvollsten Güter, über die eine Person verfügen kann

 

Wissen eröffnet neue Perspektiven, ermöglicht fundierte Entscheidungen und trägt zur persönlichen sowie gesellschaftlichen Weiterentwicklung bei. In einer Zeit, in der KI und Technologie rasant voranschreiten, ist es umso wichtiger, sich kontinuierlich weiterzubilden und kritisch mit neuen Informationen umzugehen.

 

Wissen ist der einzige Rohstoff, den man durch Gebrauch vermehren kann

Wenn man Wissen teilt, wächst es – sowohl bei dem Wissensträger selbst als auch bei anderen. Es unterscheidet sich damit grundlegend von materiellen Ressourcen, die durch Nutzung meist weniger werden.

Allerdings könnte man argumentieren, dass auch Kreativität, Erfahrung oder soziale Netzwerke ähnliche Eigenschaften haben. Je mehr man sie nutzt, desto wertvoller und umfangreicher werden sie.

 

 

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So

02

Feb

2025

Potenziale für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bürgermeistern und Mittelstand

 

Eine enge Kooperation zwischen Bürgermeistern und dem Mittelstand kann regionale Wirtschaftskraft stärken, Innovationen fördern und Arbeitsplätze sichern.

Eine engere Zusammenarbeit kann den Mittelstand entlasten, die Standortattraktivität erhöhen und Innovationen fördern. Wichtig sind regelmäßiger Dialog, pragmatische Lösungen und eine gemeinsame Vision für die regionale Wirtschaft:

Bürokratieabbau & schnellere Genehmigungen

Effizientere Verwaltung: Bürokratische Hürden für Unternehmen abbauen, z. B. durch digitale Genehmigungsprozesse.
One-Stop-Shops: Einrichtung von zentralen Anlaufstellen für Unternehmen, um Verwaltungsverfahren zu beschleunigen.

Gemeinsame Standortentwicklung

Gewerbegebiete strategisch planen: Unternehmer frühzeitig in die Entwicklung neuer Gewerbeflächen einbinden.
Infrastruktur verbessern: Verkehrsanbindung, Breitband und Energieversorgung gemeinsam optimieren.

Förderung von Innovation & Digitalisierung

Technologiepartnerschaften: Kommunen können als Pilotstandorte für Mittelstands-Innovationen dienen.
Smart City-Konzepte: Unternehmen in kommunale Digitalprojekte (z. B. Mobilität, Energie, Verwaltung) einbinden.

Arbeitsmarkt & Fachkräftesicherung

Kooperation mit Schulen & Hochschulen: Ausbildungsinitiativen und duale Studiengänge gemeinsam fördern.
Willkommenskultur für Fachkräfte: Stadtmarketing und Wohnraumprojekte für Zuzügler verbessern.

Nachhaltigkeit & Energiewende gemeinsam gestalten

Klimafreundliche Wirtschaftsförderung: Mittelstand aktiv in regionale Nachhaltigkeitsstrategien einbinden.
Förderprogramme für grüne Technologien: Kommunale Unterstützung für energieeffiziente Produktionsmethoden.

Netzwerke & direkte Kommunikation ausbauen

Regelmäßige Wirtschaftsgespräche: Runder Tisch zwischen Bürgermeister und lokalen Unternehmern.
Digitale Plattformen: Austausch von Informationen über kommunale Wirtschaftsförderung und Förderprogramme.

 

 

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Sa

01

Feb

2025

Verblasst die echte Welt nach dem Absetzen einer Smart-Brille?

 

Die echte Welt verblasst nicht physisch, aber subjektiv kann sie weniger intensiv wirken, wenn das Gehirn sich stark an eine digitale Erweiterung gewöhnt hat. Entscheidend ist, wie tief eine Smart-Brille in Wahrnehmung und Alltag integriert ist – und wie bewusst der Nutzer zwischen den Realitäten wechseln kann:

Wahrnehmungsverschiebung

  • Wer lange Zeit durch eine Smart-Brille auf eine digital erweiterte Welt blickt, könnte sich an die zusätzlichen Informationen, Filter oder Overlays gewöhnen.
  • Nach dem Absetzen fehlt plötzlich diese „angereicherte Realität“, was die echte Welt zunächst blasser oder leerer erscheinen lassen könnte („Augmented Reality Hangover“).

Kognitive Anpassung & Nachwirkungen

  • Das Gehirn kann sich an die digitale Unterstützung gewöhnen – ähnlich wie nach längerer Nutzung von VR-Brillen, wo manche Menschen noch kurzzeitig visuelle oder räumliche Verzerrungen wahrnehmen.
  • Ein Effekt wie „Phantom-Vibration“ bei Smartphones könnte auftreten: Nutzer glauben, weiterhin digitale Einblendungen zu sehen, die gar nicht mehr da sind.

Abhängigkeit von KI & Assistenzsystemen

  • Wenn die Smart-Brille laufend Kontextinformationen liefert (z. B. Namen von Gesprächspartnern oder Navigationshinweise), könnte es nach dem Absetzen schwieriger sein, ohne diese Hilfen klarzukommen.
  • Das Gefühl einer „reduzierten Realität“ könnte entstehen, weil die gewohnte Informationsdichte fehlt.

Psychologische & emotionale Effekte

  • Manche Nutzer könnten sich in der echten Welt „entzaubert“ oder weniger stimuliert fühlen, wenn die digitale Überlagerung plötzlich wegfällt.
  • Dies könnte langfristig zu einer Präferenz für die erweiterte Realität führen – ähnlich wie Menschen, die Bildschirme spannender als Bücher finden.

 

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Fr

31

Jan

2025

Das Konzept der Wissensbilanz als Tool-Box für den Mittelstand

 

Die Wissensbilanz kann als effektive Tool-Box für den Mittelstand dienen, indem sie strategische Entscheidungen unterstützt, Innovationspotenziale sichtbar macht und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Voraussetzung ist eine systematische Umsetzung mit klar definierten Zielen und Kennzahlen.

Mittelständische Unternehmen, die Wissen als Ressource aktiv managen, haben langfristig einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Entscheidungsunterstützung durch immaterielle Werte

Die Wissensbilanz ist ein Instrument, das immaterielle Vermögenswerte wie Wissen, Kompetenzen und Innovationskraft systematisch erfasst und bewertet. Besonders für den Mittelstand kann sie eine wertvolle Tool-Box zur Entscheidungsunterstützung sein, da Wissen oft der wichtigste Erfolgsfaktor ist.

Vorteile der Wissensbilanz im Mittelstand

Transparenz über immaterielle Werte schaffen

Mittelständische Unternehmen sind stark von ihrem Humankapital (Mitarbeiterwissen, Erfahrung) abhängig.
Die Wissensbilanz hilft, Stärken und Schwächen im Wissensmanagement sichtbar zu machen.

Bessere Entscheidungsgrundlage für Innovationen

Identifiziert, welches Wissen für neue Produkte oder Technologien notwendig ist.
Unterstützt strategische Entscheidungen zur Weiterentwicklung von Kernkompetenzen.

Risikomanagement und Zukunftssicherung

Verhindert Wissensverluste durch Mitarbeiterfluktuation.
Zeigt Defizite in Weiterbildungsstrategien oder digitalen Kompetenzen auf.

Effizientere Nutzung von Ressourcen

Mittelständler können gezielter in Weiterbildung, Forschung und Technologie investieren.
Vermeidung von Doppelarbeit und ineffizienten Prozessen durch systematisches Wissensmanagement.

Stärkung der Unternehmensbewertung und Finanzierungschancen

Banken und Investoren legen zunehmend Wert auf nicht-finanzielle Kennzahlen wie Innovationskraft.
Eine transparente Wissensbilanz kann bei Kreditverhandlungen oder Förderprogrammen hilfreich sein.

 

Herausforderungen bei der Umsetzung

Subjektive Bewertung: Immaterielle Werte sind schwer messbar.
Zeit- und Ressourcenaufwand: Erfordert Schulung und Datenpflege.
Akzeptanz im Unternehmen: Wissensmanagement wird oft unterschätzt oder als Zusatzaufwand gesehen.

 

 

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Do

30

Jan

2025

Wirtschaft Mittelstand - Checkliste für KI-Wissensmanagement

 

Eine strukturierte Herangehensweise an das Wissensmanagement mit Künstlicher Intelligenz (KI) hilft Unternehmen und Organisationen, Wissen effizient zu erfassen, zu organisieren und nutzbar zu machen.

Ein effektives KI-Wissensmanagement vereint Strategie, Technologie und Nutzerfreundlichkeit. Durch eine strukturierte Umsetzung mit Hilfe einer Checkliste lässt sich Wissen intelligent organisieren und produktiv nutzen. Zum Beispiel: 

 

Strategie & Ziele definieren

Ziele klären: Welche Wissensbereiche sollen durch KI verwaltet oder verbessert werden?
Nutzergruppen festlegen: Wer benötigt welchen Zugang zu welchem Wissen?
Erwartete Vorteile bestimmen: Effizienzsteigerung, Automatisierung, bessere Entscheidungen etc.
Richtlinien für KI-Nutzung formulieren: Datenschutz, Ethik, Transparenz.

Wissensquellen identifizieren & strukturieren

Datenquellen analysieren: Interne Dokumente, Datenbanken, E-Mails, Expertenwissen, externe Quellen.
Datenformate vereinheitlichen: Standardisierte Struktur für eine bessere KI-Verarbeitung.
Metadaten & Tags festlegen: Klassifizierung von Wissen für eine effiziente Suche.
Qualitätssicherung implementieren: Mechanismen zur Vermeidung veralteter oder fehlerhafter Informationen.

KI-Technologien auswählen & integrieren

Geeignete KI-Tools identifizieren: NLP, Machine Learning, semantische Suche, Chatbots.
Automatische Inhaltsanalyse einführen: Text Mining, Zusammenfassungen, Kategorisierung.
Sprachverarbeitung & Wissensgraphen nutzen: Bessere Verknüpfung und Kontextverständnis.
Schnittstellen (APIs) zu bestehenden Systemen einrichten: ERP, CRM, Dokumentenmanagement.

Nutzerfreundlichkeit & Zugänglichkeit gewährleisten

Intuitive Suchfunktionen bereitstellen: Semantische Suche, Frage-Antwort-Systeme.
Personalisierung ermöglichen: Nutzerindividuelle Empfehlungen & Filter.
Wissensvisualisierung nutzen: Dashboards, Mindmaps, interaktive Grafiken.
Barrierefreiheit berücksichtigen: KI für alle nutzbar machen (z. B. Sprachsteuerung).

Sicherheit & Compliance sicherstellen

Datenschutzrichtlinien einhalten: DSGVO, ISO 27001, branchenspezifische Vorgaben.
Rollen- & Berechtigungskonzepte umsetzen: Zugriffskontrolle nach Bedarf.
Bias & Fairness prüfen: KI-Modelle auf Verzerrungen untersuchen.
Revisionssichere Speicherung einrichten: Nachvollziehbarkeit und Dokumentation.

Lernende Systeme & kontinuierliche Optimierung

Feedbackschleifen einbauen: Nutzer können falsche oder fehlende Infos melden.
KI-Modelle regelmäßig trainieren & verbessern: Fortlaufende Datenaktualisierung.
Erfolgsmessung definieren: KPIs wie Suchgenauigkeit, Nutzerzufriedenheit, Antwortqualität.
Regelmäßige Schulungen & Change-Management: Akzeptanz und Kompetenz im Umgang mit KI steigern.

 

https://buchshop.bod.de/wissensmanagement-im-ki-dialogmodus-joerg-becker-9783759774804

Do

30

Jan

2025

Bildung Wissen - Wer ist schon daran interessiert, uns zu unserem Glück zu zwingen, wenn er davon nicht selbst profitiert?

 

In der Geschichte gab es immer wieder Akteure – ob Staaten, Ideologien, Unternehmen oder Einzelpersonen – die glaubten, Menschen zu ihrem "Glück" zwingen zu müssen. Dabei lassen sich grob drei Hauptmotivationen unterscheiden:

Macht und Kontrolle:
Autoritäre Regime oder Ideologien versuchen oft, eine bestimmte Vorstellung von Glück oder Wohlstand durchzusetzen, weil es ihre Herrschaft stabilisiert. Beispiele sind utopische Gesellschaftsentwürfe, die in der Realität oft zur Unterdrückung führten.

Ökonomischer Nutzen:
Unternehmen und Märkte beeinflussen Konsumentenverhalten, indem sie bestimmte Lebensstile oder Bedürfnisse erzeugen – oft unter dem Deckmantel von Glücksversprechen. Wer definiert, was Glück bedeutet, kann davon finanziell profitieren.

Überzeugung und Missionierung:
Manche Akteure handeln aus echter Überzeugung, dass sie wissen, was "das Beste" für andere ist – sei es durch Religion, Ideologie oder soziale Bewegungen. Auch wenn dies gut gemeint sein kann, bleibt die Frage, ob es wirklich dem Wohl des Einzelnen dient.

Letztlich ist Zwang zum Glück paradox – Glück ist ein subjektives Empfinden, das nicht von außen verordnet werden kann. Ein freier Mensch muss selbst entscheiden dürfen, was Glück für ihn bedeutet.

 

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Mi

29

Jan

2025

Bildung Wissen - Lebenslanges Lernen fördern

 

Ein Lernerfolg zeigt sich durch die Fähigkeit der Lernenden, Wissen und Kompetenzen auf reale Kontexte zu übertragen und dadurch handlungsfähig zu werden:

  • Flexibilität durch Transfer: Relevantes Lernen befähigt Schüler, Wissen in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden und sich kontinuierlich an neue Herausforderungen anzupassen.
  • Beispiel: Eine Schülerin, die im Kunstunterricht kreative Problemlösungen gelernt hat, wendet diese Denkweise später bei Innovationsprozessen im Beruf an.

Verbindung zu gesellschaftlichen Herausforderungen

  • Relevanz durch Sinnstiftung: Lernerfolg zeigt sich auch darin, ob Schüler das Gelernte als bedeutungsvoll empfinden, z. B. für Umwelt, soziale Gerechtigkeit oder Wirtschaft.
  • Beispiel: Ein Projekt zum Recycling von Plastik macht deutlich, wie individuelles Verhalten globale Auswirkungen haben kann.

Der wahre Lernerfolg liegt darin, dass das Gelernte einen echten Mehrwert für das Leben und die Gesellschaft bietet. Wenn Schüler die Bedeutung ihres Wissens erkennen und es anwenden können, fühlen sie sich nicht nur erfolgreich, sondern auch motiviert, weiterhin zu lernen und aktiv zur Lösung realer Herausforderungen beizutragen. Relevanz schafft also nicht nur Kompetenz, sondern auch Engagement und Verantwortung.

 

https://buchshop.bod.de/coaching-szenen-eines-agilen-uebergangs-joerg-becker-9783734727443

Di

28

Jan

2025

Wirtschaft Mittelstand – Gefahrenquellen globale Wirtschaftskriege, Fehlinformationen und gesellschaftliche Spannungen?

 

Der Mittelstand sieht sich zunehmend komplexen Gefahrenquellen ausgesetzt, die nicht nur durch wirtschaftliche oder klimatische Faktoren geprägt sind. Mittelständler müssen verstärkt auf externe Unsicherheiten reagieren. Flexibilität, Innovationskraft und eine klare Risiko- und Kommunikationsstrategie sind entscheidend, um in diesem Umfeld zu bestehen.

Globale Wirtschaftskriege:

  • Handelsbarrieren und Sanktionen: Wirtschaftskriege zwischen großen Volkswirtschaften (z. B. USA und China) führen oft zu höheren Zöllen, Sanktionen und Handelsbeschränkungen, die den Marktzugang erschweren und Lieferketten stören.
  • Rohstoffknappheit: Konflikte um strategische Ressourcen wie seltene Erden oder Energiequellen können die Beschaffungskosten für mittelständische Unternehmen massiv erhöhen.
  • Währungsschwankungen: Wirtschaftskriege führen oft zu Volatilität an den Devisenmärkten, was mittelständische Exporteure und Importeure finanziell belastet.
  • Technologische Abkoppelung: Der Trend zur Technologiedekoupling (z. B. separate Standards für 5G, KI oder IT-Systeme) zwingt Unternehmen, in unterschiedliche Systeme zu investieren, was die Kosten erhöht.
  • Marktunsicherheiten: Wirtschaftskriege können das Vertrauen in globale Märkte erschüttern, wodurch Investitionsentscheidungen verzögert oder gar verhindert werden.

Fehlinformationen (Fake News):

  • Rufschädigung: Falschinformationen können gezielt eingesetzt werden, um den Ruf von Unternehmen zu schädigen. Gerade der Mittelstand ist hier oft schlechter geschützt als große Konzerne.
  • Vertrauensverlust: In einer zunehmend digitalen Welt können Fehlinformationen Vertrauen in Produkte, Dienstleistungen oder Marken untergraben, was den Absatz gefährdet.
  • Finanzielle Schäden: Durch falsche Nachrichten über Marktbedingungen, Konkurrenzprodukte oder regulatorische Änderungen können mittelständische Unternehmen unüberlegte Entscheidungen treffen.
  • Cyberkriminalität: Desinformationskampagnen werden häufig mit Cyberangriffen kombiniert, um Unternehmen zu destabilisieren oder zu erpressen.

Gesellschaftliche Spannungen:

  • Polarisierung: Steigende soziale und politische Polarisierung kann zu Boykottaufrufen gegen bestimmte Unternehmen oder Branchen führen, insbesondere wenn sie in kontroversen Themen wahrgenommen werden.
  • Arbeitskräftemangel: Gesellschaftliche Spannungen können Migration und Bildungssysteme beeinträchtigen, was langfristig den Fachkräftemangel im Mittelstand verschärft.
  • Regulierungskonflikte: Forderungen nach stärkerer Regulierung in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitssicherheit oder sozialen Standards können Kosten und bürokratischen Aufwand erhöhen.
  • Soziale Proteste: Demonstrationen oder Streiks in Reaktion auf wirtschaftliche Ungleichheiten oder politische Entscheidungen können die Geschäftstätigkeit von Unternehmen behindern.
  • Veränderte Konsumentenprioritäten: Gesellschaftliche Spannungen beeinflussen das Kaufverhalten, z. B. durch eine stärkere Nachfrage nach regionalen oder ethisch produzierten Produkten.

Strategien zur Risikobewältigung:

Monitoring und Frühwarnsysteme: Aufbau von Systemen zur Beobachtung geopolitischer Entwicklungen, Medienlandschaft und gesellschaftlicher Trends.

Krisenkommunikation: Implementierung eines professionellen Kommunikationsmanagements, um schnell und gezielt auf Falschinformationen reagieren zu können.

Resilienz in der Lieferkette: Diversifizierung von Zulieferern und Märkten, um wirtschaftliche Konflikte oder gesellschaftliche Spannungen abzufedern.

Fachkräftesicherung: Investitionen in die Aus- und Weiterbildung sowie Programme zur Mitarbeiterbindung, um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken.

Nachhaltigkeitsstrategien: Förderung von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) zur Absicherung gegenüber gesellschaftlichem Druck.

Kooperation und Netzwerke: Zusammenarbeit mit Branchenverbänden, Politik und Forschung, um Risiken kollektiv zu begegnen.

 

https://buchshop.bod.de/strategie-im-ki-zeitalter-joerg-becker-9783758339707

Mo

27

Jan

2025

Bildung Wissen - Lernen, um handlungsfähig zu sein

 

Der wahre Lernerfolg liegt darin, dass das Gelernte einen echten Mehrwert für das Leben der Schüler und die Gesellschaft bietet. Wenn Schüler die Bedeutung ihres Wissens erkennen und es anwenden können, fühlen sie sich nicht nur erfolgreich, sondern auch motiviert, weiterhin zu lernen und aktiv zur Lösung realer Herausforderungen beizutragen. Relevanz schafft also nicht nur Kompetenz, sondern auch Engagement und Verantwortung

Anwendungsbezug des Wissens

  • Lernerfolg ist mehr als Reproduktion: Es reicht nicht, Fakten auswendig zu kennen; wichtig ist, dass Schüler verstehen, wie und warum dieses Wissen in der Praxis relevant ist.
  • Beispiel: Mathematikkenntnisse werden nicht nur in der Schule abgefragt, sondern zur Finanzplanung, Baukalkulation oder Datenanalyse genutzt.

Verknüpfung von Theorie und Praxis

  • Praxisnähe erhöht den Nutzen: Schüler erleben Lernerfolg, wenn sie die Brücke zwischen abstrakten Konzepten und deren realer Anwendung schlagen können.
  • Beispiel: Biologische Erkenntnisse über Ernährung werden in der Entwicklung eines gesunden Speiseplans angewandt.

 

https://buchshop.bod.de/coaching-szenen-eines-agilen-uebergangs-joerg-becker-9783734727443

Mo

27

Jan

2025

Bildung Wissen - fehlt der KI noch eine Schnittstelle zwischen Superrechnern und dem menschlichen Gehirn?

 

Eine direkte Verbindung zwischen KI und dem menschlichen Gehirn, oft als "Brain-Computer Interface" (BCI) bezeichnet, wird tatsächlich bereits erforscht. Unternehmen und akademische Institutionen arbeiten an Technologien, die neuronale Signale in digitale Signale übersetzen können, und umgekehrt.

 

Mögliche Vorteile einer direkten Schnittstelle:

Erweiterte kognitive Fähigkeiten: Menschen könnten durch eine direkte Verbindung mit KI ihre Gedächtnisleistung, Problemlösungsfähigkeiten oder ihr Wissen erweitern.

Barrierefreiheit: Menschen mit Behinderungen könnten durch BCIs Geräte steuern oder Kommunikationsbarrieren überwinden.

Schneller Wissenstransfer: Der Zugang zu Informationen und Wissen könnte so direkt erfolgen, dass traditionelle Lernmethoden revolutioniert werden.

Verbesserung der Mensch-KI-Interaktion: Kommunikation mit Maschinen könnte nahtlos und intuitiv werden.

Herausforderungen:

Ethik und Datenschutz: Wer kontrolliert die Daten und wie wird Missbrauch verhindert?

Komplexität des Gehirns: Das menschliche Gehirn ist extrem komplex und individuell. Die Übersetzung seiner Signale ist technisch und wissenschaftlich anspruchsvoll.

Akzeptanz: Würden Menschen eine solche Verbindung wirklich akzeptieren, oder gäbe es Widerstände gegen eine so tiefgreifende Technologie?

Risiken: Mögliche Fehlfunktionen, Cyberangriffe oder unvorhergesehene Nebenwirkungen könnten erhebliche Gefahren darstellen.

 

Das Thema verbindet technische Visionen mit philosophischen Fragen über das Wesen des Menschseins. Wie könnte so eine Verbindung das Verhältnis zwischen Technik und Menschsein verändern?

