Veränderungen der Arbeitswelt haben ebenso dynamische Auswirkungen auf Personalauswahl und Bewerbungen. Auch wenn jemand einen Hochschulabschluss hat ist für ihn noch lange nicht Schluss mit dem Lernen: auch das mit einem Studium erworbene Wissen reicht nicht für ein ganzes Erwerbsleben: Die Halbwertzeiten für Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen haben sich verkürzt, die Anforderungen der Arbeitswelt befinden sich im ständigen Wandel. Den Ansprüchen von Beschäftigungsfähigkeit, der sogenannten Employability muss man sowohl persönlich als auch sozial, fachlich und methodisch genügen. Während in vergangenen Zeiten, streng nach Lebensphasen getrennt, Lernzeiten auf Kindheit und Jugend, Arbeitszeiten auf Erwachsene und Freizeiten auf Rentner entfielen, hat auch dieses sich gewandelt. Lernen wird zum Begleiter aller Lebensphasen und vermischt sich im Konzept von Work-Life-Balance fortlaufend weiter mit Arbeits- und Freizeiten. Dies alles und mehr findet seinen Ausdruck im breit gefächerten Spektrum der Diversity-Themen, d.h. der Vielfalt am Arbeitsplatz: Persönlichkeit, Nationalität, Arbeitsmethodik, Arbeitsfunktion, Ethnizität/Volkszugehörigkeit, Alter, Sprachkenntnisse, Ausbildung, Geschlecht, sozio-ökono-mischer Hintergrund.
https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/?q=J%C3%B6rg+Becker