 

 

https://buchshop.bod.de/technik-und-menschsein-ein-bleibender-traum-im-ki-zwiegespraech-joerg-becker-9783769313116

So

26

Jan

2025

Wissen nicht nur reproduzieren, sondern interdisziplinär anwenden können

 

Realitätsnahe Kontexte schaffen

  • Ansatz: Schüler lernen nicht nur in abstrakten Zusammenhängen, sondern in Szenarien, die reale Herausforderungen simulieren.
  • Effekt: Inhalte werden dadurch praktischer und relevanter, was die Motivation und die Lernergebnisse steigert.

Beispiel: Ein Projekt zur Stadtplanung kombiniert Geographie, Mathematik und Sozialwissenschaften, um Schülern beizubringen, wie theoretisches Wissen in eine praktische Lösung umgesetzt wird.

 

Förderung von Transferfähigkeit

  • Schüler sollen nicht nur Wissen reproduzieren, sondern es in neuen und unterschiedlichen Kontexten anwenden können.
  • Dies erfordert, dass sie lernen, Wissen zu abstrahieren, auf reale Probleme zu übertragen und interdisziplinär zu denken.

Beispiel: Ein Schüler nutzt in der Biologie erlerntes Wissen über Ökosysteme, um in einem Geografie-Projekt die Auswirkungen der Urbanisierung zu analysieren.

 

Bewertung auf Basis von Kompetenzen

  • Statt reines Faktenwissen zu bewerten, wird der Lernerfolg anhand von Kompetenzkriterien wie Problemlösungsfähigkeit, Kreativität oder Teamarbeit gemessen.
  • So wird der Output messbar und zeigt, wie gut Schüler auf echte Anforderungen vorbereitet sind.

Beispiel: In einer Gruppenaufgabe werden nicht nur die Ergebnisse der Analyse bewertet, sondern auch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und zur Anwendung methodischer Vorgehensweisen.

 

https://buchshop.bod.de/karriere-coaching-es-wird-ein-neues-spiel-gespielt-joerg-becker-9783759795472

 

 

So

26

Jan

2025

Beruf Karriere - Warum schaffen wir es manchmal nicht so zu sein, wie wir sein  wollen?

 

Es gibt viele Gründe, warum wir es manchmal nicht schaffen, so zu sein, wie wir sein wollen. Diese lassen sich in mehrere Ebenen unterteilen – psychologisch, emotional, sozial und praktisch:

Innere Konflikte

  • Unklare Werte oder Ziele: Manchmal wissen wir nicht genau, was wir wirklich wollen, oder unsere Wünsche stehen im Widerspruch zueinander.
  • Negative Glaubenssätze: Überzeugungen wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Das schaffe ich nie“ blockieren uns oft unbewusst.
  • Selbstsabotage: Manchmal haben wir Angst vor den Konsequenzen, die eintreten könnten, wenn wir unser Ziel erreichen (z. B. größere Verantwortung).

Äußere Einflüsse

  • Gesellschaftliche Normen: Erwartungen von Familie, Freunden oder der Gesellschaft können uns davon abhalten, authentisch zu sein.
  • Umwelt und Umstände: Manchmal stehen äußere Hindernisse wie Zeitmangel, finanzielle Sorgen oder gesundheitliche Probleme im Weg.

Fehlende Ressourcen

  • Kenntnisse und Fähigkeiten: Wenn uns die nötigen Kompetenzen fehlen, fühlen wir uns schnell überfordert.
  • Energie und Fokus: Stress, Erschöpfung oder Ablenkungen machen es schwer, konsequent an sich zu arbeiten.

Emotionale Herausforderungen

  • Angst vor Veränderung: Auch wenn wir wissen, dass eine Veränderung gut für uns wäre, halten uns Komfort und Gewohnheit oft zurück.
  • Perfektionismus: Wir setzen uns unrealistisch hohe Standards und geben auf, wenn wir sie nicht sofort erfüllen können.

Mangelnde Reflexion und Geduld

  • Unrealistische Erwartungen: Veränderungen brauchen Zeit, aber wir erwarten oft schnelle Ergebnisse.
  • Fehlende Achtsamkeit: Wenn wir uns nicht bewusst mit uns selbst auseinandersetzen, verpassen wir die Chance, Muster zu erkennen und zu ändern.

Was kann helfen?

  1. Selbstreflexion: Sich regelmäßig Zeit nehmen, um die eigenen Wünsche, Werte und Hindernisse zu analysieren.
  2. Kleine Schritte: Realistische Ziele setzen und sie in überschaubare Schritte aufteilen.
  3. Unterstützung suchen: Mit Freunden, Therapeuten oder Mentoren sprechen, um Perspektiven und Motivation zu gewinnen.
  4. Achtsamkeit üben: Emotionen und Gedanken bewusst wahrnehmen, ohne sie sofort zu bewerten.
  5. Dranbleiben: Geduld entwickeln und sich erlauben, Fehler zu machen.

Es ist ein Prozess, der Zeit braucht – aber jeder kleine Schritt bringt uns näher zu der Person, die wir sein wollen.

 

https://buchshop.bod.de/berufserfolg-mit-bildungsintelligenz-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769306934

Sa

25

Jan

2025

Bürgermeister Wirtschaftsförderung – Standort-Zukunftsanalyse

 

Szenarioanalyse (Prognostische Ansätze)

Ziel: Zukünftige Entwicklungen simulieren und deren Einfluss auf den Standort bewerten.

  • Szenarioentwicklung: Simulation verschiedener Zukunftsszenarien, z. B. demografischer Wandel, technologische Innovationen oder Klimaveränderungen.
    Praxisbeispiel: Ein Produktionsunternehmen modelliert Szenarien für die Energiepreisentwicklung und deren Auswirkungen auf die Standortwahl.
  • Risiko- und Sensitivitätsanalyse: Bewertung der Anfälligkeit des Standorts gegenüber Risiken wie politischen Instabilitäten, Naturkatastrophen oder Marktschwankungen.
    Praxisbeispiel: Eine internationale Firma bewertet die Resilienz von Standorten in Regionen mit hohem Klimarisiko.

 

Stakeholder-Integration (Qualitative Ansätze)

Ziel: Perspektiven und lokales Wissen einbeziehen.

  • Interviews und Workshops: Befragung lokaler Experten, Behörden und potenzieller Partner, um weiche Standortfaktoren wie kulturelle Akzeptanz oder politische Unterstützung zu verstehen.
    Praxisbeispiel: Ein Unternehmen organisiert Workshops mit lokalen Behörden, um Subventionen und Genehmigungsprozesse zu klären.
  • Delphi-Methode: Mehrstufige Befragung von Experten, um eine fundierte Einschätzung zu den langfristigen Potenzialen eines Standorts zu erhalten.
    Praxisbeispiel: Ein Zulieferer der Automobilhersteller befragt Experten zu Zukunftstrends in der Elektromobilität und deren Auswirkungen auf mögliche Produktionsstandorte.

 

 

https://buchshop.bod.de/buergermeister-coaching-leadership-wirtschaftsfoerderung-joerg-becker-9783758387852

Fr

24

Jan

2025

Ursprungsmaterie aller Standortphänomene, aus der sich das aktuelle Geschehen ergibt

 

Standortprozesse sind nicht nur von ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen geprägt, sondern auch von schwer messbaren Faktoren wie Netzwerkeffekten, weichen Standortvorteilen und langfristigen Unsicherheiten. Ihre Komplexität erfordert ein Zusammenspiel aus datengetriebener Analyse, strategischer Voraussicht und der Fähigkeit, auf unvorhergesehene Entwicklungen flexibel zu reagieren. Eine fundierte und ganzheitliche Herangehensweise ist essenziell, um Risiken zu minimieren und Chancen optimal zu nutzen.

Unmöglich, dies alles ohne transparenzschaffende Hilfen zu überschauen und quasi nur „aus dem Bauch“ zu steuern. Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Geschehen ergibt

 

Die Ursprungsmaterie aller Standortphänomene ist ein komplexes Zusammenspiel grundlegender, oft evolutionär und historisch bedingter Faktoren, die die Grundlage für aktuelle Standortentscheidungen und -entwicklungen bilden. Diese Faktoren lassen sich auf verschiedene Dimensionen zurückführen:

Natürliche Gegebenheiten

Die ursprünglichen Standortphänomene basieren auf den physischen und geografischen Eigenschaften eines Ortes:

Topografie: Landschaftsformen wie Ebenen, Gebirge oder Küsten prägen die Zugänglichkeit, Ressourcennutzung und Siedlungsentwicklung.

Klima: Klima- und Wetterbedingungen beeinflussen landwirtschaftliche Produktionsmöglichkeiten, Lebensqualität und Energiebedarf.

Rohstoffe: Das Vorhandensein von Rohstoffen wie Metallen, fossilen Brennstoffen oder Wasserressourcen hat historisch die Standortwahl bestimmt.

Historische Entwicklungen

Historische Ereignisse und Dynamiken schaffen die Grundlage für heutige Standortphänomene:

Handelsrouten: Antike Handelswege und später Eisenbahn- und Straßennetze bestimmten, wo sich wirtschaftliche Zentren etablierten.

Kulturelle Zentren: Städte und Regionen, die aufgrund von Religion, Bildung oder Kunst eine besondere Rolle spielten, zogen Menschen und Kapital an.

Industrielle Revolution: Die industrielle Entwicklung des 18. und 19. Jahrhunderts legte den Grundstein für heutige Ballungszentren, geprägt von Arbeitsmärkten und Infrastruktur.

Soziale und wirtschaftliche Strukturen

Soziale und wirtschaftliche Gegebenheiten sind die treibenden Kräfte hinter Standortentscheidungen:

  • Demografie: Bevölkerungsentwicklung und -verteilung bilden die Basis für Arbeitskräfteverfügbarkeit und Konsummärkte.
  • Wirtschaftsnetzwerke: Frühere Handels- und Produktionsnetzwerke schaffen Pfadabhängigkeiten, die aktuelle Standortdynamiken beeinflussen.
  • Innovation: Wissenschaftliche und technologische Fortschritte, oft an bestimmten Orten konzentriert, prägen deren Attraktivität.

Politische Rahmenbedingungen

Die politischen und rechtlichen Strukturen eines Ortes bilden eine entscheidende Grundlage:

  • Staats- und Rechtssysteme: Schutz von Eigentum, Stabilität und Rechtssicherheit beeinflussen langfristige Investitionen.
  • Politische Entscheidungen: Steuerpolitik, Subventionen und Regulierung können Standorte fördern oder benachteiligen.
  • Globalisierung: Internationale Handelsabkommen und geopolitische Entwicklungen sind die Resultate historischer politischer Dynamiken, die Standorte global vernetzen.

Kulturelle und mentale Prägungen

Die kulturellen und mentalen Rahmenbedingungen eines Standorts entwickeln sich über Jahrhunderte und prägen das heutige Geschehen:

  • Traditionen und Werte: Lokale Einstellungen zur Arbeit, Innovation und Zusammenarbeit beeinflussen die Dynamik eines Standortes.
  • Sprache und Identität: Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten schaffen Verbindungen und bestimmen die internationale Attraktivität.

 

https://buchshop.bod.de/coaching-wirtschaftsfoerderung-xxl-joerg-becker-9783758328725

Mi

22

Jan

2025

Eine dynamische Wirtschaft braucht Gründer – Überzeugungskraft vermittelt Sicherheit und innere Stärke

 

Investoren, Partner und Kunden wollen spüren, dass der Gründer an die Vision und den Erfolg seines Geschäftsmodells glaubt. Sicherheit in der Präsentation signalisiert Kompetenz, Überzeugung und Professionalität, was essenziell ist, um das Vertrauen anderer zu gewinnen.

 

Gründer prägen die Unternehmenskultur und die Dynamik des Teams. Wenn sie selbstbewusst auftreten, motiviert dies Mitarbeiter, an die Vision zu glauben und gemeinsam am Erfolg zu arbeiten. Diese Energie strahlt nach außen und zieht weitere Unterstützer an.

 

Krisenresistenz demonstrieren: Jedes Geschäftsmodell wird mit Herausforderungen konfrontiert. Gründer, die ihre Pläne sicher präsentieren, vermitteln das Gefühl, auch in schwierigen Zeiten einen klaren Kopf zu bewahren und lösungsorientiert zu handeln. Dies beruhigt potenzielle Stakeholder und stärkt deren Loyalität.

 

Einschätzung des Gründers als Schlüsselperson: Viele Entscheidungen – etwa bei Investitionen – basieren weniger auf dem Geschäftsmodell selbst, sondern auf der Person des Gründers. Ein sicherer und starker Auftritt vermittelt, dass der Gründer in der Lage ist, Herausforderungen zu meistern, das Geschäft voranzutreiben und langfristig erfolgreich zu sein.

 

Fazit: Gründer, die ihr Geschäftsmodell mit Sicherheit und innerer Stärke präsentieren, schaffen eine Grundlage für Vertrauen, Überzeugung und Glaubwürdigkeit. Dies ist besonders wichtig, da Erfolg in der Gründungsphase oft nicht nur von der Idee, sondern auch von der Persönlichkeit und dem Auftreten des Gründers abhängt. Ein sicherer Auftritt zeigt, dass der Gründer nicht nur die Vision hat, sondern auch die Entschlossenheit, diese umzusetzen.

 

 

SMART - Ziele sollten SMART (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden) sein.

 

Jedes intensive Nachdenken und Analysieren im Vorfeld oder der Startphase einer Existenzgründung bringt allein für sich betrachtet bereits Vorteile. Zu den vielleicht größten zählt, dass alle möglichen Fehler und Risiken, die noch gewissermaßen während der Existenzgründung auf Papier erkannt werden, mögliche Schäden und Gefahren in der realen Praxis verhindern helfen. Der Existenzgründer wird mehr oder weniger direkt dazu gezwungen, sich über dynamische Wirkungsbeziehungen zwischen seiner Person und der Geschäftsidee Klarheit zu verschaffen.

 

https://buchshop.bod.de/gruenden-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769304039

Di

21

Jan

2025

Bildung ohne ökonomisches Verständnis?

 

Einige Länder haben bereits wirtschaftliche Bildung fest in den Lehrplänen verankert. In Deutschland gibt es Ansätze, dies verstärkt zu tun, jedoch sind die Fortschritte uneinheitlich. Ein solches Schulfach könnte dabei helfen, das ökonomische Verständnis in der Gesellschaft langfristig zu verbessern.

 

Es gibt mehrere Gründe, warum dies der Fall ist:

1.     Falsche Investitionsentscheidungen: Ohne ein grundlegendes Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen, Finanzmärkten und Anlagemöglichkeiten besteht die Gefahr, in riskante oder unvorteilhafte Investitionen zu investieren.

2.     Unkenntnis von Inflationsrisiken: Wer wirtschaftliche Mechanismen nicht versteht, erkennt möglicherweise nicht die Auswirkungen von Inflation auf Ersparnisse und Vermögen und könnte so Kaufkraftverluste erleiden.

3.     Überschuldung: Fehlendes Wissen über Kreditbedingungen, Zinssätze und die langfristigen Auswirkungen von Schulden kann zu Überschuldung führen, was das Vermögen weiter belastet.

4.     Mangelhafte Altersvorsorge: Wer keine Kenntnis über Vorsorgeinstrumente wie Renten, Versicherungen oder Anlagestrategien hat, könnte unzureichend für den Ruhestand vorsorgen.

5.     Schlechte Steuerplanung: Ein fehlendes Verständnis der Steuerpolitik und -strategien kann dazu führen, dass Vermögen unnötig durch Steuern geschmälert wird.

 

Geldanlage kann als komplexes Spiel betrachtet werden, insbesondere wenn KI ins Spiel kommt. Traditionelle Finanzmärkte sind bereits durch viele Faktoren kompliziert, wie Wirtschaftsdaten, geopolitische Ereignisse und psychologische Einflüsse. Künstliche Intelligenz (KI) fügt eine zusätzliche Dimension hinzu, indem sie große Datenmengen analysiert und Muster erkennt, die für den Menschen unsichtbar sein könnten.

 

https://buchshop.bod.de/bildung-wissen-inspiration-der-geldanlage-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769327502

Mo

20

Jan

2025

Bildung oder wie wichtig ist ein Schulfach Wirtschaftswissen?

 

Viele Studien und Umfragen zeigen, dass es in Deutschland teilweise erhebliche Wissenslücken in Bezug auf Wirtschaft und Finanzen gibt. Diese Lücken betreffen grundlegende ökonomische Konzepte, Finanzbildung, aber auch komplexere Themen wie die Funktionsweise der Märkte, Staatsverschuldung oder Unternehmensführung.

Warum gibt es Wissenslücken?

  • Wirtschaft und Finanzbildung sind in vielen Bundesländern kein eigenständiges Schulfach. Oft werden wirtschaftliche Themen nur am Rande in Fächern wie Politik oder Sozialkunde behandelt.
  • Finanzielle Bildung kommt meist erst in der Berufsausbildung oder im späteren Berufsleben, was dazu führt, dass viele Menschen grundlegende finanzielle Entscheidungen wie Kredite, Sparen oder Investieren nicht gut informiert treffen.

Sollte man in der Schule mehr über Wirtschaft lernen? Viele Experten fordern, dass Wirtschaft und Finanzbildung schon früh in den Schulplan aufgenommen werden sollten. Hier sind einige Gründe:

  • Besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge: Schüler lernen, wie Märkte funktionieren, was Inflation ist und wie staatliche Maßnahmen die Wirtschaft beeinflussen.
  • Finanzielle Selbstständigkeit: Die Vermittlung von Finanzkompetenzen hilft dabei, persönliche finanzielle Entscheidungen besser zu treffen, z. B. bei Versicherungen, Kreditverträgen oder Altersvorsorge.
  • Förderung von Unternehmergeist: Ein besseres Verständnis von Wirtschaft kann dazu beitragen, dass mehr junge Menschen Unternehmergeist entwickeln und Innovationen fördern.

 

https://buchshop.bod.de/bildung-wissen-inspiration-der-geldanlage-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769327502

Mo

20

Jan

2025

Mittelstand – Nimmt die Politisierung der Wirtschaft weiter zu?

 

Wenn die Wirtschaft politisiert wird, verliert der Markt seine Neutralität und der Wettbewerb wird zum Schlachtfeld der Ideologien. Doch der Mittelstand – das Rückgrat unserer Gesellschaft – muss inmitten dieser Spannungen standhaft bleiben, denn er trägt nicht nur die ökonomische, sondern auch die soziale Verantwortung.

Während Großkonzerne sich oft den Stürmen der Politik anpassen und globale Strategien entwickeln, bleibt der Mittelstand regional verwurzelt und direkt von politischen Entscheidungen betroffen. Höhere Steuern, Regulierungswut oder ideologisch motivierte Förderprogramme gefährden seine Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.

Gleichzeitig kann eine bewusste Politisierung auch Chancen bergen: Der Mittelstand kann als moralische Instanz auftreten, nachhaltige Entscheidungen vorantreiben und gesellschaftliche Werte wie Fairness, Transparenz und Verantwortung stärken.

Doch dafür braucht es klare Standpunkte und die Fähigkeit, pragmatisch zu handeln, ohne sich von parteipolitischen Interessen vereinnahmen zu lassen. Denn in einer Welt, in der die Grenzen zwischen Wirtschaft und Politik verschwimmen, entscheidet der Mittelstand mit darüber, ob Fortschritt ideologisch oder lösungsorientiert gestaltet wird.

 

 

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So

19

Jan

2025

Wirtschaft Mittelstand - Konzept einer Personalbilanz als breite und logisch strukturierte Kommunikationsbasis einsetzen

 

Eine gut aufgestellte Personalbilanz ist wie ein klarer Kompass: Sie zeigt, wo wir stehen, und weist den Weg zu gemeinsamen Erfolgen.

Die Personalbilanz als Werkzeug:

  • Sie schafft Transparenz über Stärken, Potenziale und Entwicklungsfelder im Team.
  • Sie verbindet Zahlen, Daten und Fakten mit dem menschlichen Aspekt der Arbeit.
  • Sie dient als Brücke zwischen Strategie und Praxis – und gibt allen Beteiligten eine Stimme.

Breite Kommunikationsbasis:

  • Ein gemeinsames Verständnis fördert das Vertrauen und die Zusammenarbeit.
  • Ziele und Herausforderungen werden greifbar, Missverständnisse reduziert.
  • Der Dialog wird von Offenheit, Wertschätzung und Lösungsorientierung geprägt.

Logische Struktur:

  • Klare Kategorien wie Kompetenzen, Leistungen, Potenziale und Bedürfnisse ermöglichen Übersicht und Fokus.
  • Daten werden nicht nur gesammelt, sondern in aussagekräftige Geschichten verwandelt.
  • So entsteht eine Grundlage, auf der Entscheidungen fundiert und zukunftsorientiert getroffen werden können.

Erinnere dich heute:
Eine Personalbilanz ist mehr als eine Liste – sie ist ein Spiegelbild des menschlichen Potenzials, das den Erfolg eines Unternehmens prägt. Nutze sie, um Brücken zu bauen, Perspektiven zu erweitern und einen nachhaltigen Dialog zu fördern.

Stell dir die Frage: Wie kann ich die Personalbilanz nutzen, um Gemeinsamkeiten zu stärken und die Zukunft aktiv zu gestalten?

 

https://buchshop.bod.de/personal-kopfschaetze-coaching-joerg-becker-9783751959865

 

 

So

19

Jan

2025

Karriere - Aus Sicht des Marktes ist zwischen struktureller und zyklischer Nachfrage nach geeigneten Bewerbern zu differenzieren

 

Der Arbeitsmarkt spricht in zwei Sprachen: die der Struktur und die des Zyklus. Strukturelle Nachfrage sucht Köpfe, die langfristig den Wandel gestalten – Experten für Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation. Sie ruft nach jenen, die in ihrer Tiefe graben, um die Fundamente von morgen zu bauen. Zyklische Nachfrage hingegen ist die Melodie des Moments, sie sucht schnelle Problemlöser, die Herausforderungen meistern, die der Markt heute diktiert.

Für Bewerber heißt das: Verstehe den Takt der Zeit und die Trends von morgen. Wer sich auf zyklische Nachfrage fokussiert, muss flexibel und bereit sein, auf kurzfristige Chancen zu reagieren. Wer die strukturelle Nachfrage bedient, braucht Weitsicht und das Gespür für Megatrends. Doch die Kunst liegt darin, beides zu vereinen: in den Zyklen des Heute navigieren und sich zugleich als Architekt für die Zukunft positionieren.

Ob strukturell oder zyklisch, der Markt ruft – und wer ihn versteht, wird nicht nur gesucht, sondern gebraucht.

 

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Fr

17

Jan

2025

Wirtschaft - Digitale Denkart mit Suche nach Neuorientierung: Personality, Diversity und Employability

 

In einer Welt, die sich digital immer schneller dreht, liegt unsere Stärke in der Vielfalt, die uns verbindet.

Personality: Sei mutig, du selbst zu sein – deine Individualität ist der Schlüssel zu Innovation.
Diversity: Unterschiedliche Perspektiven schaffen neue Möglichkeiten – Vielfalt ist nicht nur eine Bereicherung, sondern ein Wettbewerbsvorteil.
Employability: Lebe die Bereitschaft, dich neu zu erfinden – in einer digitalen Welt zählt die Fähigkeit, flexibel und lernbereit zu bleiben.

Die Suche nach Neuorientierung beginnt mit dem Mut, alte Denkmuster loszulassen und neue Wege zu gehen. In der digitalen Denkart verschmelzen Technik und Menschlichkeit, wenn wir uns darauf einlassen, mit Neugier und Offenheit die Zukunft mitzugestalten.

Erinnere dich heute daran: Die größten Veränderungen beginnen mit der Entscheidung, aktiv an ihnen teilzuhaben. Stell dir die Frage: Wie kann ich meinen einzigartigen Beitrag leisten, um morgen noch relevanter zu sein als heute?

Dein Potenzial ist grenzenlos – entdecke es, indem du dich traust, neue Pfade zu erkunden.

 

 

https://buchshop.bod.de/personal-kopfschaetze-coaching-joerg-becker-9783751959865

Do

16

Jan

2025

Wirtschaft - Signale aus dem Rauschen der Umgebung oder wie viel Zeit bleibt dem homo sapiens?  

 

Die Welt um uns ist ein endloses Rauschen – Daten, Stimmen, Meinungen, Trends. In diesem stetigen Fluss verbirgt sich das Entscheidende: die Signale, die uns lenken, die Chancen, die wir ergreifen müssen. Doch wer hört sie, wenn das Rauschen lauter wird?

Der Homo sapiens, klug und erfinderisch, hat Maschinen gebaut, die denken, und Netze geknüpft, die die Welt umspannen. Doch inmitten dieses Fortschritts droht er, die Zeit aus den Augen zu verlieren. Wie lange bleibt uns, den Fluss des Lebens zu verstehen und das Wesentliche zu bewahren?

Die Zeit, die wir haben, misst sich nicht in Stunden oder Jahren, sondern in den Momenten, in denen wir innehalten und die Signale erkennen. Im Rauschen liegt die Gefahr des Verirrens, doch auch die Chance, das Wesentliche zu sehen – jene kleinen Hinweise, die uns warnen, lenken und retten können.

Hör hin, bevor das Rauschen alles übertönt. Der Homo sapiens hat die Gabe, Muster zu erkennen und Entscheidungen zu treffen. Doch je länger er zögert, desto leiser werden die Signale und desto knapper die Zeit.

Die Frage ist nicht, wie viel Zeit uns bleibt, sondern wie wir sie nutzen. Denn im Rauschen des Lebens liegt die Kunst, den Takt der Zukunft zu bestimmen.

 

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Di

14

Jan

2025

Wirtschaft Mittelstand - Die gute Seite an der KI: Freiraum für Neues, Kreatives zu ermöglichen

 

Die Stärke der KI liegt nicht im Ersetzen,
sondern im Befreien von Routinen.

Wo Maschinen das Wiederkehrende übernehmen,
entsteht Raum für das Einzigartige.

Freiraum für Ideen, die keine Grenzen kennen,
für Kreativität, die Neues gestaltet.

Die KI denkt in Mustern,
der Mensch in Möglichkeiten.

Automatisiertes Denken schafft Struktur,
doch schöpferische Kraft entspringt dem Ungeplanten.

Wenn Technik uns Zeit schenkt,
können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren.

Innovation wird geboren,
wo der Geist frei und ungebunden ist.

KI ist kein Ersatz für Kreativität,
sondern ein Katalysator für Visionen.

Nutze die gewonnene Freiheit,
um das Unvorstellbare zu gestalten.

Denn die gute Seite der KI
ist der Freiraum, den sie schenkt,
für Neues, Großes und Inspirierendes.

 

https://buchshop.bod.de/suche-der-besten-gesundheits-reha-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769300086

Mo

13

Jan

2025

Bildung Wissen - Wie die Zukunft objektiv aussehen wird, kann heute keine Methode feststellen, denn sie wird erst gestaltet

 

Die Zukunft ist kein festgelegter Weg,
sie formt sich erst durch jeden Schritt, den wir gehen.
Sie ist nicht vorherbestimmt,
sondern entsteht aus unseren Träumen,
unseren Entscheidungen und unserem Mut.

Was heute Vision ist,
wird morgen Realität,
wenn wir bereit sind, sie zu gestalten.

Keine Methode, kein Algorithmus,
kein Orakel kann uns sagen,
was uns erwartet.

Doch eines ist gewiss:
Die Zukunft gehört denjenigen,
die nicht nur fragen, was kommen wird,
sondern handeln, um zu schaffen,
was sein könnte.

Lasst uns nicht Zuschauer sein,
sondern Architekten einer Welt,
die unsere Hoffnung trägt
und unsere Werte widerspiegelt.

Denn die Zukunft ist ein leeres Blatt,
und wir alle sind die Autoren.

 

https://buchshop.bod.de/coaching-szenen-eines-agilen-uebergangs-joerg-becker-9783734727443

So

12

Jan

2025

Die Autorität von Experten basiert weniger darauf, mehr zu wissen. Als vielmehr darauf, den Überblick zu besitzen, um neues Wissen einordnen zu können

 

Autorität liegt nicht in der Fülle des Wissens,
sondern in der Fähigkeit, es zu ordnen.

Ein Experte sieht nicht nur die Fakten,
er erkennt die Muster, die dahinter liegen.

Wissen allein ist wie ein ungeordneter Garten,
erst der Überblick bringt Struktur und Schönheit.

Die Kunst liegt nicht im Suchen,
sondern im Verstehen und Verknüpfen.

Ein Experte ist wie ein Kartograf,
der das Gelände der Erkenntnis vermisst.

Er weiß, wohin die Daten führen,
und wie neues Wissen seinen Platz findet.

Nicht die Menge an Wissen zählt,
sondern die Klarheit des Denkens.

In einer Welt voller Informationen
braucht es Führer, die Orientierung geben.

Autorität bedeutet, das Wesentliche vom Unwichtigen zu trennen
und Komplexes greifbar zu machen.

Denn nur wer den Überblick behält,
kann den Fortschritt leiten.

 

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Sa

11

Jan

2025

Wirtschaft Mittelstand - Die Automatisierung von Expertenwissen bringt in einer informationsüberfluteten Gesellschaft Vorteile

 

In der Flut von Daten und Fakten
hilft automatisiertes Wissen, den Weg zu ebnen.

Wo die Komplexität zu wachsen scheint,
führt Klarheit durch Experten-Algorithmen.

Die Maschine liefert das Werkzeug,
doch der Mensch bleibt der Architekt.

Automatisiertes Wissen spart Zeit,
doch nur mit Einsicht entsteht echter Fortschritt.

Es sortiert, strukturiert und gibt Rat,
damit der Blick auf das Wesentliche frei wird.

In einer lauten Welt der Informationen
wird Stille zum Raum für kluge Entscheidungen.

Vertraue der Technik, doch prüfe mit Verstand,
denn Wissen ist der Schlüssel, Weisheit das Ziel.

Nutze die Vorteile der Automatisierung,
doch bewahre den menschlichen Kern.

Denn die größte Stärke liegt darin,
Technik und Mensch zu vereinen.

 

https://buchshop.bod.de/wissensmanagement-im-ki-dialogmodus-joerg-becker-9783759774804

Fr

10

Jan

2025

So wie damals die Dampfmaschine das Ausüben von Arbeitskraft verstärkt hat, so erweitert heute der Computer die Möglichkeiten, Wissen aufzufinden

 

Die Dampfmaschine gab uns die Kraft, die Welt zu bewegen,
der Computer schenkt uns die Weisheit, sie zu verstehen.

Wo einst Muskel und Schweiß den Fortschritt trugen,
führt heute Wissen, vernetzt und grenzenlos.

Wie Zahnräder im Takt die Arbeit beschleunigten,
so verknüpfen Algorithmen Ideen zu Innovationen.

Der Computer ist die Dampfmaschine des Geistes,
er entfesselt Potenziale, die im Verborgenen ruhten.

Doch wie die Maschine Verantwortung verlangte,
fordert die digitale Welt Weisheit im Umgang.

Nutze die Kraft der Information, aber achte auf die Balance,
denn Wissen ohne Werte führt ins Chaos.

Möge die Technologie uns nicht nur schneller,

sondern auch weiser machen.

 

https://buchshop.bod.de/strategie-im-ki-zeitalter-joerg-becker-9783758339707

 

Do

09

Jan

2025

Bildung Wissen - Das Schulwesen gehe allen anderen Dingen voraus mit Sehen als Voraussetzung des Handelns

Das Schulwesen ist der Ursprung,
die Wurzel, aus der alles wächst.
Es lehrt nicht nur Wissen,
sondern das Sehen – das wahre Verstehen.

Ohne Sehen bleibt das Handeln blind,
ohne Erkenntnis stolpert der Schritt.
Doch wer sieht, wer begreift,
kann die Welt mit klarem Blick gestalten.

Schule formt den Geist,
weckt Fragen, schärft den Verstand.
Sie zeigt nicht den fertigen Weg,
sondern lehrt, ihn selbst zu finden.

Das Sehen ist der erste Funke,
der das Feuer der Tat entfacht.
Handeln ohne Einsicht
ist wie ein Schiff ohne Kompass.

Darum sei die Schule
mehr als bloße Anhäufung von Fakten.
Sie sei der Raum, in dem Augen sich öffnen
und Herzen lernen zu handeln.

Denn das wahre Fundament jeder Gesellschaft
liegt in der Bildung,
die uns Sehen lehrt,
damit das Handeln Früchte trägt.

 

https://buchshop.bod.de/coaching-szenen-eines-agilen-uebergangs-joerg-becker-9783734727443

Mi

08

Jan

2025

Der Bürgermeister als Startup-Leader für einen Standort, an dem in Zukunft vieles besser werden soll? Warum nicht!



Der Standort ist das Team, die Vision das Licht.
Doch Achtung, der Aufbruch klingt nach Raketenstart,
ist aber ein Marathon, zäh und hart.

Die ersten Schritte? Voller Energie,
Ideen sprudeln, Euphorie wie nie.
Doch schon bald kommen Hindernisse ins Spiel,
der Weg zum Erfolg wird steinig und viel.

Die Infrastruktur stockt, der Haushalt ist knapp,
Investoren zögern, es braucht den richtigen Schlag.
Wie ein Captain im All behältst du den Kurs,
trotz Turbulenzen und so manchem Frust.

Die Menschen? Deine Crew, ihr Herz schlägt hier,
gemeinsam arbeitet ihr für ein besseres Wir.
Du baust Netzwerke, knüpfst Fäden geschickt,
damit aus der Vision ein starkes Fundament erblickt.

Strategie ist der Treibstoff, Geduld der Motor,
Transparenz und Mut öffnen jedes Tor.
Nicht die schnelle Lösung zählt, sondern Beständigkeit,
der Standort wächst mit Zeit und Klarheit.

Also, Bürgermeister: Sei Visionär und Lenker,
Führe den Standort als Vorbild und Denker.
Denn der Raketenstart allein macht noch kein Ziel,
erst der Marathon bringt den langfristigen Gewinn ins Spiel.

 

https://buchshop.bod.de/buergermeister-coaching-leadership-wirtschaftsfoerderung-joerg-becker-9783758387852

Di

07

Jan

2025

Bildung Wissen – Analyse dynamischer Wirkungsbeziehungen

In der Welt des Wissens, stets in Bewegung,
liegt Dynamik verborgen, in stetiger Erregung.
Jede Wirkung, ob klein oder groß,
verwebt sich im Netz, dynamisch und bloß.

Ein Gedanke führt zum nächsten hin,
Wirkungsbeziehungen fließen wie Wasser im Sinn.
Das Ganze ist mehr als die Summe allein,
denn alles hängt zusammen, fein und klein.

Lernen wir, die Muster zu sehen,
in Wechselwirkungen weiterzugehen.
Analyse schenkt uns den klaren Blick,
versteht, wie ein Funke entzündet das Glück.

Bildung gedeiht durch Vernetzung und Streben,
Dynamik im Wissen lässt Neues erleben.

 

https://buchshop.bod.de/coaching-szenen-eines-agilen-uebergangs-joerg-becker-9783734727443

Mo

06

Jan

2025

Wirtschaft Mittelstand – Zusammenspiel der Stärke

 

Im Kräfte-Vieleck der Standorte treffen Visionen auf Realität, und Interessen verweben sich zu Strategien. Analysieren heißt, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Kommunizieren schafft Brücken zwischen Akteuren. Planen gibt dem Chaos Struktur, während Kooperation die Basis für nachhaltigen Erfolg legt. Kein Standort gewinnt allein – es ist das Zusammenspiel, das Stärke schafft. Jeder Akteur ist ein Zahnrad im großen Getriebe, und nur gemeinsam läuft die Maschine rund. Im Kräfte-Vieleck zeigt sich: Balance ist der Schlüssel, und Synergien die Triebfeder für Fortschritt.

 

 

https://buchshop.bod.de/umwelt-kompetenz-und-wissenscoaching-joerg-becker-9783756898473

 

Sa

04

Jan

2025

Wirtschaft Mittelstand - Bauchentscheidungen und Kennzahlenentscheidungen sind keine sich ausschließenden, sondern sich ergänzende Erfolgselemente

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Bauchentscheidungen und Kennzahlenentscheidungen sind zwei unterschiedliche Ansätze, die sich jedoch hervorragend ergänzen können, um fundierte und erfolgreiche Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel:

Bauchentscheidungen

Vorteile:

Schnelligkeit: Bauchentscheidungen können schnell getroffen werden, was in Situationen mit Zeitdruck von Vorteil ist.

Erfahrung: Sie basieren oft auf der Intuition und Erfahrung des Entscheidungsträgers, was besonders in bekannten oder wiederkehrenden Situationen hilfreich sein kann.

Flexibilität: Bauchentscheidungen ermöglichen es, flexibel und agil auf unerwartete Ereignisse zu reagieren.

 

Nachteile:

Subjektivität: Sie können stark von persönlichen Vorlieben und Vorurteilen beeinflusst sein, was zu ungenauen oder voreingenommenen Entscheidungen führen kann.

Mangel an Daten: Ohne fundierte Datenbasis können Bauchentscheidungen riskant sein und zu Fehlentscheidungen führen.

Schwierige Nachvollziehbarkeit: Es kann schwierig sein, die Gründe für eine Bauchentscheidung zu erklären oder zu rechtfertigen, was die Transparenz und Akzeptanz beeinträchtigen kann.

Kennzahlenentscheidungen

Vorteile:

Objektivität: Entscheidungen basieren auf quantitativen Daten und Fakten, was die Objektivität und Genauigkeit erhöht.

Nachvollziehbarkeit: Kennzahlenentscheidungen sind gut dokumentiert und können leicht nachvollzogen und überprüft werden.

Fundierte Analyse: Durch die Analyse von Kennzahlen können Trends und Muster erkannt werden, die zu fundierten und strategischen Entscheidungen führen.

 

Nachteile:

Zeitaufwand: Die Sammlung und Analyse von Daten kann zeitaufwendig sein und erfordert oft spezielle Kenntnisse und Werkzeuge.

Übermäßige Komplexität: Zu viele Kennzahlen können die Entscheidungsfindung komplizieren und zu Informationsüberflutung führen.

Fehlende Flexibilität: Kennzahlenentscheidungen können starr und unflexibel sein, insbesondere wenn sie sich ausschließlich auf historische Daten stützen und aktuelle Entwicklungen nicht berücksichtigen.

Ergänzung der Ansätze

Durch die Kombination von Bauchentscheidungen und Kennzahlenentscheidungen können Unternehmen die Vorteile beider Ansätze nutzen und deren Nachteile minimieren. Hier sind einige Beispiele, wie dies umgesetzt werden kann:

  • Erfahrung und Daten kombinieren: Nutzen Sie die Intuition und Erfahrung von Führungskräften, um Hypothesen zu entwickeln, und validieren Sie diese Hypothesen anschließend mit Datenanalysen.
  • Schnelle Entscheidungen mit Datenunterstützung: In Situationen, die schnelles Handeln erfordern, können Bauchentscheidungen getroffen werden, die später durch Kennzahlen überprüft und angepasst werden.
  • Strategische Planung: Verwenden Sie Kennzahlen für die langfristige strategische Planung und Bauchentscheidungen für taktische Anpassungen und kurzfristige Reaktionen.

Durch die Integration beider Ansätze können Unternehmen fundierte, flexible und agile Entscheidungen treffen, die sowohl auf Erfahrung als auch auf Daten basieren.

https://buchshop.bod.de/quantitaeten-und-qualitaeten-einer-wirtschaftsanalyse-mit-ki-dialogen-joerg-becker-9783759793416

 

Fiktive Dialoge - ein paar Stunden Intensivcoaching

Denkanstöße

Wissensmanagement

Storytelling

Content

Inspiration

Diskurs

DecisionSupport

Gehirntraining - wenn es gut werden soll

Verstehen lernen

Vernetzt denken

Potenziale ausschöpfen

Komplexität reduzieren

Gestaltbar machen

Wissen transferieren

Proaktiv agieren

 

Executive Coaching

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement

SMART - Ziele sollten SMART (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden) sein.

 

Eine geeignete Strategie und das hieraus abgeleitete Geschäftsmodell sind abhängig von der Wettbewerbsumgebung, d.h.: nur wenn die Strategie für die jeweiligen Marktbedingungen geeignet ist, wird sie auch zum Erfolg führen. Die Wahl der besten Strategie muss vor dem Design der Prozesse erfolgen: nur dann können Struktur und Prozesse auch zielgerichtet aufgebaut werden. Gerade beim Verlassen des Terrains des engen Fach- und Spezialistentums muss sich beispielsweise ein Existenzgründer als sattelfest und gut vorbereitet erweisen. Ein möglicher Kapitalgeber ist immer an allen Informationen interessiert, anhand derer er einschätzen kann, wie hoch das Risiko ist. Eine gut fundierte Strategie kann hierbei viel wichtiges Vertrauen schaffen. Entscheidungen haben eben oft ein schwierigeres Umfeld als ein Cockpit mit grünen, gelben und roten Lämpchen.

 

Es ist ein Zeichen guter Entscheider, dass sie sich zwar der immer raffinierteren Kennzahlentools zu bedienen wissen, neben allen Zahlen und Daten aber trotzdem ein hohes Maß qualitativer Komponenten einbeziehen. Intellektuelle Anstrengung und Kompetenz bedeuten, alle Elemente, d.h. auch und gerade die nicht quantifizierbaren, in Entscheidungen einfließen zu lassen. Bauchentscheidungen und Kennzahlenentscheidungen sind keine sich ausschließenden, sondern sich ergänzende Erfolgselemente.

 

 

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Do

02

Jan

2025

Bildung ist nicht nur auf die Zeit von Schule oder Studium begrenzt

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

Das Thema "Berufserfolg" steht im digitalen Zeitalter vor einem tiefgreifenden Wandel. Besonders durch den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) und die damit verbundenen Technologien haben sich die Anforderungen und Möglichkeiten in der Arbeitswelt stark verändert. Bildung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Im Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung wird Bildung noch wichtiger, da sich viele Berufsbilder verändern und neue Kompetenzen gefragt sind. Traditionelle Ausbildungswege reichen nicht mehr aus, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Es bedarf einer Kombination aus technischer, sozialer und kreativer Bildung, um im Beruf erfolgreich zu bleiben.

Künstliche Intelligenz unterstützt den Bildungsprozess durch personalisierte Lernplattformen und -methoden. Lernende können auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Programme nutzen, die es ermöglichen, effizienter und gezielter zu lernen. KI-gestützte Tools wie adaptive Lernsysteme, virtuelle Tutoren und Chatbots helfen, Lücken in der Ausbildung zu identifizieren und zu schließen. Erfolgreiche Karrieren der Zukunft erfordern:

Technologische Kompetenz: Grundlegendes Verständnis für KI, Datenanalyse, Programmierung und Automatisierung.

Kreativität und Problemlösung: Der menschliche Aspekt in Bereichen, in denen Maschinen noch keine Lösungen bieten, wie kreative Prozesse, Design oder ethische Entscheidungen.

Soziale Intelligenz und Kommunikation: Emotionale Intelligenz, Teamarbeit und die Fähigkeit, effektiv in interdisziplinären Teams zu kommunizieren, bleiben essenziell.

Bildung ist nicht mehr nur auf die Schul- oder Studienzeit begrenzt. Der technologische Fortschritt erfordert lebenslanges Lernen, um beruflich relevant zu bleiben. Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, gibt es u.a.:

Mikroabschlüsse und Zertifikate: Diese flexiblen, oft online-basierten Bildungsprogramme, die auf spezifische Fähigkeiten fokussiert sind, gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Upskilling und Reskilling: Diese Ansätze zielen darauf ab, Mitarbeiter für neue Aufgaben oder Berufe zu qualifizieren, oft in enger Zusammenarbeit mit KI-basierten Systemen.

Erfolg im Beruf hängt nicht nur von formeller Bildung ab, sondern auch vom richtigen Netzwerk und Mentoren. Hier hilft KI ebenfalls. Plattformen wie LinkedIn oder Xing setzen Algorithmen ein, um gezielt Personen, Gruppen und Unternehmen zu empfehlen, die den eigenen Karriereweg unterstützen können. KI kann auch in Mentoring-Programmen zum Einsatz kommen, um dynamische Beziehungen zwischen Mentees und Mentoren aufzubauen.

Mit dem Aufstieg von KI in der Arbeitswelt ergeben sich auch ethische Fragestellungen. Berufserfolg im KI-Zeitalter verlangt, dass man sich nicht nur auf technologische Lösungen verlässt, sondern auch die ethischen Implikationen versteht und reflektiert handelt. Themen wie Datenschutz, Bias in Algorithmen und der Einfluss von Automatisierung auf den Arbeitsmarkt spielen hier eine zentrale Rolle.

Bildungsintelligenz ist der Schlüssel zu nachhaltigem Berufserfolg

Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz ist Bildung der entscheidende Hebel für Berufserfolg. Wer sich mit den neuen Technologien auseinandersetzt, sich kontinuierlich weiterbildet und gleichzeitig die Bedeutung menschlicher Fähigkeiten wie Kreativität, kritisches Denken und emotionale Intelligenz im Auge behält, hat die besten Chancen, erfolgreich zu sein:

Fiktive Dialoge - ein paar Stunden Intensivcoaching

Denkanstöße

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Inspiration

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Gehirntraining - wenn es gut werden soll

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Komplexität reduzieren

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Executive Coaching

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Oft geht es nicht um Zahlen, sondern um Erlebnisse und Ereignisse. aus denen wir versuchen, dann eine Erzählung zu stricken

Geschichten und Erlebnisse haben oft eine viel stärkere Wirkung auf uns als reine Zahlen oder Fakten. Sie wecken Emotionen und verbinden uns mit dem Erlebten. Wenn wir Geschichten erzählen, schaffen wir einen Zusammenhang, der die Ereignisse sinnhaft macht und es leichter macht, sich zu erinnern und daraus zu lernen. In einem beruflichen oder persönlichen Kontext können solche Erzählungen auch helfen, komplexe Ideen zu vermitteln und andere Menschen zu inspirieren.

Lernen heißt leben – wie viel Zeit bleibt dem homo sapiens?

Die Zeitspanne, die dem Homo sapiens zum Lernen bleibt, ist sowohl biologisch als auch philosophisch betrachtet interessant. Biologisch gesehen leben Menschen heute im Durchschnitt etwa 70–80 Jahre, wobei diese Zahl je nach Land und Lebensumständen variiert. Lernen ist ein lebenslanger Prozess, der in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich intensiv ausgeprägt sein kann.

Frühe Jahre (0–25 Jahre): In dieser Phase lernen Menschen am schnellsten und am meisten. Die Entwicklung des Gehirns ist noch nicht abgeschlossen, und es werden grundlegende Fähigkeiten wie Sprache, Sozialverhalten und komplexes Denken erworben.

Mittlere Jahre (25–50 Jahre): Obwohl das Gehirn langsamer wird, bleibt es plastisch, und Menschen können weiterhin neue Fähigkeiten erlernen, sei es durch berufliche oder persönliche Weiterentwicklung.

Späte Jahre (ab 50 Jahre): Viele Menschen sind in der Lage, auch in späteren Jahren aktiv zu lernen. Die Lernmethoden ändern sich, und oft stehen reflektierende, tiefere Lernprozesse im Vordergrund.

Philosophisch könnte man argumentieren, dass Lernen eine endlose Reise ist, die nicht nur die Akkumulation von Wissen, sondern auch die Selbstverwirklichung und das Verstehen des Lebens und der eigenen Existenz umfasst. Viele Kulturen und Weisheitstraditionen sehen Lernen als eine Art evolutionäre Notwendigkeit, die dem Menschen hilft, sich anzupassen, zu überleben und Sinn zu finden.

Technologische Fortschritte wie künstliche Intelligenz und digitale Lernplattformen ermöglichen es Menschen, kontinuierlich zu lernen und möglicherweise die Lebensspanne und die Qualität des Lernens zu erweitern.

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So

29

Dez

2024

Wirtschaft Mittelstand - Eignungsprüfung des Standortes mit mehrdimensionaler Selbstbewertung

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Auch ein mittelständisches Unternehmen sollte sich bei der existenziellen Standortfrage nicht nur auf Fremdanalysen und Dritt-Meinungen verlassen. Die Methode der Selbstbewertung kann deshalb für mittelständische Unternehmen ein äußerst erfolgreicher Ansatz sein, um fundierte Entscheidungen bei der Standortwahl zu treffen. In der Praxis zum Beispiel mit folgenden Schritten:

Interne Datenerhebung: Das Unternehmen sammelt interne Daten zu relevanten Standortfaktoren wie Produktionskosten, Logistik, Verfügbarkeit von Fachkräften und Marktpotenzial. Diese Daten stammen aus eigenen Erfahrungen und operativen Ergebnissen.

Mitarbeiterbefragungen: Durch Befragungen der Mitarbeiter können wertvolle Einblicke in die Stärken und Schwächen des aktuellen Standorts gewonnen werden. Mitarbeiter haben oft praktische Erfahrungen und können spezifische Herausforderungen und Vorteile benennen.

Workshops und Brainstorming-Sitzungen: Workshops mit verschiedenen Abteilungen und Teams ermöglichen es, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und kreative Lösungen zu entwickeln. Diese Sitzungen fördern den Austausch von Ideen und die Identifikation von Prioritäten.

SWOT-Analyse: Eine interne SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) hilft, die internen und externen Faktoren zu bewerten, die den Standort beeinflussen. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Situation.

Benchmarking: Das Unternehmen vergleicht seine eigenen Daten und Ergebnisse mit denen anderer ähnlicher Unternehmen. Dies hilft, die eigene Position im Markt besser zu verstehen und Best Practices zu identifizieren.

Simulationen und Szenarioanalysen: Durch die Durchführung von Simulationen und Szenarioanalysen können verschiedene Standortoptionen und deren potenzielle Auswirkungen getestet werden. Dies hilft, die besten Entscheidungen auf Basis fundierter Daten zu treffen.

Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung: Die Selbstbewertung ist ein fortlaufender Prozess. Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen der Strategie stellen sicher, dass das Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren kann.

Durch die Methode der Selbstbewertung kann ein mittelständisches Unternehmen seine spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen besser verstehen und fundierte Entscheidungen treffen, die auf eigenen Daten und Erfahrungen basieren. Dies stärkt die Unabhängigkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, den optimalen Standort zu finden.

Die Selbstbewertung eines Standorts mithilfe zum Beispiel von Simulationen und Szenarioanalysen kann einem mittelständischen Betrieb wertvolle Einblicke und fundierte Entscheidungsgrundlagen bieten:

Fallbeispiel: Selbstbewertung eines Produktionsstandorts

Ziel: Ein mittelständisches Unternehmen möchte die Eignung seines aktuellen Produktionsstandorts bewerten und mögliche Verbesserungsmaßnahmen identifizieren.

Daten sammeln und analysieren

Das Unternehmen sammelt interne Daten zu verschiedenen Standortfaktoren wie Produktionskosten, Logistik, Verfügbarkeit von Fachkräften und Marktpotenzial. Diese Daten werden analysiert, um die aktuelle Situation zu verstehen.

Szenarien entwickeln

Basierend auf den gesammelten Daten werden verschiedene Zukunftsszenarien entwickelt. Diese Szenarien berücksichtigen mögliche Entwicklungen wie technologische Fortschritte, Marktveränderungen und demografische Trends. Beispiele für Szenarien könnten sein:

  • Optimistisches Szenario: Technologische Innovationen führen zu Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen.
  • Pessimistisches Szenario: Steigende Energiekosten und Fachkräftemangel belasten den Standort.
  • Status-quo-Szenario: Die aktuellen Bedingungen bleiben weitgehend unverändert.

Simulationen durchführen

Für jedes Szenario werden Simulationen durchgeführt, um die potenziellen Auswirkungen auf den Standort zu bewerten. Dabei werden verschiedene Variablen wie Kosten, Produktionskapazität und Marktanteil berücksichtigt. Die Simulationen helfen, die möglichen Ergebnisse und Risiken der verschiedenen Szenarien zu quantifizieren.

Bewertung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der Simulationen werden analysiert, um die Stärken und Schwächen des Standorts unter den verschiedenen Szenarien zu identifizieren. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, die potenziellen Chancen und Risiken besser zu verstehen.

Maßnahmen ableiten

Basierend auf den Ergebnissen der Simulationen und Szenarioanalysen werden konkrete Maßnahmen entwickelt, um den Standort zu optimieren. Dies könnte die Einführung neuer Technologien, die Verbesserung der Logistik oder die Weiterbildung der Mitarbeiter umfassen.

Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung

Die Selbstbewertung ist ein fortlaufender Prozess. Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen der Maßnahmen stellen sicher, dass das Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren kann und der Standort langfristig wettbewerbsfähig bleibt.

Durch diesen systematischen Ansatz kann ein mittelständisches Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen und seinen Standort notfalls verbessern.

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Fiktive Dialoge - ein paar Stunden Intensivcoaching

Denkanstöße

Wissensmanagement

Storytelling

Content

Inspiration

Diskurs

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Gehirntraining - wenn es gut werden soll

Verstehen lernen

Vernetzt denken

Potenziale ausschöpfen

Komplexität reduzieren

Gestaltbar machen

Wissen transferieren

Proaktiv agieren

 

Executive Coaching

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement

SMART - Ziele sollten SMART (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden) sein.

Ein Schlüsselprozess als Diskussionsplattform für Wirtschaftsförderung und Standortakteure: Die Selbstbewertung des Standortes ist ein Schlüsselprozess, der eine Plattform für die Diskussion und Erarbeitung von Themen liefert, mit denen die Wirtschaftsförderung konfrontiert wird und sichert die Mitwirkung und das Engagement von Schlüsselpersonen.

 

Hierbei befasst sich eine Standortbilanz vor allem auch mit der Bewertung und Messung immaterieller Sachverhalte, also allen „Intangibles“ einer ganzen regional abgegrenzten Einheit. Obwohl dabei versucht wird, größtmögliche Transparenz und (auch quantitative) Nachvollziehbarkeit durch Annäherung an finanzübliche Sichtweisen herzustellen, kommt es nicht so sehr auf die absolute Höhe oder Richtigkeit der Bewertungszahlen an.

 

Für den überwiegenden Teil der Standortfaktoren sind ohnehin keine Käufe oder Verkäufe möglich. Es existiert kein Markt für Standortfaktoren, auf dem sich ein in Euro und Cent ausdrückbarer Marktpreis darstellen ließe. Wirtschaftsförderer und Standortentscheider können mehr Informationsgewinn eher aus der richtigen Relation und Korrelation zwischen den jeweils identifizierten Standortfaktoren untereinander gewinnen.

 

Es ist bereits ein schwieriges Unterfangen, einen Standort mit allen Facetten und Dimensionen seiner Standortfaktoren möglichst wirklichkeitsnah abbilden zu wollen. Zu komplex sind manche der Standortfaktoren, zu wenig transparent sind manche dynamische Wirkungsbeziehungen untereinander und zu vieles spielt sich unter der Oberfläche oder hinter den Fassaden des Standortes ab. Wenn schon die Bewertung dieses Jetzt und Heute nicht so einfach ist wie es manchmal scheint, um wie vieles schwieriger dürfte daher eine genaue Analyse des Morgen und Übermorgen sein.

 

In dem Konzept der Standortbilanz erfolgt die Bewertung von 1. Geschäftsprozessen, 2. Geschäftserfolgen, 3. Humankapital, 4. Strukturkapital und 5. Beziehungskapital des Standortes gemäß einer QQS-Bewertung (Quantität-Qualität-Systematik). Jeder der zuvor identifizierten und beschriebenen Standortfaktoren wird für sich nach den Dimensionen Quantität (Qn), Qualität (Ql) und Systematik (Sy) bewertet und muss ein 3-stufiges Bewertungsschema durchlaufen. Hierbei ist im Rahmen der Standortbilanzierung die Selbstbewertung ein Schlüsselprozess, der eine Plattform für die Diskussion und Erarbeitung von Themen liefert, mit denen die Wirtschaftsförderung konfrontiert wird und sichert die Mitwirkung und das Engagement von Schlüsselpersonen. Damit ist die Selbstbewertung auch ein leistungsfähiger Mechanismus zur Einführung und Unterstützung von Verbesserungsmaßnahmen.

Als Vorteile im Detail bietet das Instrument der Selbstbewertung u.a.:  einen gründlichen, strukturierten Ansatz für Verbesserungsaktivitäten, eine Bewertung auf Grundlage von Fakten statt individueller Wahrnehmungen, ein Instrument zur Festlegung eines Orientierungsrahmens und zur Konsensfindung hinsichtlich notwendiger Maßnahmen,- ein leistungsfähiges Diagnoseinstrument, eine objektive Bewertung anhand von praxisbewährten Kriterien, ein Mittel zur Messung der im Zeitablauf erzielten Fortschritte,- ein Instrument, das die Verbesserungsaktivitäten auf diejenigen Bereiche  konzentriert, in denen sie am nötigsten sind, eine Methode, die sich auf allen Ebenen anwenden lässt, von einzelnen Bereichen bis hin zum Gesamtstandort sowie- eine Chance zur Förderung und zum Austausch erfolgreicher Methoden.

 

https://buchshop.bod.de/business-coaching-joerg-becker-9783739223452

Fr

27

Dez

2024

Die Standortfrage ist an jedem Punkt der Wertschöpfungskette eine Strategiefrage – für mittelständische Unternehmen ist dies eine Schicksalsfrage  

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

Die Standortwahl stellt besonders für mittelständische Unternehmen eine kritische Entscheidung dar, da diese oft weniger flexibel und finanziell belastbarer sind als große Konzerne. Eine Fehlentscheidung kann schwerwiegende Folgen haben und unter bestimmten Umständen die Existenz des Unternehmens gefährden.

Kapitalbindung und Investitionsrisiko

Mittelständische Unternehmen verfügen in der Regel über begrenzte finanzielle Ressourcen. Eine Standortentscheidung bindet erhebliches Kapital:

Immobilien und Infrastruktur: Kosten für Grundstückskauf, Gebäude, Maschinen oder Mietverträge.

Anlaufkosten: Investitionen in Personalrekrutierung, Schulung, Logistik und Netzwerke.

Sunk Costs: Sollte sich der Standort später als ungeeignet erweisen, ist ein großer Teil dieser Kosten nicht rückholbar.

Ein Fehlstandort führt dazu, dass das gebundene Kapital nicht produktiv eingesetzt wird, was die Liquidität belastet und Investitionen in andere Bereiche verhindert.

Fachkräftemangel und Personalverfügbarkeit

Standorte mit schlechter Infrastruktur oder geringer Lebensqualität sind unattraktiv für Fachkräfte:

Der Mittelstand benötigt häufig hochspezialisiertes Personal, das an einem ungeeigneten Standort schwerer zu gewinnen und zu halten ist.

Fehlende Talente können die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gefährden.

Fehlentscheidungen in der Standortfrage führen zu einem ständigen Personalengpass, was die Produktivität einschränkt.

Zugang zu Märkten und Logistik

Der Standort beeinflusst maßgeblich die Erreichbarkeit von Kunden, Zulieferern und Absatzmärkten:

Hohe Transportkosten: Ein abgelegener Standort kann zu langen Transportwegen und höheren Logistikkosten führen.

Marktnähe: Fehlender Zugang zu wichtigen Märkten beeinträchtigt Umsatzpotenziale.

Ein falscher Standort kann damit die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Konkurrenten verschlechtern.

Infrastruktur und Standortattraktivität

Mittelständische Unternehmen sind stärker auf eine gut funktionierende Infrastruktur angewiesen:

Verkehrsanbindung: Schlechte Anbindung an Straßen, Häfen oder Flughäfen beeinträchtigt die Logistik.

Digitale Infrastruktur: Fehlendes Breitband-Internet oder unzureichende digitale Netzwerke verlangsamen Geschäftsprozesse.

Energie- und Rohstoffversorgung: Hohe Energiekosten oder mangelhafte Versorgungssicherheit belasten besonders energieintensive Betriebe.

Ein Standort ohne ausreichende Infrastruktur führt zu höheren Betriebskosten und vermindert langfristig die Rentabilität.

Konkurrenz um Ressourcen

Mittelständler konkurrieren zunehmend mit Großunternehmen um dieselben Ressourcen:

Bodenpreise und Mieten: In wirtschaftsstarken Regionen steigen die Preise oft rapide. Für mittelständische Unternehmen kann dies unerschwinglich werden.

Subventionen und Fördermittel: Große Konzerne erhalten oft mehr staatliche Unterstützung bei Standortentscheidungen.

Ein falscher Standort kann dazu führen, dass mittelständische Unternehmen von lukrativen Wachstumsregionen ausgeschlossen werden.

Anpassungsschwierigkeiten

Im Vergleich zu großen Unternehmen haben mittelständische Betriebe oft weniger Spielraum für Korrekturen:

Wenig Diversifikation: Fehlentscheidungen treffen mittelständische Betriebe härter, da sie meist weniger geografisch diversifiziert sind.

Hohe Fixkosten: Ein Wechsel des Standorts ist kostspielig und organisatorisch herausfordernd.

Ein ungeeigneter Standort wird zur „Schicksalsfrage“, weil Mittelständler weniger Chancen haben, die Konsequenzen durch schnelle Anpassungen zu mildern.

Das heißt:
Für mittelständische Unternehmen ist die Wahl des richtigen Standorts von entscheidender Bedeutung. Fehler in dieser Entscheidung führen zu gebundenem Kapital, höheren Kosten und eingeschränkter Wettbewerbsfähigkeit. Da sie oft weniger finanzielle Rücklagen und weniger Flexibilität als große Konzerne haben, kann ein ungeeigneter Standort langfristig sogar ihre Existenz bedrohen. Die Standortentscheidung ist daher nicht nur eine wirtschaftliche, sondern oft eine strategische Frage von größter Tragweite.

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Unter dem Einfluss von globalen Veränderungen geraten auch Standorte unter einen immer stärkeren Konkurrenzdruck um die Gunst von Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und an dem Standort investieren sollen. Überall dort, wo keine Arbeitsplätze geboten werden und soziale Standards nicht mehr gehalten werden können, kommt es auf lange Sicht auch zu Abwanderungen der Bevölkerung. Erschwerend kommt hinzu, dass viele den Erfolg eines Standortes bestimmende Faktoren (z.B. Energiekosten, Steuersätze, Zuschüsse übergeordneter Regionaleinheiten) von diesem nicht oder nur zu einem geringen Teil selbst direkt beeinflussbar sind. Umso mehr müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um alle gestaltbaren Handlungsspielräume und -potenziale auszuschöpfen. In Zeiten globaler Waren-, Finanz- und Arbeitsmärkte stehen auch große Teile der Welt für Direktinvestitionen offen, d.h. für Unternehmen stellt sich die Standortfrage an jedem Punkt der Wertschöpfungskette. Die Standortfrage wird für Unternehmen immer mehr zur Schicksalsfrage: stimmt ihr Standort nicht, so kann dies aufgrund des dort fehlerhaft gebundenen Kapitals unter Umständen sogar ihre Existenz bedrohen (und dies naturgemäß auch mit allen negativen Konsequenzen und Auswirkungen für den betreffenden Standort selbst).

 

https://buchshop.bod.de/strategie-im-ki-zeitalter-joerg-becker-9783758339707

Sa

21

Dez

2024

Wirtschaft – kann man die Qualität eines Startup-Geschäftsmodells bewerten und den wahrscheinlichen Erfolg berechnen?

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Sensibilität wahren – Trägheit vermeiden: jeder Gründer befindet sich in der klassischen Situation eines Entscheiders und der Entscheidungsfindung. So kann beispielsweise eine gute Geschäftsidee zum Scheitern verurteilt sein, wenn die Entscheidungsstärken eines Gründers nicht dazu ausreichen, sie in die Praxis umzusetzen. Ein Gründer mag über noch so viele Stärken verfügen, ohne eine gute Geschäftsidee ist er aber aufgeschmissen. Wenn man beide Kriterien, nämlich Qualität der Geschäftsidee und Entscheidungsstärken miteinander verknüpft, so dürften die beiden folgenden Verbindungpaare zu Ergebnissen mit der größten Wahrscheinlichkeit führen (Bewertungsstufen: outstandig, good, average und poor) :

 

A: Qualität der Geschäftsidee: outstanding, Entscheidungsstärken: outstanding, wahrscheinliches Ergebnis: Erfolg

B: Qualität der Geschäftsidee: poor, Entscheidungsstärken: poor, wahrscheinliches Ergebnis: Misserfolg, Scheitern

 

Fragezeichen ergeben sich bei den beiden anderen Kombinationen:

 

C: Qualität der Geschäftsidee: outstanding, Entscheidungsstärken: poor, wahrscheinliches Ergebnis?

D: Qualität der Geschäftsidee: poor, Entscheidungsstärken: outstanding, wahrscheinliches Ergebnis?

 

Im Hinblick auf Entscheidungsstärken des Gründers, gegebenenfalls unterstützt durch eine gezielte Anwendung von Entscheidungstechniken wäre vor allem die Kombination C: Qualität der Geschäftsidee: outstanding, Entscheidungsstärken: poor, wahrscheinliches Ergebnis? von großem Interesse.

 

Damit soll nicht behauptet oder unterstellt werden, ein Gründer sei trotz hervorragender Geschäftsidee für deren Umsetzung ungeeignet. Dem würde schon widersprechen, dass er zum Entwickeln einer hervorragenden Geschäftsidee fähig war. Es soll daher vielmehr angenommen werden, dass der Entscheider über eine Reihe von guten Qualitäten verfügt, diese aber erst so richtig zum Tragen kommen und Wirkung entfalten können, wenn im späteren Geschäftsleben die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

 

Denn trotz sonstiger Qualitäten beispielsweise eines Gründers könnten diese zunichte gemacht werden, wenn schwerwiegende Fehlentscheidungen getroffen werden. Es sollte daher versucht werden, sich mit einigen grundsätzlichen Entscheidungssituationen zu beschäftigen. Dabei sollten Entscheidungstechniken nicht isoliert sondern immer nur mit ihren Verbindungen zur individuellen Person des Entscheiders gesehen werden.

 

Fiktive Dialoge - ein paar Stunden Intensivcoaching

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Komplexität reduzieren

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Um die Qualität eines Startup-Geschäftsmodells zu bewerten und dessen Erfolgswahrscheinlichkeit abzuschätzen, können unterschiedliche qualitative und quantitative Methoden eingesetzt werden.:

Bewertung der Qualität eines Startup-Geschäftsmodells

Kriterien zur Bewertung:

Kundennutzen:

Löst das Geschäftsmodell ein konkretes Problem?

Gibt es eine klare Zielgruppe (Problem-Solution-Fit)?

Wie hoch ist der Mehrwert für den Kunden?

Marktpotenzial:

Wie groß ist der Markt? (TAM, SAM, SOM-Analyse)

Ist der Markt wachsend, stabil oder rückläufig?

Gibt es bereits Wettbewerber, und wie gut ist die Differenzierung?

Skalierbarkeit:

Kann das Geschäftsmodell schnell wachsen (z.B. durch digitale Produkte oder Plattformen)?

Wie sehen die Kostenstrukturen im Wachstum aus (z.B. Fixkosten, Margen)?

Einnahmequellen und Preisgestaltung:

Wie verdient das Unternehmen Geld? (Einmalverkäufe, Abonnements, Transaktionsgebühren, etc.)

Sind die Preise wettbewerbsfähig und nachhaltig?

Ressourcen und Fähigkeiten:

Verfügt das Team über relevante Expertise und Netzwerke?

Wie stark ist das Produkt oder die Dienstleistung technologisch oder organisatorisch abgesichert?

Risiken:

Gibt es rechtliche, technische oder operative Risiken?

Wie abhängig ist das Geschäftsmodell von externen Faktoren?

Innovation

Handelt es sich um ein innovatives Konzept, das schwer zu kopieren ist?

Gibt es einen Wettbewerbsvorteil (USP)?

Berechnung der Erfolgswahrscheinlichkeit

Eine gängige Methode, die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Geschäftsmodells zu quantifizieren, ist der Einsatz einer gewichteten Bewertungsmatrix, die qualitative und quantitative Faktoren kombiniert.

Weighted-Scoring-Methode (Punktbewertungsverfahren)

Mit dieser Methode lassen sich verschiedene Faktoren des Geschäftsmodells mit Gewichten versehen, um eine finale Erfolgsbewertung zu berechnen.

Schritte der Methode:

Faktorenliste erstellen (z.B. Kundennutzen, Marktpotenzial, Teamqualität, usw.).

Gewichtung der Faktoren (z.B. Kundennutzen: 30 %, Marktpotenzial: 25 %, Teamqualität: 20 %, Skalierbarkeit: 15 %, Risiken: 10 %).

Bewertung der Faktoren (z.B. auf einer Skala von 1 bis 10 für jedes Kriterium).

Multiplikation der Bewertungen mit den jeweiligen Gewichtungen.

Summe der gewichteten Punkte berechnen.

Beispiel für eine Berechnung:

Faktor

Gewichtung (%)

Bewertung (1-10)

Ergebnis (Gewicht × Bewertung)

Kundennutzen

30

8

2,4

Marktpotenzial

25

7

1,75

Teamqualität

20

9

1,8

Skalierbarkeit

15

6

0,9

Risiken (umgekehrt)

10

5

0,5

Gesamtergebnis

100

 

7,35

 

Interpretation:

Ein Endwert von über 8 zeigt eine sehr hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

Werte zwischen 6 und 8 deuten auf ein solides Geschäftsmodell hin.

Werte unter 6 legen nahe, dass noch Schwachstellen vorhanden sind.

 

Monte-Carlo-Simulation für komplexe Modelle

Wenn Unsicherheiten oder Variablen schwer zu bewerten sind, kann eine Monte-Carlo-Simulation angewendet werden. Sie simuliert unterschiedliche Szenarien durch wiederholte Berechnungen mit zufällig variierenden Eingabewerten, um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu ermitteln.

Anwendung:

Identifiziere unsichere Variablen (z.B. Umsatzwachstum, Kosten, Kundengewinnungsrate).

Lege Verteilungen für jede Variable fest (z.B. normal, logistisch).

Simuliere viele mögliche Szenarien (z.B. 10.000 Durchläufe).

Analysiere die Erfolgswahrscheinlichkeit basierend auf den Ergebnissen.

 

Ergebnis: Ein Startup-Geschäftsmodell sollte immer unter Berücksichtigung von Faktoren wie Kundennutzen, Marktpotenzial, Team und Skalierbarkeit qualitativ bewertet werden. Methoden wie die Weighted-Scoring-Methode helfen, eine Erfolgswahrscheinlichkeit strukturiert zu berechnen und Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Für komplexere Situationen bieten sich quantitative Simulationen wie die Monte-Carlo-Methode an.

 

https://buchshop.bod.de/gruenden-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769304039

Do

19

Dez

2024

Werkzeug Personalbilanz, um sich gezielt zu positionieren, professionell aufzutreten und die Chancen auf Erfolg zu maximieren

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Die Beschaffung von gutem, qualifiziertem Personal gehört für Unternehmen zu den erfolgsrelevanten Herausforderungen. Für Bewerber/innen macht es nur wenig Sinn, den Markt für attraktive Stellen zu betreten, ohne eine möglichst genaue und begründete Vorstellung darüber zu haben, für welches Leistungs-(Produkt-)angebot man selbst steht und welche Anforderungen Unternehmen als Nachfrageseite des Marktes an Leistungsträger/innen (Produktanbiete/innen) stellen. Um ein Bild des Sportes zu verwenden: Was würden man von einem Sportler halten müssen, der zu Beginn eines Wettkampfes (irgendwie ist dies ja auch eine Bewerbung) nicht einmal die Disziplin (Laufen, Springen, Speerwerfen etc.) kennt, in der sie oder er zu diesem Wettkampf antreten will? Was würde uns ein Sportler sagen, wenn wir ihm vor Beginn einer Laufdisziplin nicht mitteilen würden, ob es um einen 100m- oder vielleicht um einen 5.000m-Lauf geht?

In diesem Kontext ist eine Personalbilanz ein systematisches Verfahren, um die eigenen Stärken, Schwächen, Erfahrungen, Erfolge und Potenziale zu analysieren und strukturiert festzuhalten. Sie dient als solide Grundlage für die Vorbereitung und Durchführung einer Bewerbung, da sie Klarheit schafft, Selbstvertrauen stärkt und eine zielgerichtete Kommunikation ermöglicht.

 

Fiktive Dialoge - ein paar Stunden Intensivcoaching

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Komplexität reduzieren

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Einige fiktive Fallbeispielen, warum eine Personalbilanz so nützlich ist und welche Vorteile sie in den verschiedenen Phasen einer Bewerbung bietet:

 

Vorbereitung der Bewerbung: Klarheit über sich selbst gewinnen

Fallbeispiel: Marketing-Managerin auf Jobsuche
Eine Marketing-Managerin möchte sich nach fünf Jahren in einem Unternehmen beruflich weiterentwickeln. Sie weiß zwar, dass sie gute Arbeit leistet, hat aber Schwierigkeiten, ihre Erfolge präzise zu benennen und ihr Profil klar zu kommunizieren.

Anwendung der Personalbilanz:

Die Marketing-Managerin erstellt eine Liste ihrer fachlichen Qualifikationen (z. B. Projektmanagement, SEO-Expertise) und ihrer persönlichen Stärken (z. B. Teamführung, Kommunikationsfähigkeit).

Sie analysiert ihre bisherigen beruflichen Erfolge, z. B. „Steigerung der Website-Besuche um 30 % innerhalb eines Jahres durch neue Marketingstrategien“.

Die Marketing-Managerin definiert auch ihre Potenziale und Ziele, etwa ihre Ambition, in einer Führungsposition tätig zu werden.

Vorteil:
Durch die Personalbilanz gewinnt die Marketing-Managerin Klarheit über ihr Kompetenzprofil und Selbstbewusstsein für die Bewerbung. Das hilft ihr dabei, den Lebenslauf und das Anschreiben gezielt an die Anforderungen der neuen Stelle anzupassen.

 

Durchführung der Bewerbung: Maßgeschneiderte Bewerbungsunterlagen

Fallbeispiel: Ein IT-Spezialist, der sich auf eine Führungsrolle bewirbt
Der IT-Spezialist hat sich jahrelang auf technische Projekte konzentriert und möchte nun Teamleiter werden. Ihm fällt es schwer, seine Soft Skills zu verdeutlichen.

Anwendung der Personalbilanz:

Mithilfe der Personalbilanz identifiziert der IT-Spezialist Soft Skills wie Konfliktlösung, Teamorganisation und Mitarbeiterförderung, die er in Projekten bereits unbewusst eingesetzt hat.

Er erarbeitet konkrete Beispiele: „In Projekt X habe ich fünf Kollegen koordiniert, um eine komplexe Softwarelösung erfolgreich zu implementieren.“

Der IT-Spezialist integriert diese Erkenntnisse in sein Anschreiben und seinen Lebenslauf, um die Anforderungen der Führungsrolle zu untermauern.

Vorteil:
Dank der Personalbilanz gelingt es dem IT-Spezialist, sich passgenau auf die ausgeschriebene Stelle zu positionieren. Seine Unterlagen wirken professionell und zielgerichtet.

 

Das Vorstellungsgespräch: Souverän auftreten

Fallbeispiel: Eine Berufseinsteigerin nach dem Studium
Die Berufseinsteigerin ist unsicher, wie sie ihre Praktika und Nebenjobs überzeugend präsentieren soll. Sie fürchtet kritische Fragen zu fehlender Berufserfahrung.

Anwendung der Personalbilanz:

Die Berufseinsteigerin analysiert ihre praktischen Erfahrungen systematisch und findet Beispiele für Kompetenzen, die auch im Studium erworben wurden, z. B.:
„Während des Praktikums habe ich Kundenanalysen erstellt und Präsentationen für das Team vorbereitet, was meine Fähigkeit zur strukturierten Kommunikation beweist.“

Sie formuliert Antworten auf typische Fragen wie „Warum sollten wir Sie einstellen?“ und „Wo sehen Sie Ihre Stärken und Schwächen?“.

Vorteil:
Dank der strukturierten Vorbereitung durch die Personalbilanz kann die Berufseinsteigerin im Vorstellungsgespräch souverän auftreten, ihre Fähigkeiten konkret benennen und selbstbewusst auftreten.

 

Nachbereitung: Selbstreflexion und Weiterentwicklung

Fallbeispiel: Ein Manager, der mehrere Absagen erhalten hat
Der Manager bewirbt sich auf leitende Positionen, bekommt aber immer wieder Absagen, ohne genau zu wissen, woran es liegt.

Anwendung der Personalbilanz:

Der Manager nutzt die Personalbilanz zur Reflexion: Wo liegen wirklich seine Stärken? Welche Anforderungen erfüllt er nicht ausreichend?

Er erkennt, dass er zwar fachlich top qualifiziert ist, aber zu wenig Führungsbeispiele liefert. Daraufhin entwickelt er ein Trainingsprogramm zur Verbesserung seiner Führungsfähigkeiten.

Der Manager schärft sein Bewerbungsprofil und hebt in Zukunft zielgenauer hervor, was er für Unternehmen leisten kann.

Vorteil:
Die Personalbilanz hilft dem Manager, gezielt an seinen Schwachstellen zu arbeiten und seine Bewerbungsstrategie zu optimieren.

 

Zusammenfassung der Vorteile einer Personalbilanz:

Selbsterkenntnis: Klarheit über Fähigkeiten, Erfolge und Ziele.

Passgenaue Bewerbung: Bewerbungsunterlagen werden präziser auf Stellenanforderungen abgestimmt.

Stärkung der Selbstpräsentation: Konkrete Beispiele für Kompetenzen und Erfolge erleichtern das Auftreten im Gespräch.

Weiterentwicklung: Nach Absagen bietet die Personalbilanz eine strukturierte Möglichkeit zur Reflexion und Optimierung.

Schlussfolgerung: In allen Phasen der Bewerbung – von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung – dient eine kompetent erarbeitete Personalbilanz als wertvolles Werkzeug, um sich gezielt zu positionieren, professionell aufzutreten und die Chancen auf Erfolg zu maximieren.

 

 

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Mo

16

Dez

2024

Berufsbildung - Braucht man in der Informationsgesellschaft im Zeitalter von KI überhaupt noch Datenwissenschaftler für die Analyse großer Datenmengen?

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Wenn Datenmengen zu groß, komplex, schnelllebig oder zu schwach strukturiert sind, um sie mit herkömmlichen Methoden auszuwerten, braucht man Datenwissenschaftler, die gesammelte Informationen aller Art verknüpfen und entschlüsseln können. „Jeder Smartphone-, Kreditkarten- oder Amazon-Nutzer, jeder Autofahrer mit Navigationsgerät im Wagen und jeder Einkäufer mit Kundenkarte erzeugt täglich solche Datenströme“. Daten sind Ausdruck von Verhaltensweisen (Vorlieben, Routinen u.a.) und bergen dadurch ein hohem Informationspotenzial, das der Datenwissenschaftler auswerten und ausschöpfen soll, um daraus Wissen herauszufiltern.

 

„Mit Data-Science-Methoden lässt sich neues, unerwartetes und wertvolles Wissen über komplexe Systeme extrahieren“. Diese Verfahren nutzen Versicherungen, Krankenhäuser, Logistik-unternehmen, Regierungsbehörden und viele andere mehr. Weil es in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten nützlich für die Entscheidungsfindung sei.

 

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Verstehen lernen

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Potenziale ausschöpfen

Komplexität reduzieren

Gestaltbar machen

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Executive Coaching

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Datenwissenschaftler werden also auch im Zeitalter von KI weiterhin gebraucht – und vielleicht sogar mehr denn je. Zwar können KI-Modelle riesige Datenmengen analysieren, aber es gibt weiterhin wichtige Aufgaben und Kompetenzen, die Menschen mit datenwissenschaftlicher Expertise erfüllen:

 

Datenverständnis und Kontext

KI-Modelle können Daten zwar verarbeiten, aber das Verständnis des Kontexts bleibt entscheidend. Ein Datenwissenschaftler weiß, welche Daten relevant sind, wie sie zu interpretieren sind und wo potenzielle Fallstricke (z. B. Verzerrungen oder Fehlerquellen) liegen.

 

Fragestellung definieren

KI analysiert Daten, liefert Muster und Prognosen. Aber die richtigen Fragen zu stellen und ein sinnvolles Analyseziel zu definieren, erfordert menschliches Denken und Problemlösungskompetenz.

 

Modellentwicklung und Validierung

Datenwissenschaftler bauen Modelle, passen sie an und validieren die Ergebnisse. KI kann Modelle erstellen, aber sie arbeitet oft wie eine „Blackbox“ – jemand muss hinterfragen, ob die Ergebnisse logisch und ethisch vertretbar sind.

 

Interpretation und Kommunikation

Datenanalyse ist nur nützlich, wenn die Ergebnisse verständlich kommuniziert werden können. Datenwissenschaftler übersetzen komplexe Analysen in konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen oder Organisationen.

 

KI überwachen und verbessern

KI ist nicht perfekt. Modelle müssen laufend überwacht, verbessert und an neue Daten angepasst werden. Datenwissenschaftler sind wichtig, um die Performance der KI zu kontrollieren und Fehlentwicklungen zu korrigieren.

 

Ethische und soziale Verantwortung

KI ist nur so „gut“ wie die Daten, mit denen sie trainiert wird. Datenwissenschaftler stellen sicher, dass Analysen fair, transparent und ethisch vertretbar sind.

 

Das heißt, KI kann den Datenwissenschaftler unterstützen, aber nicht ersetzen. Vielmehr verändert sie das Berufsbild: Routineaufgaben werden automatisiert, sodass sich Datenwissenschaftler auf strategische und kreative Aufgaben konzentrieren können. Das Zusammenspiel von Mensch und KI wird entscheidend sein, um das Potenzial großer Datenmengen voll auszuschöpfen.

 

 

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Sa

14

Dez

2024

Selbstoptimierer und Perfektionisten

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

Burnout – so viele Experten- sei keine Krankheit, sondern ein Risikozustand

 

Erkennungszeichen sind u.a. 

Erschöpfungszustände

Tagesroutine wird zur Kraftanstrengung

Leistungsfähigkeit sinkt dramatisch

Distanz zur Umwelt wird größter

Erschöpfte werden zynisch, apathisch

Burnout ist zum gesellschaftlichen Problem in allen Schichten geworden, baheliegende Erklärungen wie beispielsweise:

Hohe und weiter steigende Arbeitsanforderungen

Globaler Konkurrenzkampf

Schnellere Kommunikation

Unsichere Jobs

 

sind zwar nicht falsch, scheinen aber nicht immer den Kern der Sache zu treffen, eines jedoch ist sicher: beruflicher Stress und Burnout hängen eng zusammen, Besonders anfällig für einen Zusammenbruch durch Überschreiten der persönlichen Grenzen der Arbeitsfähigkeit scheinen perfiderweise zwei Typen zu sein: die Idealisten und die Perfektionisten.

 

Selbstoptimierer

Menschen, die kontinuierlich an sich arbeiten, um ihre Fähigkeiten, Leistungen oder ihren Lebensstil zu verbessern.

Positive Seiten:

Wachstumsorientiert: Sie suchen ständig nach Wegen, um sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.

Flexibel: Passen sich an neue Herausforderungen und Veränderungen an.

Inspirierend: Motivieren andere durch ihren Ehrgeiz und ihre Fortschritte.

Effizienzorientiert: Optimieren Prozesse und Routinen für mehr Produktivität.

Negative Seiten:

Selbstüberforderung: Setzen sich oft unrealistische Ziele und riskieren Burnout.

Unzufriedenheit: Sind selten mit ihren Fortschritten zufrieden, da sie immer mehr erreichen wollen.

Instrumentalisierung von Beziehungen: Sehen Menschen manchmal nur als Mittel, um ihre Ziele zu erreichen.

Flüchtigkeit: Nehmen sich wenig Zeit, das Erreichte zu genießen oder zu reflektieren.


Perfektionisten

Menschen, die extrem hohe Standards an sich selbst oder an andere stellen und nach fehlerfreier Arbeit streben.

Positive Seiten:

Hochwertige Arbeit: Streben nach Exzellenz und liefern oft überdurchschnittliche Ergebnisse.

Zuverlässigkeit: Halten ihre Verpflichtungen akribisch ein.

Aufmerksamkeit für Details: Vermeiden Fehler und achten auf Genauigkeit.

Vorbildfunktion: Inspirieren andere, ebenfalls hohe Standards anzustreben.

Negative Seiten:

Perfektionszwang: Verbringen übermäßig viel Zeit mit Details und verlieren den Blick für das Wesentliche.

Selbstkritik: Sind oft unnachgiebig gegenüber sich selbst, was zu geringem Selbstwertgefühl führen kann.

Unflexibilität: Haben Schwierigkeiten, Kompromisse zu akzeptieren oder schnelle Entscheidungen zu treffen.

Belastend für andere: Ihre hohen Ansprüche können Kollegen, Freunde oder Familie unter Druck setzen.


Gemeinsames Spannungsfeld:

Beide Typen bewegen sich zwischen Selbstverbesserung und Selbstkritik. Während Selbstoptimierer oft die Zukunft im Blick haben, leben Perfektionisten oft im „Jetzt“, das sie kontrollieren wollen. Der Schlüssel liegt in der Balance: sich hohe Ziele setzen, aber auch Pausen einlegen und Erreichtes wertschätzen.

 

Fiktive Dialoge - ein paar Stunden Intensivcoaching

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Die Sucht nach einem „perfekten“ Leben kann krank machen: das stete Streben nach höchster Perfektion und das Setzen unrealistischer Ziele. Dies belegen bereits Schulkinder, deren Eltern ihnen mit aller Gewalt das Etikett von Hochbegabten anheften wollen und die an diesem Anspruch und Erwartungsdruck scheitern oder sogar zerbrechen können.

Die Kollegen, die Nachbarn, die Familie: allen versuchen wir etwas zu beweisen, nämlich unser Perfektsein. Wir leben in einer Welt von Selbstoptimierern, einer Welt des „immer-mehr“ und des „immer-besser“

Ausufernde Arbeitsbelastungen verführen allzu leicht zu Heldengeschichten mit Superlativen. Solange es gut läuft, gilt der eigene Ansporn immer neuen Bestleistungen: bis dieses kämpfen, kämpfen um jeden Preis eines Tages nicht mehr geht und der Körper gewissermaßen die Notbremse zieht.  Besonders gefährdet für einen Burnout seien geistig arbeitende Personen, körperlich Arbeitende leiden bei Überbelastungen dann eher unter körperlichen Symptomen. Ein kleiner Trost: bis zu einem gewissen Grad kann Stress auch positiv wirken, stimulieren und anstacheln.

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So

08

Dez

2024

Für die Analyse eines Wirtschaftsstandortes braucht man ein wandlungsfähiges Gedankengebäude

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Ein Wirtschaftsstandort ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann. Man muss sich die Frage stellen, ob es eine Standortanalyse geben kann, die nicht ausschließlich auf Messungen beruht. Kann es ein Verständnis der Wirklichkeit geben, das Qualitätsmaßstäbe, Ideen und Erfahrungen einbezieht und dennoch wissenschaftlich ist? Unabhängig von solchen Überlegungen sollte eine Analyse des Wirtschaftsstandortes Deutschland immer auf systematischer Beobachtung beruhen und sollte durch folgerichtige (begrenzte und annähernde) Modelle abgebildet werden können. Für die Erarbeitung von Modellen sind empirische Grundlagen erforderlich, d.h. man braucht (darf) sich auf dem Weg zu einer Erkenntnis nicht auf Messungen und quantitative Analysen beschränken.

 

Fiktive Dialoge - ein paar Stunden Intensivcoaching

Denkanstöße

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Die Analyse des Wirtschaftsstandortes Deutschland durch KI kombiniert verschiedene Modelle und Instrumente aus den Bereichen maschinelles Lernen, Datenanalyse und Wirtschaftswissenschaften. Ziel ist es, strukturelle Stärken und Schwächen zu identifizieren, Zukunftstrends zu bewerten und Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Datenquellen und -erhebung

Für eine umfassende Analyse werden vielfältige Daten herangezogen:

Makroökonomische Indikatoren: BIP, Export- und Importdaten, Arbeitslosigkeit, Inflation.

Branchendaten: Produktion, Investitionen, Innovationsraten in verschiedenen Sektoren.

Infrastrukturdaten: Breitbandverfügbarkeit, Logistiknetzwerke, Energieversorgung.

Sozialdaten: Bildungsstand, Demografie, Einkommensverteilung.

Politische und regulatorische Faktoren: Steuersystem, Investitionsanreize, Arbeitsmarktregulierungen.

Datenquellen können nationale und internationale Organisationen wie das Statistische Bundesamt, die OECD, die Weltbank oder Unternehmensdatenbanken sein.

 

Modelle und Methoden

a) Zeitreihenanalysen

ARIMA-Modelle (AutoRegressive Integrated Moving Average): Vorhersage von Wirtschaftsentwicklungen wie BIP-Wachstum oder Exportquoten.

LSTM-Netze (Long Short-Term Memory): Analyse von saisonalen Trends und komplexen Abhängigkeiten in Wirtschaftsdaten.

b) Clustering und Segmentierung

K-Means: Vergleich deutscher Bundesländer oder Regionen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Leistung.

DBSCAN: Identifikation von wirtschaftlichen Clustern, wie etwa Technologiezentren oder Automobilregionen.

c) Natural Language Processing (NLP)

Themenmodellierung: Analyse von Berichten, Studien und Nachrichten zur Identifikation von relevanten Wirtschaftstrends.

Sentiment-Analyse: Bewertung der öffentlichen Meinung oder Marktstimmung zu Deutschland als Wirtschaftsstandort.

d) Input-Output-Analyse

Simulation der Wechselwirkungen zwischen Branchen, etwa durch den Einsatz von Netzwerkmodellen.

e) Optimierungsmodelle

Linear Programming: Bewertung von Ressourcenallokation und Produktionskapazitäten.

Agentenbasierte Modelle: Simulation von Unternehmensentscheidungen und Arbeitsmarktveränderungen.

 

Visualisierung und Berichtserstellung

Tableau und Power BI: Erstellung interaktiver Dashboards zur Visualisierung regionaler und sektorspezifischer Analysen.

Geospatial Analytics: Kartendarstellung wirtschaftlicher Aktivitäten und Infrastrukturen.

Automatisierte Berichtstools: Generierung verständlicher Berichte, z. B. mit GPT-Modellen.

 

Beispielhafte Ergebnisse einer KI-Analyse für Deutschland

  • Stärken: Führend in der Automobilindustrie, starker Mittelstand, Innovationskraft in Maschinenbau und Chemie.
  • Schwächen: Demografischer Wandel, digitale Infrastruktur, Bürokratie.
  • Empfehlungen:
    • Investitionen in Digitalisierung und KI-Forschung.
    • Förderung von Start-ups und Venture Capital.
    • Reform des Steuersystems zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.

Eine solche KI-Analyse kombiniert wissenschaftliche Modelle mit praxisorientierten Instrumenten könnte Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik wertvolle Einsichten liefern.

 

 

https://buchshop.bod.de/coaching-wirtschaftsfoerderung-xxl-joerg-becker-9783758328725

Mo

02

Dez

2024

Kreativer Mittelstand im Zentrum des Wirtschaftsstandortes Deutschland

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

Das Silicon Valley gilt als Inbegriff und Symbol für Innovationkraft, Technologieorientierung und Wachstum. Hinter dieser Fassade aus Wahrnehmungen des „Besonderen“, des „Disruptiven“ gibt es jedoch vieles, das auch auf den Mittelstand im Zentrum des Wirtschaftsstandortes Deutschland genauso zutrifft: vor allem Individualität und Kreativität, sowie die Bereitschaft, Neues zu schaffen. Auch das grundsätzliche Ziel der Gründer, ihre Fähigkeiten und Potenziale zur Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes auszuschöpfen, ist geradezu mittelstandstypisch. Nicht nur Unternehmen im Silicon Valley, sondern auch mittelständisch geprägte Unternehmen (die einst ja auch von Gründern ins Leben gerufen wurden) zeichnen sich durch Flexibilität ihres Wirtschaftens sowie ihre Bereitschaft aus, finanzielle Risiken einzugehen.

Fiktive Beispiele bei uns vor Ort: Individualität und Kreativität im Mittelstand:

Innovative Produktentwicklung in einem Familienbetrieb
Ein mittelständisches Unternehmen in Baden-Württemberg hat sich auf die Herstellung von Präzisionswerkzeugen spezialisiert. Der Betrieb, in dritter Generation geführt, entwickelte ein modulares Werkzeugset, das besonders nachhaltig ist. Durch den Einsatz von KI zur Optimierung der Produktionsprozesse konnte die Ressourcennutzung um 30 % reduziert werden. Dieses Beispiel zeigt, wie traditionelle Branchen durch Kreativität und Technologie neuen Schwung erhalten.

Digitalisierung eines Handwerksbetriebs
Ein Schreinermeister aus dem Münsterland digitalisierte seinen Betrieb vollständig. Mit einem selbst entwickelten Online-Konfigurator können Kunden maßgeschneiderte Möbel entwerfen, die direkt in die Produktionssoftware übertragen werden. Durch den Einsatz von KI zur Mustererkennung bei Kundenwünschen schaffte es der Betrieb, seine Produktionszeiten drastisch zu verkürzen und den Umsatz zu steigern. Ein Paradebeispiel für die Verbindung von traditionellem Handwerk und moderner Technologie.

Nachhaltige Mode aus einer Kleinstadt
Eine Modeunternehmerin aus Nordhessen setzt auf recycelte Materialien und vertreibt ihre Kollektionen ausschließlich online. Dank KI-gesteuerter Absatzprognosen konnte sie ihren Lagerbestand minimieren und Abfälle reduzieren. Ihr Ansatz verbindet Individualität – jedes Kleidungsstück wird auf Bestellung gefertigt – mit einem kreativen Geschäftsmodell, das Nachhaltigkeit in den Fokus rückt.

 

Fiktive Diskussion unter Wirtschaftspolitikern der Parteien

Moderator:
„Meine Damen und Herren, der deutsche Mittelstand gilt als das Rückgrat unserer Wirtschaft. Doch wie schaffen wir es, dass dieser in einer von Technologie und KI geprägten Welt weiterhin innovativ bleibt? Lassen Sie uns verschiedene Perspektiven beleuchten.“

Vertreter der FDP:
„Wir müssen die Rahmenbedingungen verbessern. Steuererleichterungen für Forschung und Entwicklung sowie eine stärkere Förderung der Digitalisierung sind unerlässlich. Der Mittelstand braucht Freiraum, um kreativ zu sein und Neues zu wagen.“

Grünen-Politikerin:
„Innovation darf nicht auf Kosten der Umwelt gehen. Wir sollten gezielt nachhaltige Geschäftsmodelle fördern, wie das Beispiel der Modeunternehmerin zeigt. KI kann dabei helfen, Ressourcenschonung und Effizienz zu verbinden.“

Vertreter der SPD:
„Vergessen wir nicht die Mitarbeiter. Individuelle Kreativität braucht Mitbestimmung und faire Arbeitsbedingungen. KI darf nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern muss auch für bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt werden.“

Vertreter der CDU:
„Der Mittelstand muss in den internationalen Wettbewerb eingebunden werden. Es braucht mehr Unterstützung bei der Erschließung globaler Märkte und bessere Netzwerke zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen.“

Moderator:
„Wie sehen Sie den Einfluss von KI auf die Individualität, die den Mittelstand so prägt?“

FDP-Vertreter:
„KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz. Es liegt an uns, durch Bildung und Förderung sicherzustellen, dass KI die Kreativität des Mittelstands ergänzt und nicht verdrängt.“

Grünen-Politikerin:
„Solange KI verantwortungsvoll eingesetzt wird, sehe ich darin eine Chance. Sie kann uns helfen, individuelle Lösungen effizient umzusetzen.“

SPD-Vertreter:
„Die Herausforderung wird sein, KI so zu regulieren, dass sie Arbeitsplätze schafft, statt sie abzubauen.“

CDU-Vertreter:
„Mit der richtigen Balance aus Freiraum und Förderung wird der Mittelstand weiter seine Stärke ausspielen können. KI kann die Innovationskraft sogar erhöhen.“

Moderator:
„Vielen Dank für diese differenzierten Ansichten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie der Mittelstand die Herausforderungen meistert.“

 

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www.rheinmaingeschichten.de

 

Stärker ausgeprägt ist in Kalifornien vielleicht ein Umfeld oder Klima, das einen kontinuierlichen Austausch von High-Potentials zwischen verschiedenen Unternehmen begünstigt, die auf diese Weise schneller und besser Erfahrungen sammeln und in die verschiedenen Wachstumsphasen einbringen können. Und es ist ja auch nicht so, dass im Silcon Valley immer alle Geschäftsideen nur von Erfolg gekrönt wären: auch dort scheitern so manche Geschäftsideen (obwohl kreativ und innovativ).

Zukunftsfähig muss nicht immer zwangsläufig gleichbedeutend mit High-Tech sein. Es gibt auch ein „Alltags-Unternehmertum“ dessen Bandbreite vom Handwerk über den Handel bis zum Freiberufler reicht. Was heißt, dass Innovationen auch nicht-technologischer Art sein können. Der Mittelstand glänzt oft mehr durch die Vielseitigkeit seines Innovationsgeschehens als durch disruptive Einzelinnovationen. Auch werden viele innovative Prozesse erst im Nachhinein als disruptiv erkannt (innovative Prozesse passieren auch nicht immer plötzlich, sondern schrittweise). Die Unternehmensgründungen im Silicon Valley stehen gewissenmaßen in der Tradition des Mittelstandes, „da auch sie vom Wunsch beseelt sind, mit etwas Neuem eine eigene unternehmerische Existenz starten zu wollen“.

 

https://buchshop.bod.de/buergermeister-coaching-leadership-wirtschaftsfoerderung-joerg-becker-9783758387852

Mo

25

Nov

2024

Wo Politik von Wirtschaft lerenen kann - in Beziehungsfaktoren eingebettete Managemententscheidungen

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

In der Betriebswirtschaft spielen für Managemententscheidungen unter anderem folgende Faktoren eine entscheidende Rolle:

Prozessfaktoren

Prozessfaktoren beziehen sich auf die Abläufe und Methoden, die bei der Entscheidungsfindung verwendet werden. Dazu gehören:

Planung: Strukturierte Vorgehensweise zur Zielerreichung.

Analyse: Sammlung und Auswertung relevanter Daten.

Bewertung: Vergleich von Alternativen und deren Konsequenzen.

Umsetzung: Durchführung der gewählten Entscheidung.

 

Erfolgsfaktoren

Erfolgsfaktoren sind die Elemente, die den Erfolg einer Entscheidung maßgeblich beeinflussen. Dazu zählen:

Klare Ziele: Eindeutige und messbare Ziele setzen.

Ressourcen: Verfügbarkeit von notwendigen Mitteln und Fähigkeiten.

Flexibilität: Anpassungsfähigkeit an Veränderungen und neue Informationen.

Kommunikation: Effektiver Informationsaustausch zwischen den Beteiligten.

 

Human-Faktoren

Human-Faktoren betreffen die menschlichen Aspekte der Entscheidungsfindung. Dazu gehören:

Motivation: Antrieb und Engagement der Beteiligten.

Erfahrung: Wissen und Fähigkeiten, die aus früheren Entscheidungen gewonnen wurden.

Wahrnehmung: Subjektive Sichtweisen und Interpretationen.

Emotionen: Gefühle und Stimmungen, die die Entscheidungsfindung beeinflussen.

 

Strukturfaktoren

Strukturfaktoren beziehen sich auf die organisatorischen Rahmenbedingungen. Dazu zählen:

Hierarchie: Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten.

Richtlinien: Vorgaben und Regeln, die den Entscheidungsprozess leiten.

Kultur: Werte und Normen innerhalb der Organisation.

Technologie: Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien.

 

Beziehungsfaktoren

Beziehungsfaktoren betreffen die Interaktionen und Beziehungen zwischen den Beteiligten. Dazu gehören:

Vertrauen: Gegenseitiges Vertrauen und Zuverlässigkeit.

Kooperation: Zusammenarbeit und Teamarbeit.

Konfliktmanagement: Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten.

Netzwerke: Beziehungen und Verbindungen zu externen Partnern und Interessengruppen.

Beziehungsfaktoren spielen eine entscheidende Rolle in der Entscheidungsfindung, da sie die Dynamik und Qualität der Interaktionen zwischen den Beteiligten beeinflussen. Wie Beziehungsfaktoren die Entscheidungsfindung beeinflussen können:

Vertrauen

Fördert Offenheit: Wenn Vertrauen vorhanden ist, sind die Beteiligten eher bereit, offen und ehrlich ihre Meinungen und Bedenken zu teilen.

Reduziert Unsicherheit: Vertrauen verringert die Unsicherheit und das Risiko, was zu mutigeren und innovativeren Entscheidungen führen kann.

 

Kooperation

Synergieeffekte: Gute Zusammenarbeit kann zu besseren Lösungen führen, da verschiedene Perspektiven und Fähigkeiten kombiniert werden.

Effizienz: Eine kooperative Atmosphäre kann den Entscheidungsprozess beschleunigen und effizienter gestalten.

 

Konfliktmanagement

Konstruktive Diskussionen: Effektives Konfliktmanagement ermöglicht es, Meinungsverschiedenheiten produktiv zu nutzen und zu besseren Entscheidungen zu gelangen.

Vermeidung von Eskalationen: Gute Konfliktlösungsstrategien verhindern, dass Konflikte eskalieren und den Entscheidungsprozess behindern.

 

Netzwerke

Ressourcenzugang: Starke Netzwerke können den Zugang zu wichtigen Informationen, Ressourcen und Unterstützung erleichtern.

Einfluss und Unterstützung: Beziehungen zu einflussreichen Partnern können die Akzeptanz und Umsetzung von Entscheidungen erleichtern.

 

Kommunikation

Klarheit und Verständnis: Gute Kommunikationsbeziehungen sorgen dafür, dass Informationen klar und verständlich ausgetauscht werden.

Feedback: Offene Kommunikationskanäle ermöglichen es, schnell Feedback zu erhalten und Entscheidungen bei Bedarf anzupassen.

 

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Beziehungsfaktoren: Beispiel aus dem Unternehmenskontext:

Einführung einer neuen Software im Unternehmen

Situation:

Ein Unternehmen plant die Einführung einer neuen Software, die die Arbeitsprozesse effizienter gestalten soll. Die Entscheidung, welche Software ausgewählt und wie sie implementiert wird, muss von einem Team getroffen werden, das aus verschiedenen Abteilungen besteht (z.B. IT, HR, Finanzen, und Vertrieb).

Beziehungsfaktoren:

Vertrauen:

Offenheit: Teammitglieder müssen offen über ihre Bedürfnisse und Bedenken sprechen können. Wenn das IT-Team beispielsweise Bedenken hinsichtlich der Sicherheit hat, sollten diese ernst genommen werden.

Reduzierte Unsicherheit: Vertrauen zwischen den Abteilungen hilft, Unsicherheiten zu reduzieren und eine gemeinsame Basis für die Entscheidung zu finden.

 

Kooperation:

Synergieeffekte: Durch die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen können unterschiedliche Perspektiven und Fachkenntnisse eingebracht werden, was zu einer fundierteren Entscheidung führt.

Effizienz: Eine kooperative Atmosphäre beschleunigt den Entscheidungsprozess, da weniger Zeit für Konflikte und Missverständnisse aufgewendet wird.

 

Konfliktmanagement:

Konstruktive Diskussionen: Unterschiedliche Meinungen, z.B. über die Benutzerfreundlichkeit der Software, können produktiv genutzt werden, um die beste Lösung zu finden.

Vermeidung von Eskalationen: Effektives Konfliktmanagement verhindert, dass Meinungsverschiedenheiten den Entscheidungsprozess behindern.

 

Netzwerke:

Ressourcenzugang: Beziehungen zu externen Beratern oder anderen Unternehmen, die die Software bereits nutzen, können wertvolle Einblicke und Unterstützung bieten.

Einfluss und Unterstützung: Gute Beziehungen zu Entscheidungsträgern und Stakeholdern können die Akzeptanz und Umsetzung der Entscheidung erleichtern.

 

Kommunikation:

Klarheit und Verständnis: Klare und offene Kommunikation stellt sicher, dass alle Beteiligten die Vorteile und Herausforderungen der neuen Software verstehen.

Feedback: Durch regelmäßiges Feedback können Anpassungen vorgenommen werden, um die Implementierung reibungsloser zu gestalten.

 

https://buchshop.bod.de/business-coaching-joerg-becker-9783739223452

 

 

 

So

17

Nov

2024

Standortanalyse in einem komplexen Gewebe aus wechselseitigen Abhängigkeiten und fluktuierenden Zyklen

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Standorte sind für viele meist eher undurchsichtige Gebilde, die sich im ständigen Wandel befinden und zudem nie isoliert für sich allein gesehen werden können. Denn noch dynamischer als die Innenwelt eines Standortes sind seine vielfältigen Außenbeziehungen, vom direkten Umfeld bis in die ganze übrige Welt hinein. Und ebenso vielfältig wie die Facetten eines Standortes sind auch die Akteure eines Standortes, nämlich in einer Vielzahl von dynamischen Wirkungsnetzen miteinander verknüpft: recherchierend, analysierend, kommunizierend, planend, entscheidend, handelnd, kooperierend. Insbesondere der richtige Umgang mit dem verfügbaren immateriellen Standortkapital als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Die vorhandenen Ressourcen müssen auf den Ausbau und die Weiterentwicklung des Standortes optimiert werden. Im harten Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen genügt potentiellen Investoren der Verweis auf die Prosperität, hervorragende Infrastruktur und geografische Lage nicht mehr. Gegenüber dem Management klassischer Produktionsfaktoren hat das Management der Standortfaktoren (speziell der "weichen Standortfaktoren" wie beispielsweise Image als Wirtschaftsstandort, Image als Wohnstandort, Umwelt, Lebensqualität und Sicherheit, unternehmensfreundliche und flexible Verwaltung) seine Zukunft noch vor sich.

Die Metapher der „Welt als Dorf“ verdeutlicht, wie die Globalisierung nicht nur geografische Distanzen überwunden, sondern auch wirtschaftliche und soziale Beziehungen tiefgreifend verändert hat. Dabei bleibt jedoch die Vielfalt der Standorte und Regionen mit ihren spezifischen Stärken, Schwächen und Potenzialen erhalten.

 

Silicon Valley: Vom lokalen Cluster zur globalen Innovationsschmiede

Das Silicon Valley in Kalifornien begann als regionales Zentrum für Technologie-Start-ups und Forschung. Seine geografische Nähe zu Spitzenuniversitäten wie Stanford, eine innovative Unternehmenskultur und Risikokapitalgeber bildeten die Grundlage für ein immaterielles Standortkapital, das weltweit bewundert wird. Heute agieren Unternehmen wie Google, Apple oder Tesla global, beeinflussen Märkte und Technologien rund um den Globus und ziehen Talente aus der ganzen Welt an. Dennoch bleibt das Silicon Valley ein physischer Standort mit einer spezifischen Identität, die auf Kooperation, Experimentierfreude und Innovationskraft basiert.

 

Bangalore, Indien: Vom IT-Outsourcing-Hub zum Hightech-Standort

Bangalore hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer relativ unbekannten Stadt zu einem Zentrum der globalen IT-Industrie entwickelt. Zunächst wurden hier vor allem Dienstleistungen für westliche Unternehmen erbracht, wie Softwareentwicklung und technischer Support. Heute hat Bangalore nicht nur eine exzellente Infrastruktur im Bereich Bildung und Forschung, sondern auch ein starkes Image als globaler Innovationsstandort. Der Erfolg von Bangalore zeigt, wie gezielte Investitionen in Bildung, Unternehmertum und Standortmanagement eine Region auf der globalen Bühne sichtbar machen können.

 

Barcelona: Von der Industriestadt zur Marke „Smart City“

Barcelona hat sich durch strategisches Management seiner Standortfaktoren von einer traditionell industriell geprägten Stadt zu einem globalen Vorreiter in Sachen urbaner Innovation und Lebensqualität entwickelt. Mit Projekten wie dem „22@Barcelona“-Technologie- und Innovationsdistrikt oder der Nutzung von Big Data zur Optimierung von Mobilität und Energieeffizienz hat die Stadt nicht nur Unternehmen, sondern auch internationale Talente angezogen. Dabei spielen „weiche Standortfaktoren“ wie Umwelt, Kultur und Lebensqualität eine zentrale Rolle.

 

Ruhrgebiet: Strukturwandel durch Netzwerkbildung

Das Ruhrgebiet, einst ein Zentrum der Schwerindustrie, hat sich durch einen umfassenden Strukturwandel neu positioniert. Nach dem Niedergang von Kohle und Stahl wurden gezielt Bildungseinrichtungen wie die Ruhr-Universität Bochum und Forschungszentren aufgebaut. Auch die Vernetzung von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft – etwa durch Projekte wie die „Route der Industriekultur“ – zeigt, wie Regionen ihre intellektuellen und kulturellen Ressourcen nutzen können, um eine neue Identität zu schaffen.

 

Globales Dorf und lokale Vielfalt

Die Welt mag durch Digitalisierung, internationale Handelsverträge und globale Netzwerke „geschrumpft“ sein, doch bleibt die lokale Vielfalt bestehen. Unterschiede in kulturellem Erbe, intellektuellem Kapital und Standortfaktoren prägen weiterhin die Identität und Attraktivität einzelner Regionen.

Diese Dynamik verdeutlicht auch, dass die „Standortqualität“ nicht allein von geografischen Gegebenheiten abhängt, sondern von der Fähigkeit der Akteure, Ressourcen strategisch zu managen. In einer globalisierten Welt entscheidet nicht nur die Größe oder Lage eines Standorts über seinen Erfolg, sondern zunehmend seine Fähigkeit, sich als Teil eines weltweiten Netzwerks zu behaupten.

 

Die Diskussion über den Standort Deutschland in Europa und weltweit zeichnet ein gemischtes Bild, das von Herausforderungen, aber auch Chancen geprägt ist.

 

Herausforderungen und Reformbedarf: Deutschland sieht sich einem steigenden Druck ausgesetzt, insbesondere im internationalen Wettbewerb. Wichtige Probleme umfassen hohe Energiekosten, übermäßige Bürokratie, Fachkräftemangel, geringe Digitalisierung und hohe Steuerbelastungen. Diese Faktoren führen zu einer abnehmenden Attraktivität für Investoren. Laut einer BCG-Studie ist rund ein Fünftel der industriellen Wertschöpfung bedroht, und es besteht ein Investitionsbedarf von 1,4 Billionen Euro bis 2030, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

 

Standortvorteile und Schwächen: Positiv werden Deutschlands logistische Lage, der Lebensstandard und die öffentliche Sicherheit hervorgehoben. Dennoch hat sich die Position im EU-Vergleich verschlechtert. Beispielsweise rangiert Deutschland in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Digitalisierung mittlerweile unterhalb des EU-Durchschnitts.

 

Industriepolitische Debatten: Es wird verstärkt über eine Neujustierung der Standortpolitik diskutiert. Die Balance zwischen ökologischen Zielen und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit sowie technologischer Offenheit wird als zentral angesehen. Kritiker werfen der Politik jedoch mangelnden Reformwillen vor und warnen vor einer schleichenden De-Industrialisierung.

 

Potenzial für die Zukunft: Trotz der Schwierigkeiten bleibt Deutschland eine der führenden Volkswirtschaften und hat das Potenzial, durch gezielte Reformen und Investitionen wieder eine Spitzenposition einzunehmen. Besonders die grüne Transformation und digitale Innovation bieten langfristige Wachstumschancen, sofern diese strategisch gefördert werden.

 

Insgesamt erfordert die Positionierung Deutschlands als attraktiver Standort dringende Maßnahmen, darunter die Reduktion von Bürokratie, eine Verbesserung der Infrastruktur, gezielte Förderung von Innovationen und eine wettbewerbsfähige Steuerpolitik.

 

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Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System, abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die es eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann. Man muss sich die Frage stellen, ob es eine Wirtschaftswissenschaft geben kann, die nicht ausschließlich auf Messungen beruht. Kann es ein Verständnis der Wirklichkeit geben, das Qualitätsmaßstäbe, Ideen und Erfahrungen einbezieht und dennoch wissenschaftlich ist? Unabhängig von solchen Überlegungen sollte Wirtschaftswissen immer auf systematischer Beobachtung beruhen und sollte durch folgerichtige (begrenzte und annähernde) Modelle abgebildet werden können. Für die Erarbeitung von Modellen sind empirische Grundlagen erforderlich, d.h. man braucht (darf) sich auf dem Weg zu einer Erkenntnis nicht auf Messungen und quantitative Analysen beschränken.

Nachhaltige Lösungsansätze werden sich ohnehin mehr mit Qualitäten als mit Quantitäten beschäftigen und mehr auf gemeinsamen Erfahrungen als auf (wie auch immer durchgeführten) Messungen beruhen. „Die Erfahrungsstrukturen, welche die Daten einer solchen Wissenschaft liefern, können nicht als fundamentale Elemente quantifiziert oder analysiert werden und müssen stets in unterschiedlichem Maße subjektiv sein. Andererseits müssen die mit diesen Daten verbundenen Begriffsmodelle logisch stimmig sein, wie alle wissenschaftlichen Modelle, und können sogar quantitative Elemente enthalten.“ Volkswirtschaften sind ein (lebendiges) System aus Menschen und gesellschaftlichen Organisationen, die in ständiger Wechselwirkung zueinanderstehen. In einem komplexen Gewebe aus wechselseitigen Abhängigkeiten existieren in kontinuierlichen (fluktuierenden) Zyklen zahllose selbstregulierende Mechanismen. Dabei sind lineare Zusammenhänge von Ursache und Wirkungen nicht immer klar und eindeutig zu identifizieren.

Insofern können auch lineare Modelle nicht immer weiterhelfen, um die funktionalen Zusammenhänge zwischen eingebetteten gesellschaftlichen und ökonomischen Systemen (und ihren Technologien) zu beschreiben. Das Kernstück dieser „Systemweisheit“ ist die Erkenntnis der nichtlinearen Natur aller Systemdynamik.

 

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Sa

02

Nov

2024

Hürden und Barrieren auf dem Weg zum Erfolg

Der berufliche Aufstieg ist in der modernen Arbeitswelt oft schwieriger geworden, da sich die Anforderungen und Rahmenbedingungen stark verändert haben. Es gibt verschiedene Hürden und Barrieren, die Menschen auf dem Weg zum Erfolg begegnen können, aber auch Qualifikationen und Eigenschaften, die den Aufstieg fördern. Hier sind einige zentrale Punkte, die diese Herausforderungen und Erfolgsfaktoren verdeutlichen:

 

 

Hürden und Barrieren:

  1. Wirtschaftliche Unsicherheit: Die Globalisierung und technologische Entwicklungen haben viele Branchen disruptiv verändert. Viele Menschen sehen sich mit einer ungewissen wirtschaftlichen Zukunft konfrontiert, was die langfristige Planung und berufliche Sicherheit erschwert.
    • Beispiel: In der Automobilbranche werden Arbeitsplätze durch die Umstellung auf Elektromobilität und Automatisierung bedroht, was vielen qualifizierten Arbeitskräften ihre traditionelle Karriereperspektive nimmt.
  2. Bildung und Zugang zu Ressourcen: Die Chancen auf beruflichen Aufstieg hängen oft vom Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und Netzwerken ab. Menschen aus sozioökonomisch schwächeren Verhältnissen haben oft schlechtere Startbedingungen.
    • Beispiel: Studien zeigen, dass Kinder aus wohlhabenderen Haushalten häufiger bessere Schulen besuchen, Praktika in angesehenen Unternehmen absolvieren und so wertvolle Netzwerke aufbauen können.
  3. Soziale Ungleichheit und Diskriminierung: Geschlecht, ethnische Herkunft und soziale Klasse können erhebliche Hürden darstellen. Trotz Fortschritten erleben Frauen und Minderheiten oft Ungleichbehandlung, die ihren Zugang zu Führungsposten behindern.
    • Beispiel: Frauen sind in Führungspositionen oft unterrepräsentiert und verdienen im Durchschnitt weniger als Männer in vergleichbaren Positionen. Auch ethnische Minderheiten sind oft mit Vorurteilen und struktureller Benachteiligung konfrontiert.
  4. Technologische Veränderungen: Die fortschreitende Digitalisierung erfordert neue Fähigkeiten und Kenntnisse. Wer nicht bereit ist, sich stetig weiterzubilden, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren.
    • Beispiel: In der IT-Branche entstehen ständig neue Programmiersprachen und Technologien. Fachkräfte, die sich nicht regelmäßig weiterbilden, riskieren, dass ihre Qualifikationen veraltet sind.

Erfolgsfaktoren und Qualifikationen:

  1. Bildung und lebenslanges Lernen: In einer sich schnell verändernden Arbeitswelt ist die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung entscheidend. Eine solide Grundausbildung ist wichtig, aber das kontinuierliche Erlernen neuer Fähigkeiten, insbesondere im Bereich der Technologie, ist entscheidend.
    • Beispiel: Menschen, die zusätzliche Qualifikationen in aufstrebenden Bereichen wie Künstlicher Intelligenz oder Datenanalyse erwerben, haben oft bessere Chancen, in ihrem Bereich erfolgreich zu bleiben oder aufzusteigen.
  2. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Wer in der Lage ist, sich auf neue Herausforderungen einzustellen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren, hat größere Chancen auf beruflichen Erfolg.
    • Beispiel: Während der COVID-19-Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Arbeitsweise auf Remote-Arbeit umstellen. Mitarbeitende, die sich schnell an diese neue Realität anpassen konnten, waren in der Lage, ihre Position zu halten oder sogar neue Chancen zu ergreifen.
  3. Netzwerkaufbau und Beziehungen: Beruflicher Erfolg hängt oft von den richtigen Verbindungen ab. Menschen, die aktiv Netzwerke aufbauen und pflegen, haben bessere Chancen auf interessante Karrierechancen.
    • Beispiel: Führungskräfte und Unternehmer berichten häufig, dass viele Karrieremöglichkeiten durch Empfehlungen oder informelle Netzwerke entstehen, nicht nur durch herkömmliche Bewerbungsverfahren.
  4. Resilienz und Durchhaltevermögen: Rückschläge sind unvermeidlich, und Menschen, die in der Lage sind, sich von Misserfolgen zu erholen und weiterhin an ihren Zielen zu arbeiten, haben langfristig größere Chancen, erfolgreich zu sein.
    • Beispiel: Viele erfolgreiche Unternehmer wie Elon Musk oder Jeff Bezos haben in den frühen Stadien ihrer Karriere erhebliche Rückschläge erlitten, aber sie zeigten Durchhaltevermögen und setzten ihre Visionen konsequent um.
  5. Innovationsfähigkeit und Problemlösungskompetenz: Menschen, die in der Lage sind, kreative Lösungen für Probleme zu entwickeln und innovative Ansätze zu finden, werden oft als wertvolle Mitarbeiter angesehen und schneller befördert.
    • Beispiel: In der Technologiebranche werden innovative Denker wie Steve Jobs oder Elon Musk gefeiert, weil sie in der Lage waren, Produkte zu schaffen, die nicht nur Probleme lösen, sondern auch neue Märkte definieren.

Fazit:

 

Die beruflichen Aufstiegschancen sind heute mit mehr Unsicherheiten verbunden, doch Menschen, die in ihre Bildung investieren, flexibel auf Veränderungen reagieren, ein starkes Netzwerk aufbauen und über Eigenschaften wie Resilienz und Innovationsfähigkeit verfügen, haben nach wie vor gute Chancen auf Erfolg. Barrieren wie soziale Ungleichheit oder wirtschaftliche Unsicherheit können den Weg erschweren, aber durch strategische Weiterbildung und gezielten Aufbau von Netzwerken lassen sich viele Hindernisse überwinden.

 

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Do

24

Okt

2024

Gründen im KI-Gespräch - Sprung ins kalte Wasser

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

 

Der Sprung ins kalte Wasser, also der Schritt zur Unternehmensgründung trotz möglicher Herausforderungen, kann sowohl Chancen als auch Risiken bieten.

 

Argumente für den Sprung ins kalte Wasser

 

Chancen für Innovation und Wettbewerbsvorteile
Wenn eine neue Idee erfolgreich am Markt platziert wird, besteht die Möglichkeit, sich als Vorreiter zu positionieren. Beispielsweise können technologische Innovationen oder neue Geschäftsmodelle ungenutzte Marktlücken füllen und Wettbewerbsvorteile bieten.

Flexibilität und Unabhängigkeit
Als Gründer hast du die Freiheit, deine Vision und Arbeitsweise selbst zu bestimmen. Du kannst entscheiden, welche Produkte oder Dienstleistungen du anbietest, welche Ziele du verfolgst und wie du dein Unternehmen führst.

Wachstumspotenzial
Auch wenn der Anfang schwierig sein kann, bietet die Gründung langfristig die Chance auf Wachstum und finanzielle Unabhängigkeit. Besonders in Bereichen wie Technologie oder nachhaltigen Produkten können Gründer überproportional von Marktentwicklungen profitieren.

Persönliche und berufliche Entwicklung
Die Erfahrung, ein Unternehmen zu gründen, fördert oft ein starkes Maß an persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung. Unternehmer lernen, Herausforderungen zu meistern, Risiken abzuwägen und sich kontinuierlich anzupassen.

 

Argumente gegen den Sprung ins kalte Wasser

 

Hohe Regulierung und Bürokratie
In vielen Ländern sind hohe bürokratische Hürden eine Belastung für Gründer. Ein Beispiel ist die lange Zeit, die benötigt wird, um Genehmigungen zu erhalten oder rechtliche Anforderungen zu erfüllen. Dies kann den Start verzögern und zusätzliche Kosten verursachen.

Strukturelle Mängel und unzureichende Infrastruktur
Manche Länder oder Regionen bieten nicht die nötige Infrastruktur, um neue Unternehmen erfolgreich zu unterstützen. Zum Beispiel können schlechte Internetverbindungen, langsame Lieferketten oder ineffiziente Verkehrssysteme den Betrieb eines Unternehmens erschweren.

Hohe Kosten und Finanzierungsschwierigkeiten
Start-ups benötigen oft hohe Anfangsinvestitionen, insbesondere in kapitalintensiven Branchen wie der Produktion oder der Technologieentwicklung. Die Schwierigkeit, Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, kann ein Hindernis sein, das viele potenzielle Gründer abschreckt.

Fachkräftemangel
Ein aktuelles Problem in vielen Ländern ist der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Für Start-ups, die auf spezialisierte Mitarbeiter angewiesen sind, kann es schwierig sein, die richtigen Talente zu finden und zu binden.

Ungewissheit und hohes Risiko
Viele Unternehmen scheitern innerhalb der ersten fünf Jahre. Die Unsicherheit über Marktentwicklungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder unvorhersehbare Ereignisse (wie Pandemien) kann Gründer in existenzielle Krisen stürzen.

Fazit:

Der Sprung ins kalte Wasser birgt sowohl Risiken als auch Chancen. Gründer, die gut vorbereitet sind und die Herausforderungen realistisch einschätzen, können erfolgreich sein. Gleichzeitig sollte man sich der potenziellen Hürden bewusst sein, um sich auf diese vorbereiten zu können. Der Mut zur Gründung wird oft durch sorgfältige Planung und eine robuste Marktstrategie belohnt.

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Existenzgründung folgt eigenen Regeln und Personenprofilen

 

Eine Existenzgründung hat immer mehrere Sichtweisen:

Existenzgründungen aus Sicht des Standortes: Art, Umfang und Erfolge von Existenzgründungen können dazu beitragen, nicht nur das Gesicht sondern auch Chancen und Entwicklungen des gesamten sie tragenden Standortes zu prägen. Kurz zusammengefasst: es geht um einen der relevanten Standort-Erfolgsfaktoren.

Existenzgründungen aus Sicht von Kreditgebern: Im Normalfall werden im Vorfeld und in der Anfangsphase Fremdkapital, Kredite und Fördermittel benötigt. Neben den hierfür üblichen Antragsformularen und –unterlagen würden Kreditgeber gerne mehr Hintergrundinformationen erhalten.

Da oft nur geringe Vermögenswerte ausgewiesen werden können ist das Informationsbedürfnis insbesondere hinsichtlich vorhandener immaterieller Werte umso dringender (Vgl. Jörg Becker: Marketingcontrolling und Intellektuelles Kapital – Profile und Portfolios für Wissensfaktoren). Unter anderem geht es dabei um so wichtige Erfolgsfaktoren wie Kompetenzen, Kundenbeziehungen oder zukunftsträchtige Innovationspotentiale. Nach wie vor sind solche Informationen über immaterielle Werte oft nicht vorhanden oder zu wenig transparent bzw. nachvollziehbar.

Existenzgründungen aus der Sicht von Personen: Im Sinn der in diesem Buch als fiktives Beispiel angenommenen Existenzgründungen geht es weniger um finanzielle Transaktionen, sondern zu allererst um Personen, d.h. auch um den Existenzgründer selbst.

Handelt es sich bei einer Existenzgründung um einen Schritt in die Selbständigkeit, so steht und fällt ohnehin alles mit der Person des Existenzgründers. Nicht umsonst hat der alte Kalauer einen wahren Inhalt, nach dem ein Selbstständiger einer ist, der ständig alles selbst machen muss.

Nicht viel anders ist die Situation auch bei Gründung kleinerer Mehr-Personenunternehmen: neben einer trag- und zukunftsfähigen Geschäftsidee hängt alles von einer oder einigen wenigen Personen ab. Neben den immateriellen Werten des Unternehmens rücken damit gleichermaßen persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten, d.h. spezifische Personalfaktoren in das Blickfeld einer Existenzgründung

 

https://buchshop.bod.de/gruenden-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769304039

 

 

www.rheinmaingeschichten.de

Di

22

Okt

2024

Berufsleben nicht nur im Steigflug ohne Orientierungshilfen

 

SALVE,

Nichts ist mehr so wie es war………………..

Der Übergang vom Schulleben in das Berufsleben stellt für viele junge Menschen eine große Herausforderung dar, da es oft an praktischen Fähigkeiten und an Reife fehlt, die in der Arbeitswelt von ihnen erwartet werden. Typische Schwierigkeiten, die auftreten können:

  1. Zeitmanagement und Selbstdisziplin
    Viele junge Berufseinsteiger haben Schwierigkeiten, sich an feste Arbeitszeiten und -strukturen zu gewöhnen. Im Schulleben wird der Tagesablauf oft durch Lehrer und Stundenpläne vorgegeben, während im Berufsleben eine eigenständige Organisation und Zeiteinteilung erforderlich ist. Ein Beispiel wäre ein neuer Mitarbeiter, der es nicht schafft, Aufgaben innerhalb der vorgegebenen Fristen zu erledigen, weil er die Prioritäten falsch setzt oder seine Zeit ineffektiv nutzt.
  2. Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit
    In der Schule werden Schüler oft durch Lehrer oder Eltern unterstützt, wenn es um Entscheidungen geht. Im Berufsleben wird jedoch erwartet, dass Mitarbeiter eigenständig handeln und Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen. Ein Beispiel für fehlendes Verantwortungsbewusstsein wäre ein Praktikant, der bei einem Problem nicht selbstständig nach Lösungen sucht, sondern auf detaillierte Anweisungen wartet, anstatt Eigeninitiative zu zeigen.
  3. Kritikfähigkeit und Konfliktbewältigung
    Junge Berufseinsteiger sind oft nicht daran gewöhnt, konstruktive Kritik zu erhalten und damit umzugehen. Im Schulkontext wird Kritik oft sanfter vermittelt, während im Berufsleben direkte Rückmeldungen die Norm sind. Ein Beispiel wäre ein Berufseinsteiger, der nach einer kritischen Besprechung emotional reagiert und sich zurückzieht, anstatt die Kritik anzunehmen und daraus zu lernen.
  4. Problemlösungsfähigkeit und analytisches Denken
    In der Schule wird oft nur theoretisches Wissen vermittelt, das in praktischen Situationen nicht immer direkt anwendbar ist. Junge Berufseinsteiger haben manchmal Schwierigkeiten, Probleme eigenständig zu erkennen und zu lösen. Ein Beispiel wäre ein Auszubildender, der in einem Projekt auf ein unerwartetes Problem stößt und nicht in der Lage ist, selbstständig eine Lösung zu entwickeln, sondern auf detaillierte Anweisungen eines Vorgesetzten angewiesen ist.
  5. Kommunikationsfähigkeiten und Teamarbeit
    Der Übergang von der Schule in den Beruf erfordert oft ein höheres Maß an Kommunikations- und Teamarbeit. Während in der Schule oft im eigenen Tempo gearbeitet wird und direkte Kommunikation selten notwendig ist, wird im Berufsleben häufig erwartet, dass man effektiv im Team arbeitet und klare, professionelle Kommunikation beherrscht. Ein Beispiel wäre ein junger Mitarbeiter, der Schwierigkeiten hat, seine Gedanken klar und präzise in Meetings zu äußern oder der Konflikte im Team nicht professionell anspricht.
  6. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
    In der Schule sind Schüler oft an klare Anweisungen und regelmäßige Rückmeldungen gewöhnt. Im Berufsleben wird jedoch Eigeninitiative erwartet. Ein Beispiel wäre ein junger Mitarbeiter, der darauf wartet, dass ihm Aufgaben zugeteilt werden, anstatt proaktiv neue Projekte oder Verbesserungen vorzuschlagen.

Viele Jugendliche benötigen daher noch Orientierungshilfen, um sich die notwendigen Soft Skills anzueignen. Es ist wichtig, junge Berufseinsteiger dabei zu unterstützen, diese Fähigkeiten zu entwickeln, um langfristig erfolgreich zu sein.

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Komplexität reduzieren

Gestaltbar machen

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Executive Coaching

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Es war einmal: durchaus nicht ungewöhnlich, dass man mit 30 Jahren (wer vielleicht ein wenig getrödelt hatte) zum ersten Mal ins Berufsleben eintauchte: Schnellere schafften es mit Studium und Bundeswehr so etwa mit 27 Jahren. Heute: wird diese Lebensphase so um ungefähr ganze fünf Jahre nach vorne hin verlegt: Bachelor-Absolventen suchen schon mit etwa 23 Jahren (theoretisch wären auch schon 21-Jährige durchaus möglich) nach möglichen Arbeitgebern. Dies alles wurde möglich, da:

Wehr- und Ersatzdienst sind abgeschafft,

Sitzenbleiben soll ebenso bald ganz entfallen,

Schulen firmieren unter G-8,

Noten-Durchschnitte Richtung Einser-Abitur abgesenkt,

Studium nach geregeltem Zeitplan stark verschult,

Studium Generale wird zum Fremdwort.

 

Der Erfolg aus diesem Ganzen lässt sich noch nicht endgültig festmachen: die Veränderung des Lebensweges aufgrund eines dermaßen gerafften Arbeitsprogramms aber schon: Jung-Bewerbern fehlt es eher öfter an Reife und Erfahrung. Das Erlernen von

Selbständigkeit,

Selbstdisziplin,

Schaffung und Nutzung von Freiräumen,

Fähigkeit, eigenständig Probleme zu analysieren und zu lösen,

u.a.

hat bei einem (zu) frühen Berufseinstieg bestenfalls ein Zwischenstadium erreicht, in dem noch viele Orientierungshilfen gebraucht werden. Zu sehr und zu zielstrebig scheint alles auf einen frühen Abschluss hin fixiert, effizient verschulte Programme zu stark auf reine Wissensvermittlung hin ausgerichtet: die Herausbildung von sozialen Kompetenzen scheint erst einmal auf später verschoben. Entschlackung und Trimmung auf Effizienz unter dem Diktat schneller Durchlaufzeiten müssen nicht gar so schlimm sein: wenn man denn sicher sein könnte, dass alle früher noch vor dem Berufseintritt durchlebten Phasen auf das spätere Berufsleben verteilt nachgeholt würden, d.h. eine Karriere nicht im dauerhaften Steigflug verlaufen müsste und stattdessen Pausen des Innehaltens und der Weiterbildung zum Kern hätten

 

https://buchshop.bod.de/karriere-coaching-es-wird-ein-neues-spiel-gespielt-joerg-becker-9783759795472

 

 

www.beckinfo.de

Fr

27

Sep

2024

Zufall und Wahrscheinlichkeit mit KI berechnet

Salve, lieber HOLA-Weggefährte,

Nichts ist mehr so wie es war

 

wenn wir einmal die allgegenwärtige KI fragen würden……

 

Wie kann man Wahrscheinlichkeiten berechnen, um die Macht des Zufalls auszuhebeln?

 

Antworten für Sie werden generiert…

 

Wahrscheinlichkeiten berechnen ist ein wichtiger Teil der Mathematik, insbesondere der Stochastik. Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses ist das Verhältnis der Anzahl der günstigen Ergebnisse zur Anzahl der möglichen Ergebnisse. Die grundlegende Formel lautet:

P(E)=Anzahl der gu¨nstigen ErgebnisseAnzahl der mo¨glichen ErgebnisseP(E)=Anzahl der mo¨glichen ErgebnisseAnzahl der gu¨nstigen Ergebnisse

Zum Beispiel, wenn du einen fairen Würfel mit sechs Seiten wirfst, beträgt die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Zahl (z.B. eine 3) zu würfeln, ( \frac{1}{6} ) oder etwa 16,67%3.

Um die Macht des Zufalls zu “überwinden”, kann man verschiedene statistische Methoden und Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden, um Vorhersagen zu treffen und Risiken zu minimieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Zufall und Unsicherheit immer eine Rolle spielen werden.

 

Wie berechne ich die Wahrscheinlichkeit bei einem Münzwurf?

 

Antworten für Sie werden generiert…

 

Die Berechnung der Wahrscheinlichkeit bei einem Münzwurf ist ziemlich einfach, da es nur zwei mögliche Ergebnisse gibt: Kopf oder Zahl. Die Wahrscheinlichkeit für jedes dieser Ergebnisse beträgt 50%.

Die Formel zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit lautet:

P(E)=Anzahl der gu¨nstigen ErgebnisseAnzahl der mo¨glichen ErgebnisseP(E)=Anzahl der mo¨glichen ErgebnisseAnzahl der gu¨nstigen Ergebnisse

In diesem Fall gibt es 1 günstiges Ergebnis (z.B. Kopf) und 2 mögliche Ergebnisse (Kopf oder Zahl):

P(Kopf)=12=0,5 oder 50%P(Kopf)=21=0,5 oder 50%

Das gleiche gilt für Zahl:

P(Zahl)=12=0,5 oder 50%P(Zahl)=21=0,5 oder 50%

Was ist die Wahrscheinlichkeit, zweimal hintereinander Kopf zu werfen?

 

Antworten für Sie werden generiert…

:

Um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, zweimal hintereinander Kopf zu werfen, multiplizieren wir die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Ereignisse. Da die Wahrscheinlichkeit, einmal Kopf zu werfen, ( \frac{1}{2} ) oder 50% beträgt, ergibt sich die Wahrscheinlichkeit für zwei aufeinanderfolgende Kopf-Würfe wie folgt:

P(Kopf, dann nochmal Kopf)=P(Kopf)×P(Kopf)=12×12=14P(Kopf, dann nochmal Kopf)=P(Kopf)×P(Kopf)=21×21=41

Das bedeutet, die Wahrscheinlichkeit, zweimal hintereinander Kopf zu werfen, beträgt ( \frac{1}{4} ) oder 25%.

 

:

Kannst du ein Beispiel für eine bedingte Wahrscheinlichkeit geben?

 

Antworten für Sie werden generiert…

 

:

Natürlich! Ein klassisches Beispiel für bedingte Wahrscheinlichkeit ist das Ziehen von Karten aus einem Kartenspiel.

Stell dir vor, du hast ein Standarddeck mit 52 Karten. Du ziehst eine Karte und schaust sie dir an, ohne sie zurückzulegen. Dann ziehst du eine zweite Karte. Wir wollen die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass die zweite Karte ein Ass ist, unter der Bedingung, dass die erste Karte ein König war.

 

  1. Wahrscheinlichkeit, dass die erste Karte ein König ist:

P(Ko¨nig)=452=113P(Ko¨nig)=524=131

  1. Wahrscheinlichkeit, dass die zweite Karte ein Ass ist, gegeben dass die erste Karte ein König war: Nachdem ein König gezogen wurde, bleiben noch 51 Karten im Deck, und es gibt immer noch 4 Asse:

P(Ass | Ko¨nig)=451P(Ass | Ko¨nig)=514

 

Die bedingte Wahrscheinlichkeit berücksichtigt also die veränderte Anzahl der möglichen Ergebnisse nach dem ersten Ereignis.

 

 

 

Beispiel: Einfache Anwendung der IRT

Angenommen, wir haben eine Frage (Item) mit einem Schwierigkeitsgrad von 0,5 auf einer Skala von 0 bis 1. Ein Schüler hat ein Fähigkeitsniveau von 0,7. Die IRT verwendet eine logistische Funktion, um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, dass dieser Schüler die Frage richtig beantwortet.

Die logistische Funktion sieht wie folgt aus:

P(richtig)=11+e−(θ−b)P(richtig)=1+e−(θ−b)1

  • ( \theta ) ist das Fähigkeitsniveau des Schülers (in diesem Fall 0,7).
  • ( b ) ist der Schwierigkeitsgrad der Frage (in diesem Fall 0,5).

Setzen wir die Werte ein:

P(richtig)=11+e−(0,7−0,5)=11+e−0,2≈0,55P(richtig)=1+e−(0,7−0,5)1=1+e−0,21≈0,55

Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Schüler die Frage richtig beantwortet, etwa 55% beträgt.

https://buchshop.bod.de/strategie-im-ki-zeitalter-joerg-becker-9783758339707

 

 

Di

10

Sep

2024

Leadership Executive KI-Dialoge

Manche Menschen sind geborene Führungskräfte. D.h. nicht, dass sie begnadete Selbstdarsteller sind, sondern dass sie Verantwortung übernehmen und es mögen, Beziehungen zu knüpfen und Entscheidungen zu treffen. Siebzig Prozent der Führungsaufgaben fallen in das Feld Innenpolitik. Oft werden sich Menschen erst dann klar, ob sich genau dafür eignen oder nicht, wenn sie schon im mittleren Management angekommen sind und sich vom allgegenwärtigen Druck überfordert fühlen. Exzellenz in dem was man tut, ist hierbei zwar wesentlich, aber nicht allein entscheidend. Mit Willen, Ehrgeiz und bestimmten Aspekten der sozialen Kompetenz kann man auch durchschnittliche Fähigkeiten auf der Karriereleiter wettmachen. 

 

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Mi

06

Mär

2024

Executive Coaching - Modelle der Ökonomen

Ökonomen untersuchen mit Modellen, wann und unter welchen Bedingungen Märkte funktionieren.“

„Ja, man will beschreiben, was und warum es in bestimmten Märkten passiert.“

„Unterlegt wird in diesen Modellen meist ein Homo oeconomicus.“

„?“

„Ähnlich wie bei einer Landkarte, die auch wegen ihrer Realitätsferne so nützlich ist: eine Landkarte im Maßstab eins zu eins wäre nutzlos.“

„?“

„Der Homo oeconomicus ist  notwendig wenn man mit Hilfe von Modellen die Realität verstehen will.“

„Klar, mit der Modellannahme eines irrationalen Menschen lassen sich ja auch keine verlässlichen Prognosen und Hypothesen mehr aufstellen.“

„?“

„Es ist ja gerade das Wesen der Irrationalität, dass sie sich jeglichen Erklärungsversuchen und damit jeglicher Modellbildung entzieht“.

 

Reale Menschen rechnen oft nicht erst, bevor sie entscheiden, sondern nutzen Intuition, Handlungsnormen, Routinen, Prinzipien, Überzeugungen, Konzepte u.a. Was nicht heißt, dass Modelle unnütz wären.

„Viele der intuitiven oder erlernten Verhaltensweisen sind nicht irrational sondern hocheffizient.“

„?“

„Da sie über lange Zeit in einem biologischen, kulturellen, evolutionären Prozess als bewährte Prinzipien der Entscheidungsbildung entstanden sind.“

„Das heißt?“

„Viele Märkte funktionieren so wie sie sich über Jahrhunderte hinweg gebildet und eingespielt haben.“

„Mit ihren Modellen versuchen Ökonomen also lediglich das rational ab- und nachzubilden, was Menschen aus ihrer Entwicklung heraus richtig machen, können, sollen?“

 

 

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KARRIERECOACHING – WIE ATTRAKTIV IST DIE BERATERWELT?

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Diplomkaufmann Jörg Becker

Executive Coaching

Autor zahlreicher Publikationen

Langjähriger Senior Manager in internationalen Management Beratungen

Inhaber Denkstudio für strategisches Wissensmanagement

 

www.beckinfo.de

Mi

07

Feb

2024

Wirtschaftscoaching Standortanalyse

„Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen.“

„Wenn man nicht bereit ist, sich diesen Anforderungen zu stellen, werden es im Wettbewerb andere für einen tun.“

„Genau, und es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht.“

„Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann.“

„Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein.“

„Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar?“

„Die Antwort ist: Ja!“

„?“

„Auch Bewertungen hierzu sind fassbare, erfragbare Realitäten.“

„Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen.“

„Und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen.“

„Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten?“

Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden. Anhand von Indikatoren können auch Externe nachvollziehen, nach welchen Kriterien die jeweiligen Standortfaktoren bewertet wurden. Mit Hilfe der Indikatoren bleibt die Bewertungsgrundlage über Jahre hinweg transparent und kann mit aktuellen Auswertungen verglichen werden.

 

„Ein wichtiger Bereich des Standortgeschehens, der sich von außen nicht jedem Blick bereits aufs erste erschließt, kann nunmehr bis in seine inneren Verzweigungen hinein durchleuchtet werden.“

„So weit, so gut: Aus einer Top-Down-Betrachtung von der Standortebene aus betrachtet, gibt es damit weniger Entschuldigungen, aufgrund fehlender Informationen und Handlungsempfehlungen gegebenenfalls falsche Entscheidungen getroffen oder überhaupt notwendige Entscheidungen versäumt zu haben.“

 

„Wo liegen die Prioritäten mit den größten Hebeleffekten? welche Nebenwirkungen sind bei bestimmten Maßnahmen zu erwarten? Wie und nach welchen Kriterien sind einzelne Faktoren und Indikatoren aufzugliedern? Wie und mit welchen Mitteln können sie möglichst transparent dargestellt werden? Auf welcher Kommunikationsplattform könnte man gegebenenfalls anstehende Maßnahmen vorbereiten und allgemeinverständlich kommunizieren?

„Es muss also in erster Linie darauf geschaut werden, wie sich die an zahlreichen Stellen auffindbaren Indikatoren in das sie umgebende Netz der Standortfaktoren einfügen.“

„Ja, dieses noch im Rohbau befindliche Gedankengebäude sollte fortgeführt werden, indem die Instrumente für eine Standortbilanz an anderer Stelle auch genutzt werden.“

„?“

„Um sie gegebenenfalls von der lokalen Standort- Gesamtsteuerung ganz gezielt auf die Detail-Steuerung von Einzelbereichen eines bestimmten Standortes zu übertragen.“

„Ein an der sichtbaren Oberfläche ruhiges System lässt keineswegs immer den Schluss zu, dass sich im Innern ebenfalls nichts verändere“.

„Jeder Standort hat sein ganz individuelles Profil und erfordert ein darauf genau zugeschnittenes Konzept für seine Entwicklung und Vermarktung.“

 

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Denkanstöße

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MANAGEMENTCOACHING STANDORTWISSEN

Wirtschaftsförderung der Basics

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Diplomkaufmann Jörg Becker

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Mi

24

Jan

2024

Standortranking Analyse Wirtschaftsförderung

„Die Schere zwischen schwachen und starken Standorten öffnet sich.“

Gefragt wird nach folgenden Einflussvariablen: wie hoch ist das Einkommen je Einwohner? Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit? Wie ist die Arbeitsplatzversorgung am Wohnort?“„Es wird angenommen, dass die Wirtschaftskraft an einem Standort eine erklärende Variable für die Höhe der Einkommen der Einwohner ist.“

„Die Wohlfahrt am Standort ist also eine Funktion der Einflussvariablen Standort und Struktur?“

 

Berechnungsverfahren: zunächst wird die Wirkungsrichtung bestimmt, d.h. ob ein Indikator den Gesamtindex positiv oder negativ beeinflusst. Je nach Wirkungsrichtung werden die Werte entweder mit +1 oder -1 multipliziert und anschließend in eine Standardnormalverteilung mit dem Mittelwert null und einer Varianz von eins transformiert. Die nunmehr standardisierten Werte werden in ein Punktesystem zwischen 0 und 100 transformiert (die maximale Punktzahl von 100 bekommen Indikatoren mit einem Wert, der in einem Bereich des „Mittelwertes aller Rankingstandorte plus 3 Standardabweichungen oder besser“ liegt. Die minimale Punktzahl von null bekommen Indikatoren mit „Mittelwert aller Rankingstandorte minus 3 Standardabweichungen oder schlechter“. Dazwischen wird linear interpoliert.

Gewichtung: der Index setzt sich zu je 50 % aus den Zielgrößen (Wohlstand und Arbeitsmarkt) und den Einflussfaktoren (Standort und Struktur) zusammen. In die Zielgröße Wohlstand geht die Kaufkraft zu 60 %, das Einkommen anhand der am Wohnort gemessenen Bruttolohn- und Gehaltssumme je Einwohner zu 30 % und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer je Einwohner zu 10 % ein. In die Zielgröße für den Arbeitsmarkt gehen die Arbeitslosenquote zu 80 % und die Arbeitsplatzversorgung der Einwohner zu 20 % ein.

 

Verwendete Variable, deren Koeffizient Strukturen und Niveau eines Standortes repräsentieren: Einkommen je Beschäftigtem am Arbeitsort (Wirtschaftskraft), Struktureffekt der Beschäftigung (Wirtschaftsstruktur), Lohn- Produktivitäts-Relation (Standort), Ausbildungsnachfrage- Angebotsrelation (Standort), Sozial- und Arbeitslosenhilfeempfänger je Einwohner (Struktur), Straftaten je 100.000 Einwohner (Struktur), Selbstfinanzierungsquote (Staat).

Bundesländerranking. es werden Bundesländer bezüglich ihres wirtschaftlichen Erfolges analysiert und miteinander verglichen. Gemessen wird dieser wirtschaftliche Erfolg anhand eines zusammenfassenden Gesamtindikators, der sich seinerseits wiederum aus verschiedenen Unterindikatoren zusammensetzt.

Ziel: unter Berücksichtigung von 100 Indikatoren, vom Bruttoinlandsprodukt bis zur Kitabetreuungsquote, soll das Bundesland identifiziert werden, das in den letzten drei Jahren die größte wirtschaftliche Dynamik aufwies.

Datenquelle: Studie der IW Consult GmbH Köln in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche.

Interpretationsrahmen: Es wird ergänzend ein Krisenindex ermittelt, mit dem die Betroffenheit der Bundesländer in der Wirtschaftskrise untersucht wird.

Für den Gesamtindikator werden unter anderem die Bereiche Wohlstand (Bruttoinlandsprodukt, Einkommen, Kauf- und Steuerkraft) und Arbeitsmarkt (Arbeitslosenquote, Arbeitsplatzversorgung, Erwerbstätige) berücksichtigt. Die in den Gesamtindikator einfließenden Daten stammen u.a. aus öffentlich verfügbaren Statistiken (Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Statistische Landesämter, Statistisches Bundesamt, INKAR-Datenbank des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Bundesagentur für Arbeit, Bundeskriminalamt), Spezialerhebungen, Sonderauswertungen (ZEW-Gründungspanel, Stifterverbhand) oder Bilanzdatenbanken (OSIRIS).

Der Gesamtindikator ist hierarchisch strukturiert und in bis zu fünf Ebenen untergliedert.

Erste Ebene: Unterscheidung zwischen Einflussfaktoren und Zielgrößen.

Zweite Ebene: Obergruppen Standort, Struktur, Wohlstand und Arbeitsmarkt.

Dritte Ebene: Arbeitslosigkeit, Arbeitsplatzversorgung, Bruttoinlandsprodukt, Einkommen, Kaufkraft, Steuerkraft, Agglomeration, Infrastruktur, Staat, Wirtschaft, sozio-kulturelle Struktur, Bürokratie, Freizeitwert, Humankapital, Kosten.

Vierte und fünfte Ebene: Zuordnung passender Indikatoren auf o.a. Bereiche. Die Gewichte der Einflussfaktoren werden aus einer Mischung aus ökonometrischer Schätzung und Expertensystem ermittelt.

Die Ranking-Daten werden unter zwei Gewichtspunkten ermittelt.

Dynamik-Ranking: es werden die Veränderungen in den Bundesländern während der letzten drei Jahre analysiert. Das Niveau einzelner Indikatoren hat hier keinen Einfluss. D.h. es können auch Bundesländer einen Spitzenplatz erreichen, die eine schwächere Ausgangslage haben.

Bestands-Ranking: Vergleich der Bundesländer auf Basis von aktuellen Bestandsdaten. Es fließen aktuelle Größen wie beispielsweise die Arbeitslosenquote ein. Während das Dynamik-Ranking die Entwicklung der Vergangenheit von Wohlstand, Arbeitsmarkt und Struktur abbildet, gibt das Bestands-Ranking Auskunft über das Niveau der wirtschaftlichen Stärke der Bundesländer in diesen Bereichen.

Einzelkomponenten des Gesamt-Indikators: GFK-Kaufkraft, verfügbares Einkommen je Einwohner, BIP in jeweiligen Preisen je Einwohner, Steuerkraft je Einwohner, Arbeitslosenquoten bezogen auf alle Erwerbspersonen, Arbeitsplatzversorgung je Erwerbstätigen, Einwohner-Arbeitsplatzdichte, Pendlersaldo je 100 Einwohner, SV Beschäftigte in schnell wachsenden Branchen, SV Beschäftigte in wissensintensiven Branchen, Insolvenzen je 1.000 Erwerbspersonen, Unternehmensgründungen je 10.000 Erwerbsfähige, Exportquote, Zahl der Unternehmens-Headquarter je 100.000 Einwohner, Investitionsquote (Anteil kommunale Sachausgaben), Anteil Personalausgaben an den bereinigten Ausgaben, Schulden der öffentliche Haushalte je Einwohner in Euro, Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner, Straftaten je 100.000 Einwohner, Aufklärungsquote von Straftaten, Anteil der Schuldner an den über 18-Jährigen, Anteil der SV Beschäftigten (am Wohnort) im Alter von 55 Jahren und älter je 100 Einwohner im Alter von 55-65 Jahren, Beschäftigungsrate Frauen (Anteil an den erwerbsfähigen Einwohnerinnen in %), Arbeitslose im Alter von 55 Jahren und darüber bezogen auf alle ziv. EP dieser Altersklasse, Arbeitskosten (Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer), Bruttoinlandsprodukt (in jeweiligen Preisen) je Erwerbstätigem (Produktivität), Gewerbesteuerhebesätze, regionales Bevölkerungspotential der Gemeinden im Umkreis von 100 km, Ausbildungsplatzdichte (Gesamtangebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen je 100 Nachfrager), Schüler je Lehrer im Sek.II-Bereich, Wissenschaftsausgaben, Bildungsausgaben, Drittmittel je Professor, Studierende an Bevölkerung, Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss an den Schulabgängern in %, Studienberechtigtenquote (Anteil der Studienberechtigten an der altersspezifischen Bevölkerung (18- bis unter 21-jährige), Kitabetreuungsquote der unter 3-jährigen, Ärztedichte (Ärzte je 100.000 Einwohner), Krankenhausbetten je 10.000 Einwohner, Krankenhauskosten (Bereinigte Kosten je Belegungstag), Wohnfläche je Einwohner in qm, Anteil der Beschäftigten mit FH- oder Hochschulabschluss, Patente, FuE- Personalintensität (FuE-Personal je 1.000 Erwerbstätige), Erholungsfläche in Prozent der Bodenfläche insgesamt, Gästeübernachtungen je Einwohner, Theater je 100.000 Einwohner, Selbstfinanzierungsquote der Theater, Mieten Neubau, Erstbezug, mittlerer Wohnwert, durchschnittlicher Kaufwert für Bauland in Euro/qm, öffentlich Beschäftigte je 1.000 Einwohner.

Da Standorte einem ständigen und immer dynamischer ablaufenden Wandlungsprozess folgen, begleitet der Standortbeobachter diesen auf einer bestimmten Strecke des hierbei zurückgelegten Weges.“

„Also ohne genau fixierten Startpunkt im Sinne einer auf den Stichtag bezogenen Eröffnungsbilanz?“

„Und mit offenem Ausgang.“

 

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COACHING WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG XXL

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Diplomkaufmann Jörg Becker

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

J. Becker Contentmanagement
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Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

J. Becker Denkstudio

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

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Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten. 

Obwohl sie immer da ist, die Zeit, jeden Tag und jede Stunde, ist sie schon wieder verschwunden, vergangen. Wo bleibt sie nur die ganze Zeit? Damit man sich ihr mit ganzer Muße widmen kann? Zeit ist Geld, so heißt es. Zeit und Verdienst sind oft zwei Seiten der gleichen Medaille, sind untrennbar aneinander und miteinander gekoppelt. Trotz aller Erfindungen und Versprechungen wie Auto oder Zug, wie Wasch- oder Spülmaschine, wie Computer oder Smartphone, wie vieler anderer Dinge mehr: immer scheint sie knapp bemessen, die Zeit. Vieles, alles lässt sich bereits vom Sofa aus einkaufen, niemand muss noch stundenlang anstehen. Trotz allem scheint Zeitnot ein ständiger Begleiter. Niemand ist vor Eile und Stress geschützt: meinte man noch eben alle Zeit der Welt zu haben, ist sie schon wieder verschwunden. Wohin? Vieles im Arbeitsleben ist effizienter und effizienter geworden, die Hilfsmittel immer raffinierter. Und doch wird alles immer komplexer, die Belastungen haben (statt weniger zu werden) zugenommen. Wenn etwas knapp ist, ist es nach den Gesetzen der Wirtschaft meist auch teuer. Das schreit geradezu danach, knapp bemessene (Frei)zeit zu maximieren und jede verfügbare Minute möglichst optimal zu nutzen. Immer umfangreichere Freizeitangebote können so leicht zu einer Entscheidungsfalle der Komplexität werden. Besser wäre vielleicht, einmal überhaupt nichts zu tun und nur danach zu schauen, wo sie denn bleibt, die allzu flüchtige Zeit.

Digitalisierung und Vernetzung haben zwei Gesichter: Fortschrittlichen  Elementen des Internets steht eine ungehemmten Ausspähung und Vermarktung privater Daten gegenüber. Licht und Schatten der Digitalisierung könnten in ein schädliches Ungleichgewicht gelangen. Idealtypische Betrachtungen dürfen eine dringende Risikoanalyse nicht verdecken oder gar blockieren. Big  Data ist unter uns, tagtäglich unser Leben beeinflussend, wenn nicht sogar bereits bestimmend. Einen wirksamen Schutz davor gibt es wohl nicht. Also braucht es Wachsamkeit gegen die Gefahren des vielfachen Missbrauchs. Potenziale und Gefahren müssen identifiziert und gegeneinander gewichtet werden. Die Wege zu intelligenten Fabriken und smarten Büros verlangen nach Unmengen von Daten und gehen mit gravierenden Umbrüchen und massiven Veränderungen einher. Die technische Machbarkeit des lückenlosen Tracking von Bewegungen und Tätigkeiten muss auf das hinterfragt werden, was gewollt oder hinnehmbar sein soll.

Da der Druck zunimmt, permanent an der Karriere arbeiten zu müssen, gibt es kaum noch jemanden, der sich einfach auch einmal treiben lässt. Wenn aber Karrieren bis auf das i-Tüpfelchen geplant werden, geht leicht der Blick für das Neue, d.h. Kreativität verloren. Ein Treibholzeffekt dagegen wäre eine gesunde Mischung, selbst das Schiff zu steuern, sich aber trotzdem von Zeit zu Zeit auch treiben zu lassen (sich dem Zufall und Bauchgefühl öffnen), um an neuen Ufern zu landen. „Eine Gesellschaft, die nur zwischen richtig und falsch, schwarz und weiß, like und dislike unterscheidet, verzichtet auf die Empfänglichkeit für Zwischentöne. Denn Menschen sind keine rationalen Denker und Entscheider, sondern unterschätzen oft den Zufall oder verwenden Urteilsheuristiken, um sich in der komplexen Welt rascher zurechtzufinden.“ Wenn man das, was man nicht sehen will, nicht mehr wahrnimmt, kommt es zu einer Über- oder Unterbewertung von Informationen (einschließlich des systematischen Auslassens). Es kommt zu  Fällen verzerrter Wahrnehmung wie beispielsweise: kann ein Kandidat in einer mündlichen Prüfung die erste Frage nicht beantworten, die nächsten aber perfekt, erhält der schlechte Ersteindruck dennoch häufig ein besonderes (unangemessenes) Gewicht. Vor dem Hintergrund von Fragen wie: warum gelingt dem einen eine große Karriere? warum versackt manch großer Geist in der Bedeutungslosigkeit? ergibt sich oft als Antwort, dass hierbei das Phänomen „Zufall“ mitregiert habe. Der Zufall ist ein Wesen mit vielen Gesichtern. So hat er eine schöpferische Seite (mit der Macht des Zufalls finden, wonach man nicht gesucht hat), kann aber auch Angst machen, weil er sich nicht planen lässt. Viele grandiose Entdeckungen erweisen sich als zufällige Beobachtungen von etwas ursprünglich überhaupt nicht Gesuchtem (so wurden Amerika, Penicillin, Sillikon und der Teebeutel entdeckt). „Der Zufall begünstigt einen vorbereiteten Geist“. Erfolg haben oft die, die aufstehen und nach den von ihnen benötigten Zufällen Ausschau halten. Eine Übung: für drei Entwickler einer Lösung liegt ein Buch von 666 Seiten bereit, alle drei würfeln nach dem Zufallsprinzip. Drei Würfe bestimmen jeweils die Seitenzahl: Hunderter, Zehner, Einer. Das erste Wort auf der erwürfelten Seite dient als Inspirationsquelle. Es geht darum, Abstand zu nehmen von dem Gedankenpfad, auf dem man unterwegs ist.

J. Becker Denkstudio

Das Datenvolumen im Internet wächst rasant weiter. So wie die Staatsbibliotheken alle Büchern sammeln, archiviert auch eine 1996 gegründete Non-Profit-Organisation, das Internet Archive, alte Websites dieser digitalen Bibliothek: Universaler Zugang zum Wissen. Homepages, zum Teil auch weiterführende Links, werden mit Screenshots aufgesammelt. Internet Archive ist das Google historischer Homepages und ist quasi eine Zeitreise in die Geschichte des Internets.

 

 

Ein Problem: das Recht auf Vergessen beschneidet das Recht auf Information. Es geht um die Frage, wer die Geschichte des Internets schreibt. Ziel von Internet Archiv ist es, dieses Feld nicht der Deutungshoheit von Google zu überlassen.

 

Das Internet Archive kämpft gegen das Vergessen an. Alles, was dabei zutage gefördert wird, ist nicht durch Google-Algorithmen vorgefiltert (im Ergebnis nicht verzerrt). Das Netz wird sozusagen in seiner Wirklichkeit abgebildet. So macht J. Lanier bereits seit langem darauf aufmerksam, dass Google und Facebook „außer ihren ausgefeilten Rechenoperationen nicht viel zu bieten hätten, wären da nicht Millionen von Nutzern und Website-Betreibern, die mit ihren Informationen, Audios und Bildern das Internet und damit auch seine größten Datensammler am Leben hielten“. 

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